Steigerwald-Männertour

Donnerstag, 23. - Sonntag, 26. Juli 2026

Zum 15. Mal im Steigerwald

Vor 16 Jahren lernte Harald Kahlert (damals SGV-Vize) anlässlich des 90-jährigen Jubiläum des SGV Bezirk Hellweg-Lippe den damaligen stellv. Vors. und Geschäftsführer des Steigerwaldklubs, Karl Scholl - genannt Charly - kennen. Immer auf der Suche nach neuen, vom Deutschen Wanderverband zertifizierten Mehrtageswanderwegen, informierte Charly über den neu konzeptionierten Steigerwald- Panoramaweg.

Bereits 2012 starteten wir erstmals auf dem über 160 km langen Weitwanderweg, mit Begleitung von Charly. Er informierte ausführlich über das uns bisher nicht sonderlich bekannte Mittelgebirge, auf das man auf der A4, von Würzburg Richtung Nürnberg kommend, zufährt. Im Norden wird der Steigerwald von dem großen Mainbogen im Raum Marktbreit, Schweinfurt und Bamberg umschlossen; im Süden bildet die Aisch zwischen Bad Windsheim und Höchstadt eine natürliche Begrenzung. Grund genug, den Steigerwald näher kennenzulernen. Seit 2016 führt eine Mehrtagesmännerwanderung (Anfahrt mit gechartertem Bus) durch dieses Mittelgebirge mit wechselnden Standquartieren; seit 4 Jahren nach Geiselwind zum Gasthof Metzgerei Lamm.

Am Anreisetag zunächst eine Wanderung nach Münchsteinach, wo uns die ehemalige Bürgermeisterin Ursula Schenke recht eindrucksvoll mit der Geschichte des ehemaligen Klosters und des Münsters, der heutigen evang. Pfarrkirche, vertraut machte. In Münchsteinach konnten wir Charly mit seiner Ehefrau Waltraud herzlich begrüßen und uns für seine Vorarbeit mit einem Polohemd unserer Abteilung bedanken.

Der Folgetag führte auf den 7-Flüsse-Weg von Köttmannsdorf durch den dortigen Wald über den Kreuzberg nach Hallersdorf. Mit schönen Blicken auf den Aischgrund und Regnitztal ging diese Etappe dann durch die Regnitzauen nach Seußling, mit Ausklang in Wittmannskeller. Hier fühlten wir uns so wohl; wir beschlossen, dass im kommenden Jahr die nächste Etappe des 7-Flüsseweges im Wittmannskeller enden soll.

Nach 2 Tagen Bierfranken stand Weinfranken auf dem Programm. Gestartet in Handthal zunächst der Aufstieg zur Burgruine Stolberg, danach durch den Hopfengrund hoch zum ‚Alten Berg‘ mit fantastischen Weitblicken bis in die Rhön. Vom Standort der Statue des heiligen Franziskus zeigte sich eindrucksvoll die Vielfalt der Steigerwälder Landschaft. Weiter Richtung Gerolzhofen; für uns traurig: am Samstag kein fränkisches Lokal zwecks Mittagessen in Gerolzhofen geöffnet. Nach einem Stadtrundgang wanderten wir in der prallen Sonne weiter nach Frankenwinheim zur Mittagsrast. Nach leiblicher Stärkung sollte es endlich Richtung der Weinberge unterhalb des Zabelsteins gehen. Bedingt durch die Umdisposition brachte uns unser Bus zum Ortsanfang von Bischwind, die nahe gelegene Wallfahrtskirche war leider geschlossen. Weiter ging es durch zahllose Sonnenblumenfelder. Angesichts der Hitze ließen die Sonnenblumen die Köpfe hängen. Sie schafften es nicht mehr sich in Sonnenrichtung zu drehen. Bei 32 Grad im Schatten, auf dem durch die offene Landschaft führenden Mainwanderweg, mussten wir die Wanderung in Altmannsdorf, das nächste Zwischenziel Zabelstein, leider abbrechen. Der Bus brachte uns 21 Wanderer mit Hund Emil dann zum „Wengart“, der Weinmanufaktur Albin Solf am Falkenberg. Dort genossen wir am Weinbergshäuschen die verschiedenen vor Ort angebauten Weine bei Käse und Brot mit erläuternden Worten von unserem Winzer. Dieses Endziel steuerten wir zum 4. Mal an.

Zur Heimreise am Folgetag zunächst Zwischenstopp in Falkenstein, um die bestellten Weine aufzuladen. Dann ging es weiter nach Alsfeld mit seinen zahlreichen historischen Bauten und Fachwerkhäusern, die wir bei einer ausführlichen Stadtführung kennenlernten.

Übrigens haben wir in Geiselwind schon die Zimmer für einen Besuch im Juni 2027 gebucht.

Harald Kahlert

 


Kulturfahrt 2026

Sonntag, 19. Juli 2026

Heute wurde nicht gewandert, sondern die alljährliche Kulturtagesfahrt stand im Programm. Mit dem Bus fuhren wir zuerst zur Historischen Sägemühle in Remblinghausen. Die alte Sägemühle besteht seit 1809 und ist immer noch im Besitz der Familie Schulte. Die eigenen Gerätschaften und die ganz eigene Technik wurde von den Besitzern selber entwickelt und auch patentiert, allerdings nie vermarktet. Heute wird das Kulturdenkmal von einem Verein liebevoll betreut und erhalten. Wir bekamen eine interessante Vorführung der alten Technik.

Danach ging es zur Benediktinerabtei Meschede. Dort stärkten wir uns erst einmal im Klosterrestaurant. Bruder Benjamin zeigte uns die Klosteranlage und erzählte Interessantes über die Entstehung der Klosterkirche.

Ein sehr informativer und interessanter Tag in netter Gesellschaft.

Text: Christel Hiller

Seniorenwanderung

Dienstag,7. Juli 2026

Unsere Senioren waren wieder auf einer Hinderniswanderung 😀. Allen hat es aber gefallen.

Sie haben dann auch noch unsere ehemalige Seniorenwartin Irmgard besucht.

Zum Abschluss gab es leckeres Eis in der Eisdiele 🍨

 


Freizeit in Willingen

Anfang Juni 2026 fuhr der SGV-Iserlohn mit 13 Personen nach Willingen im Upland.

Zur Wanderfreizeit waren wir in der Pension Stryckmühle untergebracht, eine sehr gute Wahl.

An der Itter ging es nach Willingen herunter zur Brauerei, anderntags durchs Paradies zum Ettelsberg und auf den Hochheideturm. Die Aussicht war grandios. Einige von uns gingen noch auf den Skywalk, mit 665 m die längste Hängebrücke Deutschlands.

Zur Graf-Stolberg-Hütte, zur Diemelquelle und Usseln war eine der nächsten Wanderungen.

Mit einer Stadtführerin besichtigten wir Korbach, einzige Hansestadt Hessens. Korbach war einst die Stadt mit dem größten Goldvorkommen in Deutschland.

Wir sahen dem Skisprung-Nachwuchs beim Training auf der Mattenschanze zu und wanderten auf dem Uplandsteig durch die Schwalenburg. Auf der Kahlen Pön und am Usselner Kreuz hatten wir tolle Aussichten.

Wir hatten Glück und der Wettergott ließ es während der ganzen Zeit erst immer abends regnen.

Es war mal wieder eine tolle Freizeit. Alle waren sich einig: wir kommen im nächsten Jahr wieder zur Alphornmesse auf dem Ettelsberg.

Text: Christa Urban

Tauber-Panoramaweg

12. bis 17. Mai 2026 mit Harald unterwegs

"Silbrig schlängelt sich die Tauber durch saftig grüne Wiesen"  

Unter diesem Motto wanderten wir auf dem Tauber-Panoramaweg v. 12.-17.05.2026

Der Weg misst insg. 135 km mit ↗3.327 m ↘ 3.616 m, führt von Rothenburg ob der Tauber hinunter nach Detwang, wo der Qualitätsweg Panoramaweg Taubertal offiziell beginnt. Über Creglingen, Weikersheim, Bad Mergentheim, Tauberbischofsheim erreicht man das Maintal bei Wertheim am Main. In Freudenberg am Main flussabwärts ist dann das Ziel erreicht; der Weg ist seit 2012 als "Qualitätsweg Wanderbares Deutschland" ausgezeichnet. Wir lernten das Taubertal mit seinen Steinriegeln, Bildstöcken, Feldfluren, Bundsandsteinterrassen, Weinbergen, Weinorten, Burgen, Schlössern und Klöstern, sowie Misch- und Buchenwäldern kennen. Ein weißer Wanderschuh auf rotem Grund weist den Weg durch die fränkische Natur.

Entgegen unserer ursprünglichen Planung haben wir die geplante letzte Etappe von Wertheim nach Freudenberg am Main (rd. 26 km, Wanderzeit rd. 8 Stunden) gestrichen, da sich eine Kürzung der Etappe 7 äußerst schwierig gestaltete (schlechte ÖPNV-Verbindungen, das Mainschiff ab Wertheim nach wie vor defekt).

12.05.2026 

Anfahrt mit PKWs nach Röttingen, dort Standquartier für 3 Nächte

Etappe 2, Teil I ca. 9,0 km ↗189 m ↘210 m

Nach einer zünftigen Brotzeit starteten wir zunächst mit dem ÖPNV nach Creglingen. Wegen Verspätung verpassten wir den Anschlussbus zu der außerhalb v. Creglingen gelegenen Herrgottskirche. Zurück mit dem ÖPNV, Ortsrundgang, Rast. Ab Creglingen geht es mal hinauf und mal hinab, vorbei an Feldern und Wäldern bis nach Röttingen, mit der imposanten Burg Brattenstein, dem historischen Rathaus und charmanten Fachwerkhäusern, dem Museumsweinberg, dem Weinmuseum und dem Paracelsusgarten.

13.05.2026

Mit dem ÖPNV nach Rothenburg ob d.T.

Etappe 1 Teil 1.

Am Anfang des Panoramaweges Taubertal stiegen wir, nach einer ausführlichen Stadtführung, aus der mittelalterlichen Stadt Rothenburg ob der Tauber hinab ins Taubertal. Stets an der rechten Seite der Tauber oder den Hängen darüber schlängelt sich der Wanderweg von Rotenburg ob der Tauber, Detwang nach Creglingen, auf den Spuren von Tilmann Riemenschneider. Drei Meisterwerke sakraler Kunst konnten wir besichtigen. Er schuf die Altäre am Übergang von Spätgotik zur Renaissance um 1500.

Dieser Teil der Strecke ist insgesamt 17,9 km lang ↗315 m ↘370 m, Kürzungen sind möglich. Aufgrund der Anfahrzeit und Stadtführung kürzten wir die Strecke ab, beendeten unsere Wanderung in Craintal, reine Wanderstrecke 13,3 km ↗326m ↘340 m (ohne die km der Stadtführung).

 

14.05.2026

Etappe 2, Teil 2, und Etappe 3, Teil 1.

Insgesamt 19,1 km,  ↗275 m  ↘444 m – wir kürzten ab auf 16,5 km wegen der Schlossbesichtigung.

Heute verließen wir das Taubertal und wanderten über einen sanften Höhenrücken links der Tauber, vorbei am Hochwildpark Karlsberg, nach Weikersheim. Schöne Ausblicke auf Schloss Weikersheim begleiteten uns während des Anstiegs entlang des Hanges. Nach einer kurzen Waldstrecke ging es lange über Felder, immer leicht bergauf und bergab bis zum Hochpunkt der Etappe, dem Tauberberg. Die weitere Strecke bis Igersheim verlief durch Felder, kleine Waldgebiete und ausgedehnte Trockenhänge.

 

15.05.2026

Etappe 4 von Bad Mergentheim nach Lauda, insgeamt 18,3 km ↗368 m ↘ 354 m 

Wir kürzten die Strecke auf 15,3 km ab, da wir eine Stadtführung in Bad Mergentheim hatten.

Diese Etappe verläuft auf der linken Seite der Tauber. Die nach Osten orientierten Hanglagen sind nicht für den Weinbau geeignet; so konnten wir über große Strecken durch schattige Wälder wandern. Bei Sachsenflur liefen wir in einem geschützten Seitental an Weingärten vorbei und danach durch einen ausgedehnten Wald ins Taubertal hinunter nach Königshofen. Der Weg von Königshofen nach Beckstein führte über einen Hang mit lichtem Baumbestand in die Reblagen des in einem Seitental liegenden bekannten Weinortes. Der Aufstieg war äußerst anstrengend. Vom Höhenrücken zurück ins Taubertal nach Lauda geht der Weg durch schattige Wälder und ausgedehnte Trockenhänge, mit herrlichen Aussichtspunkten über das Taubertal.  

 

16.05.2026

Etappe 5 sowie I. Teil Etappe 6 von Lauda über Tauberbischofsheim nach Gamburg insgesamt 21,1 km ↗399 m ↘ 432 m

Wir kürzten ab auf 18,6 km ↗508 m ↘476 m                                      

Diese Etappe entfernte sich gleich zu Beginn etwas von der Tauber und führte über den Höhenrücken an der linken Tauberseite nach Tauberbischofsheim. Aus der Stadt, die durch ihre erfolgreichen Fechter weltweit bekannt ist, ging es wieder hinauf zu den Anhöhen am linken Tauberufer. Durch die Naturschutzgebiete Leintal und Apfelberg gelangten wir zur Gamburg, dem Ziel der Etappe, und wieder zur Tauber.

Sonntag, 17.05.2025

Etape 6 von Gamberg nach Wertheim am Main, insgesamt 14,2 km ↗287 m ↘302 m

Wir kürzten um 1,7 km, da wir über Bronnbach wanderten, so 12,5 km, ↗316m ↘326m

Eine weitere Etappe, die an der Tauber beginnt, durch schattige Wälder am Bergrücken entlang verläuft, um in Brombach wieder die Tauber zu erreichen. Hier warteten zwei Höhepunkte auf uns. Das Kloster Bronnbach, eine der schönsten Klosteranlagen in Franken (hier erreichte uns die Todesnachricht unserer Wanderfreundin Irmgard Kettler), und eine Tauberbrücke, die mit 110 m Länge auf 4 Bögen die größte Bogenspannweite gotischer Brücken in Deutschland aufweist.

Über den Edelberg und den Pfaffenberg folgte der Weg dem Höhenrücken des Walzenbergs, bis es schließlich bergab ging. Wir erreichten die Stadt Wertheim an der Burg, wo wir einen schönen Ausblick auf die Stadt und die Einmündung der Tauber in den Main hatten.

Harald Kahlert

Im Hönnetal

Sonntag, 3. Mai 2026

Auf ging es zur Rundwanderung von Volkringhausen zur Feldhofhöhle.

Die ersten Kilometer ging es stets bergauf. Wir kamen ganz schön ins Schwitzen. Nach einer Pause auf der Höhe ging es dann sanft wieder bergab. Das Hönnetal ist geologisch besonders. Überall im Felsen sind Höhlen. In die frei zugängliche Feldhofhöhle kann man ein paar Meter hineingehen. An der Reckenhöhle, die man nur im Zuge einer Führung besichtigen kann, kehrten wir im Hotel Recke zu Kaffee und Kuchen ein. Gestärkt ging es die letzten Kilometer auf einem besonders schönen Weg, immer an der Hönne entlang, zum Wanderparkplatz in Volkringhausen zurück.

 

Text: Christel Hiller

Frühlingswanderung zum Hegenscheid

Sonntag, 12. April 2026

Das angenehme Frühlingswetter lockte!

Eine große Gruppe Wanderinnen und Wanderer traf sich am Bahnhof. Mit Fahrgemeinschaften fuhren wir bis zum Wanderparkplatz Elfenfohren, und von dort starteten wir unsere Wanderung mit wunderschönen Ausblicken auf unser schönes Sauerland.

Zur Belohnung gab es auf dem Hegenscheid in der Gaststätte Windspiel Leckeres zu essen und trinken.

Wieder ein wunderschöner Wandertag!

 


In der Osterzeit auf dem Auferstehungsweg

Samstag, 11. April 2026

An diesem strahlenden Frühlingstag machte es viel Freunde den Auferstehungsweg von der Bauernkirche in Iserlohn bis zur ehemaligen Auferstehungskirche (heute ein Dorfgemeinschaftshaus) in Dahle zu gehen. Unser Wanderführer Klaus Terfloth hatte sich gut vorbereitet und die einzelnen Bildtafeln, die das Geschehen der Auferstehung zeigen, gut erklärt.

Text: Christel Hiller

 

  


Frauenwanderung auf dem Schälk

Dienstag, 10. März 2026

Nachmittagstour der Frauengruppe mit anschließender Einkehr im Restaurant Rübezahl Baude. Hier einige Bilder:

 

Seniorenwanderung

Dienstag, 3. März 2026

Ein schöner Nachmittag im Frühling.


Winter auf der Insel Wangerooge

Samstag, 14. bis Samstag, 21. Februar 2026

In diesem Jahr ging es schon recht früh auf die Insel Wangerooge. Das Wetter in Norddeutschland war nicht gut vorhergesagt. Doch es kam anders. Zwar kalt, aber meistens Sonnenschein, blauer Himmel, gefrorener Sand. An einem Tag hatten wir Neuschnee. Die Dünen sahen dadurch ganz anders aus.

Wandern kann man natürlich fast immer, drum ging es jeden Tag an den  Strand, durch die Dünen und natürlich auch ins Städtchen.

Wir waren zum 3. Mal im Haus Germania, und wieder hoch zufrieden. Es ist einfach ein super geführtes Haus von der Caritas Dortmund, direkt an der Promenade.

Text: Christa Urban

Besuch des Hohenhof-Museum in Hagen-Emst

Sonntag, 8. Februar 2026

Karl Ernst Osthaus gründete Anfang des 20. Jahrhundert das Folkwang-Museum in Hagen. Später ist es nach Essen verkauft worden, aber in Hagen gibt es immer noch das Osthaus-Museum und seine Villa.

10 Kunstinteressierte starteten ab Hagen-Hasley zu einer kleinen Wanderung zum Hohenhof, das Wohnhaus des Kunstmäzens. Wir bekamen einen guten Einblick in seine Pläne und das Leben von Osthaus und seiner Familie. Die Villa ist schon etwas ganz Besonderes.

2015 wurde sie Mitglied im internationalen "Iconic House Network", in dem außergewöhnliche Architekturhäuser des 20. Jahrhundert, die einen besonderen Stellenwert in der modernen Architektur haben und öffentlich zugänglich sind, aufgenommen.

Eine vielseitige Halbtagestour: kleine Wanderung bei sonnigem Winterwetter, Kultur und Einkehr bei Kaffee und Kuchen.

Text: Christel Hiller

Krug von Nidda

Dienstag, 20. Januar 2026

Endlich hatte es geklappt. Wir besichtigten das Wasserwerk in Wermingsen "Den Krug von Nidda".

Das Interesse war sehr groß. Wir bildeten 2 Gruppen und wurden von netten und sachkundigen Mitarbeitern durch das Wasserwerk geführt. Viele Schritte sind notwendig, um unser gutes Trinkwasser zu erhalten.

Was können wir dankbar sein, jederzeit den Wasserhahn aufzudrehen und reinstes Trinkwasser zu haben!

Text: Christel Hiller

 


Besuch der Villa Wessel

Mittwoch, 14. Januar 2026

Unsere Kulturwartin Frauke Ilg-Möllers hatte eine Führung durch die Kunstvilla Wessel in Iserlohn organisiert. Hr. Dr. Bergenthal und Hr. Röder vom Förderverein der Villa zeigten und erklärten uns die Ausstellung.

Sehr interessant.


Stadtwald im Schnee

Sonntag, 11. Januar 2026

Bei herrlichstem Winterwetter und Glitzerschnee machten wir eine Halbtagswanderung durch den Stadtwald.

Im Danzturmrestaurant kehrten wir ein und konnten den Kindern beim Rodeln zusehen.



Weihnachtsmarkt Barendorf und Hagen

Wie immer im Dezember besuchten wir am 2. Advent unseren Weihnachtsmarkt in Barendorf.

Außerdem besuchte die Frauengruppe den Hagener Weihnachtsmarkt.

Die Stimmung war gut, der Glühwein schmeckte.

Hier einige Bilder.


Frauenwanderung: Wir besichtigen Alberts Mühle in Sundwig

Dienstag, 11. November 2025

Was für eine interessante alte Wassermühle, die immer noch in Betrieb ist.


Wanderfreizeit in Fleckenberg

Donnerstag, 6. bis Sonntag, 9. November 2025

Wie jedes Jahr, hatten wir auch diesmal wieder im November eine kurze Freizeit. Es ging nochmal in das schöne Gasthaus Röhring in Fleckenberg.

Hier einige Bilder von diesen schönen Tagen.


Kohlbergtreffen

Sonntag, 12. Oktober 2025

Wie jedes Jahr am 2. Sonntag im Oktober trafen sich auch diesmal verschiedene SGV-Gruppen auf dem Kohlberg zum traditionellen Gedenken unserer verstorbenen Wanderfreunde und Wanderfreundinnen. Die Ortsgruppe Dahle und der Gesamtverein organisierten wieder dieses Treffen. Auch der CVJM Posaunenchor Dahle spielte auf dieser würdevollen Veranstaltung. Unser Gesamtvereinspräsident Thomas Gemke und der noch amtierende Bürgermeister von Neuenrade Antonius Wiesemann hielten Ansprachen.

Es ist immer ein ganz besonderes Treffen.

Wir Iserlohner waren mit einem Reisebus gekommen, Wolfgang Höll wanderte von Elfenfohren hoch zum Kohlbergdenkmal.

Nach der Veranstaltung ging es für unsere Mitglieder noch zum gemeinsamen Mittagessen ins Forsthaus Löhen.

Text: Christel Hiller

 


Frauentour

Anfang Oktober fuhren 14 Frauen nach St. Goar an den Rhein. Nach dem Einchecken in der Jugendherberge ging es gleich viele Treppen hoch zur Burgruine. Mit der Aussicht wurden wir für unsere Mühe belohnt.

Am anderen Tag wanderten wir auf dem Rheinburgenweg nach Oberwesel. Unterwegs boten sich immer wieder Aussichten auf die Loreley.

Samstag fuhren wir mit der Fähre nach St. Goarshausen, besichtigten die Altstadt, und nach dem Mittagessen ging es aufs Schiff. Eine Rundfahrt unternahmen einige von uns nach Boppard.

Am Sonntag stiegen wir 239 Stufen hoch nach Biedingheim, ein Ortsteil von St. Goar. Da ließen wir uns ein letztes Mal beim Mittagessen verwöhnen, bevor uns der Bus wieder nach Iserlohn brachte.

Text: Christa Urban   

"Venntrilogie" - Leading Trail of Europe -

Oktober 2025: der SGV wandert eine Woche in Belgien auf der „Venntrilogie“ im Hohen Venn

Bei schönstem Wetter und mittäglich spätsommerlichen Temperaturen erlebten Mitglieder/Innen des SGV Iserlohn herrliche Wandertage auf dem 2023 zertifizierten Fernwanderweg Leading Quality Trails of Europe, „Venntrilogie“, mit 6 Etappen, Weglänge 109 km, ↗ 1.759 m, ↘ 1.495 m.  

Abgeleitet ist der Wegname aus „Venn“ (geografische Lage der Strecke) und „Trilogie“ (drei Landschaftstypen des Venns: die weiten Wiesenlandschaften im nördlichen Venn, das mystische Hohe Venn und die Wälder und Flusstäler im südlichen Venn). Der Start ist am Dreiländereck Belgien/Deutschland/Niederlande, mit der höchster Erhebung der Niederlande, Vaalserberg 323m, Endziel ist Bütgenbach in Belgien.

Ausgangspunkt für die gemeinsam mit der SGV-Wanderakademie NRW geplanten sämtliche Etappen war das Standquartier, Hotel Tychon in Eynatten in Belgien.

Umweltbewusst nutzte man überwiegend den ÖPNV zu den Start- und von den Endpunkten, musste sich aber dort in Sachen Fahrkarten mit anderen Gepflogenheiten und deren elektronischen Nutzung vertraut machen.

Am Anreisetag stand zunächst ein Besuch von Eupen, der Hauptstadt Ostbelgiens, mit einer Stadtführung auf dem Programm. Neben der Geschichte der Region erfuhren wir von einer historischen Verbindung zu unserer Waldstadt durch die einst auch in Eupen ansässige Unternehmerfamilie von Scheibler.

Am ersten Wandertag eine weitere Parallele zu unserer heimischen Region: Kelmis mit ehemaligem Galmeibergbau und einer Zinkhütte.

Die Wegbeschaffenheit war insgesamt recht unterschiedlich, teils breite Waldwege, dann aber auch schwer begehbare Pfade, teilweise von Bachläufen unterspült und somit recht matschig. Die Wege im Hochmoor verliefen überwiegend über Holzstege, jedoch auch teilweise sumpfig, umgeben von hohen Farnen.

Es ging entlang der Warche, die mit sehr hoher Fließgeschwindigkeit die beiden Talsperren Bütgenbach und Robertville speist, an denen die Venntrilogie vorbeiführt, aber auch über die Höhen entlang des Flusses.

Die Wanderung durch das Hochmoor zum höchsten Punkt Belgiens (700m), dem Signal des Botrange auf dem mit 7m Höhe angeschütteten sogenannten Baltia-Hügel, war ein einmaliges Naturschauspiel; rechts und links des Weges bis zu 1,50m hohe Gräser und Farne in teilweise herbstlichen Farben.

Der Abstieg Richtung Malmedy gestaltete sich äußerst schwierig, eingeplante Wanderzeiten ließen sich absolut nicht einhalten. Am Weg passierten wir den höchsten Wasserfall Belgiens „Bayon“ und „Canyon des Trôs-Maret“, aber auch das belgische Wintersportgebiet und einen Bike-Park.  

In Malmedy, im französisch sprechenden Teil Ostbelgiens, stiegen die Waldstädter nach einer Stadtbesichtigung schweißtreibend auf den Kalvarienberg. Doch später eine Belohnung: Zunächst fand man eine „Krause Glucke“, doch man sollte noch erfolgreicher werden: Maronen- und Rotfußröhrlinge, Steinpilze und Birkenpilze. Weiter ging es mit prall gefüllten Rucksäcken. Wer bereitet die Pilze zu? Nach einem Anruf im Hotel war das Problem gelöst. Die gesammelten Pilze wurden zur geplanten Pilzsuppe mitverarbeitet.

Zum Abschiedsabend dann ein belgischen Nationalessen: Moules frites.  

Resümee: Ein sehr abwechslungsreicher, schwerer Wanderweg, der eine gute Kondition erforderte und Dank vorheriger Trockenheit an den schwierigsten Passagen noch begehbar war.

Text: Harald Kahlert

 


Zur Letmather Hütte zum Reibekuchenessen

Sonntag, 21. September 2025

Nachdem der Sommer am Freitag und Samstag nochmal alles gegeben hatte, mit Temperaturen von fast 30 Grad, war es heute grau und regnerisch. Der Herbst hielt pünktlich Einzug.

Wir machten uns mit Regenschirmen bewaffnet trotzdem auf den Weg. Reibekuchen lockte! Mit bester Laune wanderten wir über die Rauhe Hardt zu unseren SGV-Freunden nach Letmathe und wurden belohnt. Schon nach wenigen Minuten ließ der Regen nach, und es blieb dann den ganzen Tagen zwar bewölkt, aber trocken.

Der Reibekuchen und hinterher noch Kaffee und Kuchen schmeckten.

Text: Christel Hiller

Herbstfreizeit in der Sächsischen Schweiz

Sonntag, 7. bis Sonntag, 14. September 2025

Bilder von unserer tollen Herbstfreizeit in Mittelndorf.


Seniorenwanderung

Dienstag, 2. September 2025

Jeden 1. Dienstag im Monat findet unsere Seniorenwanderung statt. Unsere Senioren nehmen das Angebot sehr gerne an. Die Gruppe ist immer sehr groß, und hinterher gibt es immer eine Einkehr zum gemütlichen Beisammensein.

Hier jetzt einige Bilder von dem vergnüglichen Nachmittag im September.

Text: Christel Hiller

Tageswanderung zum Gut Bockelühr

Sonntag, 10. August 2025

Hier sind einige Bilder von der Wanderung bei schönstem Wetter


Kulturfahrt nach Lippstadt und Bad Sassendorf

Sonntag, 20. Juli 2025

Hier einige Bilder von unserer diesjährigen Kulturfahrt.

Wir hatten wunderschönes nicht zu heißes Sommerwetter. Wie immer war alles perfekt organisiert von unserer Wanderwartin Christa Urban.


4 sonnige Tage im Frankenland

Donnerstag, 17. bis Sonntag, 20. Juli 2025

„Ich will zur schönen Sommerzeit ins Land der Franken fahren“

heißt es in der ersten Strophe des Frankenliedes von Joseph Victor von Scheffel.

Unter diesem Motto fuhren wir in einer Gemeinschaftsveranstaltung mit der SGV-Wanderakademie NRW in den Steigerwald, wo wir uns dank der Freundschaft mit dem Geschäftsführer des Steigerwaldklubs, Charly Scholl, schon seit 15 Jahren wohlfühlen. Standquartier, wie bereits im Vorjahr, Gasthof-Metzgerei Lamm in Geiselwind.

Nach einem bewährten Zwischenstopp zum 2. Frühstück im Knüllgebirge und etlichen Staus auf der Autobahn ging es sofort zum ersten Ausgangspunkt nach Schlüsselfeld, wo uns Altbürgermeister Georg Zipfel vor dem Rathaus begrüßte.

Er führte uns in das komplett renovierte Stadttor mit seinen 3 Stockwerken. Dort informierte er uns über die Torsanierung und die Stadtgeschichte und ging auf die wirtschaftliche Entwicklung der Stadt ein. Wohl das wichtigste Ereignis des vergangenen Jahrhunderts für Schlüsselfeld war der Bau der A3 in den Jahren 1963/1964. Hiervon konnten wir uns im Anschluss beispielhaft beim Besuch des Wohnmobilherstellers Concorde überzeugen.  

Nach Geschichte und Wirtschaft folgten zwei Wandertage, zunächst in „Bierfranken“. Der Start war in Bamberg auf den ersten rd. 20 km des Sieben-Flüsse-Weges, der auf insgesamt 207 km Länge durch die malerischen Landschaften der Naturparks Fränkische Schweiz, Haßberge und Steigerwald führt.  Dabei überquert er, wie der Name erahnen lässt, die sieben markantesten Flüsse der Region: Main und Regnitz im Naturpark Fränkische Schweiz, Baunach und Itz im Naturpark Haßberge und Aurach, Rauhe und Reiche Ebrach im Naturpark Steigerwald.

Die ersten Kilometer führten durch große Parkanlagen zwischen Regnitz und dem Ludwig-Donau-Main-Kanal.

Nach der Mittagsrast im Pettstadter Schrauderkeller ging es über die Regnitz und dem Ludwig-Donau-Mainkanal nach Hirscheid, zwecks Stärkung in der Brauerei Kraus. Dort war der Aufenthalt befristet, denn es erwartete uns ein zünftiges Abendessen in Geiselwind in unserer Gasthof-Metzgerei.

Am Folgetag ging es rd. 22 km auf die Spuren der Zisterzienser durch den Steigerwald von Kloster Ebrach nach Falkenstein. Auch wenn der Weg auf etlichen Abschnitten durch geschlossene Waldgebiete führte, waren die zu überwindenden Höhenmeter, aber auch die Hitze, eine Herausforderung. Der im Mai 2022 neu eröffnete Weg der Zisterzienser ist ein über 6000 km langer Kulturwanderweg, der durch sechs europäische Länder führt. Der Weg verbindet die 17 Klosterlandschaften und berührt unterwegs zahlreiche weitere attraktive Sehenswürdigkeiten.

Leider konnte auch dieses Jahr die Ebracher Klosterkirche nur von außen besichtigt werden. In Geusfeld an einem schattigen Plätzchen gab es die erste Rast, dann ging es über die Rauhe Ebrach nach Eschenau, wo man beim Abstieg aus dem Steigerwald sprichwörtlich auf „Weinfranken“ trifft. Nach der Mittagsrast ging es in Oberschwappach auf den Steigerwald-Panoramaweg. Im dortigen Schlossgarten gab es die letzten Vorbereitungen auf ein großes Abendevent „La Finesse – Grenzenlos“. Schweißtreibend erreichte man wieder den Steigerwald. Dort begrüßte uns Winzer Alfons Solf. Auf der weiteren Wanderung gab er Erläuterungen zum Weinanbau an den Ausläufern des Steigerwaldes und die Bedeutung des Keupergesteins für die Weinqualität. Bei einer Weinprobe in seiner „Weinlaube“ ließen wir am Hang des Falkenbergs den Nachmittag in bester Stimmung ausklingen.

Der letzte Tag führte auf dem Heimweg zur Bartenwetzerstadt Melsungen mit Ausklang im Schatten des Brauereimuseums in Malsfeld.

Ein Termin für eine Mehrtageswanderung im nächsten Jahr wurde schon festgelegt. Wanderführer Harald Kahlert konnte schon die ersten Anmeldungen entgegennehmen.

Text: Harald Kahlert

Besuch des PTTK Ratibor im Märkischen Kreis

Dienstag, 24. bis Freitag, 27. Juni 2025

Partnerschaftlicher Besuch des polnischen Wanderverbandes PTTK Racibórz (Ratibor) und den SGVern im Märkischen Kreis

Die Vorgeschichte in Stichworten:

Partnerschaft Kreis Racibórz (Polen/Schlesien) – Märkischer Kreis besteht seit 25 Jahren. Nach Eintritt Polens 2004 in die EU lud unser damaliger Präsident Aloys Steppuhn (Landrat des Märkischen Kreises), seinen Amtskollegen Henryk Siedlazcek (heute Senator im polnischen Oberhaus) zum Kohlbergtreffen (10.10.2004) ein, um dort die Totengedenkrede zu halten. Angetan von der Vielzahl von Wanderfreundinnen und -freunde lud der schlesische Landrat die „Märker“ zu einem Besuch seines Landkreises ein, dem 2005, also vor 20 Jahren, rd. 50 SGVer - mehrheitlich aus Iserlohn- folgten.      

Doch die angestrebte Wanderpartnerschaft auf regionaler Ebene gestaltete sich – selbst mit politischer Unterstützung – zunächst äußerst schwierig. Wir Iserlohner SGVer  unterstützten neben der Abt. Herscheid - zunächst drei Sozialeinrichtungen im  Kreis Ratibor mit jährlichen Transporten. Es sollte noch 6 Jahre dauern, bis es anläßlich eines Sozialtransportes nach Schlesien in Lubowitz (Geburtsort des Frhr. v. Eichendorff) zum ersten Kontakt mit unserer „Fahrer-Mannschaft“ kam. Harald Kahlert lud zum 4. Märkischen Wandertag nach Lüdenscheid ein, mit anschließenden Besuchen in Iserlohn.Der damaligen stellv. BM Thorsten Schick hieß sie dort willkommen. Danach ging es noch nach Herscheid.  

In der Folge entstanden gegenseitige Besuche, so lernten wir das Riesengebirge, die Beskiden, die Westkarpaten, die Hohe Tatra und im letzten Jahr das Heiligkreuzgebirge mit der Hauptstadt Kielce kennen. Zwei mal endeten die Exkursionen mit einem mehrtägigen Besuch der alten Königsstadt Krakau.

Vor 6 Jahren lud unser Abteilungsmitglied EWV-Vizepräsident Aloys Steppuhn  in der Letmather Hütte die Ratiborer Wanderfreunde zum EURORANDO 2020/2021 in Hermannstadt/Rumänien ein, erste Planungen scheiterten dann an Corona; selbst 2021 war den Verantwortlichen um unseren damaligen Vizepeäsidenten und heutigen Ehrenmitglied Harald Kahlert das gesundheitliche Risiko zu groß.    

Ein Wechsel im PTTK-Präsidium Ratibor sorgte für weitere Verzögerungen, doch im Juni 2024 kam es endlich wieder zum Besuch des Kreises Ratibor mit einer anschließenden gemeinsamen Exkursion in das bereits genannte Heiligkreuzgebirge  und Krakau.

Nun stand in diesem Jahr der Gegenbesuch an, zu dem zunächst Senator Siedlazcek seine Teilnahme zusagte, jedoch wegen zwei dringender Termine in Warschau absagen musste.  Ausgangspunkt unserer Wanderfreunde war das Gästehaus Altena in der Burgstadt. Ein umfangreiches Programm sorgte für vier erlebnisreiche Wandertage.

Da unsere Freunde mit dem Fernbus nach Dortmund anreisten, mussten wir sie dort am HBF mit dem von uns gecharterten Reisebus abholen. Leider hatte unser Iserlohner „Empfangskomitee“ Edith und Harald Kahlert, unserer Bez.Vors. David Wilkinson und Steffi Bischof Pech: 07.15 Uhr Sperrung der A 46. Wir „rauschten“ in den Stau! In Oestrich runter von der BAB, doch alles rund herum Stau! So kamen wir mit fast 1-stündiger Verspätung in DO an, um dann mit unseren Gästen zu einem „schnellen Frühstück“ nach Altena zu kommen.

In Altena gesellten sich Altenaer und Herscheider Wanderfreunde zu uns. Mit leichter Verspätung ging es vom Standquartier mit dem Bus zur Sorpe, wo bereits unser Präsident Thomas Gemke und etliche SGVern aus Altena und Iserlohn auf die polnischen Wanderfreunde warteten. Gemeinsam nahmen alle an einer Schifffahrt teil.

Als ehemaligem Landrat MK ist Wdrfr. Gemke der Kreis Ratibor bestens bekannt, so dass es unter Mithilfe des Dolmetschers nicht nur mit Andrzej Kuśnierz - Präsident der PTTK-Zweigstelle Racibórz- sondern auch mit den weiteren Teilnehmern zu interessanten Gesprächen kam.

Thomas Gemke dankte unserem ehemaligen Vizepräsidenten und heutigen Ehrenmitglied Harald Kahlert. Er setzt sich seit 20 Jahren für die Partnerschaft ein, so dass die Freundschaft zwischen beiden regionalen Wanderorganisationen mit Leben erfüllt und gepflegt wird. In den heutigen schweren politischen Zeiten ist das besonders wichtig.

Dank an dieser Stelle auch an die SGV-Bezirke Mark, David Wilkinson, und Unterlenne, Thomas Braun, sowie der Abt. Iserlohn, die den diesjährigen Besuch finanziell unterstützten.

Im Anschluss folgten eine Fahrt zum Kahlen Asten und eine Wanderung zur Lennequelle. Weiter ging es nach Altastenberg, wo ein gesponserter Flug mit der Magazipline Astenkick - leider bei Regen - auf dem Programm stand.

Am nächsten Tag Wanderung zum Fahrstuhl zur Burg Altena. Hier ließ es sich BM Uwe Kober nicht nehmen, die Gäste zu begrüßen. Nach einer Besichtigung der Burg nebst Weltjugendherberge ging es zum Kreishaus in Lüdenscheid. Der Kreis MK hatte die Gäste zum Mittagessen eingeladen, mit anschließender Begrüßung durch Kreisdirektorin Barbara Dienstel-Kümper. In recht humorvoll unterhaltsamer Art informierte sie die Gäste über die industrielle Geschichte, aber auch über die Kulturlandschaft des erst in dieser Form seit 50 Jahren bestehenden Kreises. Danach Fahrt mit dem ÖPNV nach Herscheid, wo bereits die dortigen Wanderfreunde warteten. Gemeinsam wanderten wir bei strahlendem Sonnenschein zur Nordhelle, der höchsten Erhebung im MK. Nach Rast mit Pressetermin ging es weiter Richtung Stottmart. Hier hatten die Herscheider Wanderfreunde Renate und Eckhard Albrecht, unterstützt von weiteren SGVern, zum Grillabend eingeladen.

Am Folgetag zunächst Kultur: Münster mit Stadtführung in polnischer Sprache und Besuch des Friedenssaales.

Abschluss dann im Iserlohner Floriansdorf, wo die Gäste von unserer 1.stellv. BM Dr. Eva Kirchhoff (Mitglied SGV Iserlohn) begrüßt wurden. Von der Anlage angetan war der Dolmetscher der Gruppe, Martin Panek, Angehöriger der Ratiborer Feuerwehr. Noch am gleichen Abend nahm er Kontakt zu seinem Bürgermeister auf, um Besuchsmöglichkeiten des Dorfes zu eruieren. Später stieß der Chef der CDU-Landtagsfraktion Thorsten Schick (ebenfalls Mitglied unserer Abt.) zu den Gästen. Er entschuldigte MdB Paul Ziemiak (Mitglied SGV Iserlohn), der auch Vorsitzender der Deutsch-Polnischen Parlamentariergruppe ist. Wegen der Parlamentswoche weilte er noch in Berlin. Thorsten Schick lud die Ratiborer Gäste bei einem nächsten MK-Besuch in den Düsseldorfer Landtag ein.

Am letzten Tag ging es mit dem ÖPNV nach Iserlohn und zunächst zum Danzturm. Harald Kahlert erinnerte an den Besuch des Bundespräsidenten Johannes Rau anlässlich der Eröffnung des Deutschen Wandertages 2001. Übrigens war der letzte Besuch eines Staatsoberhauptes 1844!

Nach Begrüßung durch unseren Abt. Vors. Jens Neffin stärkten sich die Gäste im Forsthaus Löhen. Von dort aus ging es dann mit Kulturwartin Annette Münster zu einem Stadtrundgang mit Abschluss im Drahtmuseum Barendorf.

Schon heute freuen wir märkischen SGV-Freunde der PTTK auf einen möglichen Besuch im Rahmen der nächstjährigen 25.Jahr Feier mit einer anschließenden gemeinsamen Erkundung neuer bisher für uns bisher unbekannten Regionen.

Text: Harald Kahlert
 

Industriekultur und Rombergpark

Sonntag, 15. Juni 2025

Starker Regen frühmorgens und die Sorge, dass es heute eine Regentour würde. Aber pünktlich um 9:30 Uhr war es trocken.

Los ging es mit dem Zug Richtung Dortmund bis Signal Iduna Park. Von dort dann durch viel Grün – ein Stück den Emscherweg entlang, am Hymphendahl Viadukt vorbei - zu beeindruckenden Industriedenkmälern des stillgelegten Hochofenwerks Phoenix-West.

Danach wanderten wir über einen Schrebergarten, in dem alles in voller Blüte stand, an einer Schafweide vorbei, durch ein kleines Wäldchen. Wir erreichten den Rombergpark und gingen zuerst durch den Teil mit dem alten Baumbestand aus vielen Ländern.

Jetzt hatten wir uns natürlich eine längere Pause im Sonnenschein auf der Terrasse des Parkrestaurant verdient.

Weiter bummelten wir durch den offenen Teil mit den verschiedenen Themengärten und den Liegewiesen.

So ein schöner Park!

Wir hatten einen tollen Tag!

Text: Christel Hiller

 


Vom Elfentanz zum Brunnenwasser

Pfingstmontag, 9. Juni 2025

Alle Jahre wieder in Iserlohn:

Viele Iserlohner machen sich  am frühen Pfingstmontag  auf den Weg zum Rupenteich, wo die „Elfen tanzen" und weiter zum Ballotsbrunnen zum Wassertrinken.

Auch viele vom SGV Iserlohn waren dabei. Danach dann weiter zum Danzturm und zum Löhen.

Überall spielt Musik und es herrscht eine tolle Stimmung.


Wanderfreizeit in Bruttig-Fankel

 

Sonntag, 25. Mai bis Sonntag, 1. Juni 2025

Oh Mosella...

der SGV Iserlohn fuhr Ende Mai mit 15 Personen an die Mosel.

In Bruttig-Fankel in der Pension Mühlenruh hatten wir zum 3. mal unser Quartier. Nachdem wir den Ort erkundet hatten, ging es am anderen Tag gleich den „BREVA Wein und Weg“, ein qualifizierter Wanderweg, steil hoch über die Weinberge. Immer auf und ab bis Valwig und weiter auf dem Apollo-Weg, der nach einem dort vorkommenden Schmetterling benannt worden ist.

In Cochem angekommen gönnten wir uns erst mal ein Eis, bevor es mit dem Bus zurück ging. Das ist das Schöne an der Mosel, ab Cochem kann man stündlich in jede Richtung bis Mitternacht Bus fahren. Wir konnten mit unserer Gästekarte alle Linien kostenlos benutzen, so dass wir nicht einmal mit dem Auto fahren mussten.

Anderntags ging es mit dem Bus hoch bis Kloster Martental und abwärts liefen wir durch das „Tal der wilden Endert“, ein Bach der in Cochem in die Mosel fließt.

Dann ließen wir es mal ruhiger angehen, wir besichtigten die Reichsburg in Cochem.

Dann wieder eine anspruchsvolle Wanderung, die Ritterrunde über die Wackelei bis zur Ruine Winneburg mit herrlichen Aussichten.

Der Moselkrampenweg, nur für Geübte und Schwindelfreie wurde begangen und mit der Fähre in Ellenz nach Beilstein übergesetzt. Zum Kloster stiegen wir auf und genossen bei einem kühlen Wein die Aussicht. Durch enge Gassen ging es abwärts in den Trubel am Marktplatz.

Am letzten Tag wanderten wir von Senheim den Steinreichskäpp-Weg bis Mesenich und durch die Weinberge nach Briedern, und immer mit dem Bus zurück.

Abends gab es noch ein Weinfest, bei Tanz und Gesang ließen wir unseren Urlaub ausklingen.

Wir hatten wunderschöne Tage an der Mosel und freuen uns schon auf die nächste Freizeit!

Text: Christa Urban

 


6 Etappen auf dem Weserberglandweg, 2. Teil

Montag, 19. Mai bis Sonntag, 25. Mai 2025

"Unter uns brauste das ferne Wehr und der Weser blitzende Welle"

Erfolgreich Teil II des Weserberglandweges erwandert

Bereits im letzten Jahr hatten wir gemeinsam mit der NRW-Wanderakademie einen ersten Teil des insgesamt rd. 225 km langen, vom Deutschen Wanderverband zertifizierten Weserberglandweg, im Programm. Der Fernwanderweg, mit insgesamt 5.812m Auf- und 5.893m Abstieg gehört zu den Top Trails of Germany. Er folgt dem Lauf der Weser am Zusammenfluss von Werra und Fulda in Hann. Münden bis zum Weserdurchbruch Porta Westfalica im Gebiet der Stadt Porta Westfalica in 13 vorgeschlagenen Tagesetappen, verläuft durch die verschiedenen Mittelgebirgslandschaften des Weserberglandes mit seinen urigen Wäldern; im Wesentlichen dem Reinhardswald, dem Solling und dem Wesergebirge.

In diesem Jahr standen die Etappen 7 sowie 9-13 im Mai-Programm mit insgesamt 110 km und ↗ rd. 3.020m, ↘ rd. 3.265m. Vom Standquartier in Hameln nutzten wir den ÖPNV zu den einzelnen Ausgangspunkten, was sich aber auch teilweise als schwierig gestaltete. Historische Bauten wie die Hämelschenburg - ein wunderbares Kleinod der Weserrenaissance - mit der ältesten freistehenden evangelischen Kirche und der alten Wassermühle, die mittelalterliche Burg Ohsen in Hagenohsen, Schloss Hastenbeck, Schloss Arensburg in Steinbergen und die Ruine der Hünenburg bei Todenmann säumen den Weserberglandweg. Aber auch das ehemalige Zisterzienserkloster Amelungsborn mit der Klosterkirche St. Marien waren eine Besichtigung wert.

Von verschiedenen Aussichtstürmen, wie der Ebersnackenturm auf dem 460m der höchsten Erhebung des Voglers, dem Bodoturm auf dem 412m hohen Zimmertalskopf, dem Süntelturm auf der Südkuppe, der 440m hohen Egge, dem Aussichtsturm an der Paschenburg und dem Klippenturm auf den 300m hohen Luhdener Klippen oberhalb von Rinteln hatten wir herrliche Rundblicke auf das Wesertal und die umgebenden Höhen. Die teilweisen steilen Anstiege, und dann noch über groben Schotter, waren recht schweißtreibend. Teilweise ließ auch die Wegemarkierung an den Kreuzungen bzw. Abzweigen zu wünschen übrig. Der zweifellos schönste Abschnitt mit fantastischen Fernsichten war der Kammweg der Etappe 11 v. Rohrsen nach Rodenthal, dagegen sehr beschwerlich der total zugewachsene Zuweg in Rodenthal zum Weserberglandweg. Die Einkehrmöglichkeiten unterwegs waren äußerst rar, auf 2 Etappen keine Gastronomie.

Lohnenswerte Aufenthalte in den mittelalterlichen Städten, wie das durch den „Lügenbaron“ Münchhausen bekanntgewordene Bodenwerder, und selbstverständlich Hameln und Rinteln, aber auch eine Dampferfahrt von Bodenwerder nach Hameln, rundeten die 6 Wandertage ab. Zünftige Abendessen in den ältesten Gasthäusern von Hameln und Rinteln gehörten selbstverständlich zum Tagesausklang.

Schon jetzt grübeln wir, welchen vom Deutschen Wanderverband zertifizierten Weitwanderweg im nächsten Jahr in Angriff genommen wird.

Text: Harald Kahlert

Tageswanderung zur Sülberg Deele

Sonntag, 18. Mai 2025

Hier einige Bilder von unserer Tageswanderung 🎒🥾


Tag des Wanderns

Mittwoch, 14. Mai 2025

Unser Vorsitzender Jens Neffin und Dieter Mucker hatten dieses Jahr eine kleine Nachmittagswanderung vom Stadtbahnhof Iserlohn zum Löhen geplant.

Es war warm und alle waren gut gelaunt. Nach ca. 4 km erreichten wir das alte Forsthaus und dort gab es für alle Bratwurst und Getränke.


Frauenwanderung mit Andrea

Dienstag, 13. Mai 2025 😎🌞🥾

Heute hatte Andrea die Frauenwanderung organisiert. Ein schöner Nachmittag erwartete uns. Die Sonne gab mal wieder ihr Bestes, und so wanderten wir nur mit T-Shirt und einige mit Sonnenhut durch den Wald. Zum Schluss folgte natürlich eine Einkehr.


Tageswanderung im Elsebachtal

Sonntag 11. Mai, 9:30 Uhr

Da wir heute mit dem Zug nicht direkt nach Dortmund fahren konnten, fuhren wir nur bis Schwerte-Ergste und wanderten von dort aus durch das Elsebachtal zurück nach Iserlohn.

Wir waren alle begeistert von diesem wunderschönen Bachtal. Auf dem Rückweg stärkten wir uns im Forellenhof in Refflingsen mit frischen Forellen. Hmm, lecker!!


Stadtwaldwanderung mit Dieter Mucker

Sonntag, 20. April 2025

Frühlingswanderung direkt vor der Haustür in unserem schönen Stadtwald.

Hier einige Bilder:


Besuch der Krombacher Brauerei

Donnerstag, 10. April 2025

Unser Vorsitzender Jens Neffin hatte außerplanmäßig einen Besuch in der Krombacher Brauerei organisiert.

Es war ein voller Erfolg. Die Führung war sehr interessant. Wir erfuhren viel über diese große, sehr moderne Brauerei.

Anschließend gab es leckeres Schinkenbrot mit Gurken und natürlich frisch gezapfte Bierchen. Es war ein geselliger schöner Abend.

Text: Christel Hiller

Inselfreizeit 2025 🌊 🌬 🌞 🌅

Samstag, 29. März bis Samstag, 5. April 2025

In diesem Jahr ging es wieder auf die Nordseeinsel Borkum. Das Haus Blinkfüer erwartete uns.

Wunderschöne erlebnisreiche Tage folgten, mit netten Menschen im schönem Quartier direkt am Leuchtturm. Alles war wieder perfekt von unserer Wanderwartin Christa Urban organisiert.

Die Woche ging viel zu schnell vorbei mit leckerer Verpflegung, Wanderungen, Bummeln durchs Städtchen und abends gemütliches Zusammensitzen.

Hier einige Bilder von der Woche:


Klönabend im Löhen

Mittwoch, 19. März 2025

"WIE DER JAZZ NACH ISERLOHN KAM"

war das Thema des Klönabends, organisiert von unserer Kulturwartin Annette Münster.

Der HOT-Club Iserlohn war zu Gast. Werner Geck, seit über 60 Jahren in der Iserlohner Jazzszene aktiv, berichtete sehr interessant und ausführlich über die Anfänge des Jazz-Clubs. Er spielte uns eingängige jazzig-swingende Melodien vor, berichtete von aufregenden Zeiten, tollen Musikern.

Auch heute noch ist der HOT-Club Iserlohn und der Henkelmann in der deutschen und auch der internation Jazzszene sehr bekannt.

Wir waren alle begeistert und entdeckten für uns Jazz nochmal ganz neu.

Text: Christel Hiller

Rundwanderung Iserlohn - Dechenhöhle

Sonntag, 2. März 2025

Noch war es sehr frisch als wir uns nach einer frostigen Nacht zu unserer Wanderung trafen. Aber dann gab die Sonne alles. Es ging durch Wald und Flur bei herrlichem blauen Himmel und strahlendem Sonnenschein.

Ach, wie freuten wir uns über diesen herrlichen Vorfrühlingstag!


Stadtwaldwanderung

Sonntag, 23. Februar 2025

Nur 4 Wanderfreundinnen machten sich heute auf zu unserer Wanderung durch den Stadtwald.

Hier zu wandern ist zu allen Jahreszeiten schön, denn immer sieht er anders aus.


Eine ganz besondere Seniorenwanderung

Dienstag, 4. Februar 2025

Heute führte uns unsere Kulturwartin Frauke Ilg-Möllers mit kleinen Umwegen zur Städtischen Galerie.

Hier wurden wir von Herrn Danne, dem Leiter der Galerie, erwartet. Er führte uns durch die Ausstellung mit Jahreszeitenbildern von der Naturfotografin Sandra Bartocha. Alle Bilder stammen aus ihrer Heimat Mecklenburg-Vorpommern.

"Zauberhaft, wunderschön" war die einhellige Meinung.

Wir waren alle begeistert.    

Text: Christel Hiller


Winterwandern

Sonntag, 19. Januar 2025

Geplant war  -  wandern über den Bräkerkopf nach Kesbern, danach dann zurück mit Einkehr im Löhen.

Stark vereiste Waldwege ließen diese Wanderung nicht zu. Das Risiko zu stürzen war zu groß. Unser Wanderführer Dieter machte also aus der Not eine Tugend und startete mit einer sehr infomativen Innenstadtführung. Es ging über eisfreie geräumte Straßen. Kreuz und quer ging es durch die Stadt und danach über die ebenfalls eisfreie Lägerbachstr. zum Löhen.

Wir hatten einen tollen Winterwandertag, mit blauem sonnigem Himmel.

Text: Christel Hiller

 


Tageswanderung zum Grünkohlessen

Sonntag, 12. Januar 2025

Hier einige Bilder vom Winterwunderland in Iserlohn. Durch den Schnee zu stapfen bei klarer, leicht frostiger, aber windstillen Luft macht einfach nur Spaß.