Raus in die Natur. Rein ins Erlebnis

Wanderungen / Fahrten

Gang über den Hauptfriedhof

Am 17. November gedachten einige Mitglieder der Abteilung Iserlohn bei einem Gang über den Iserlohner Hauptfriedhof unserer verstorbenen Wanderfreunde.
Stellvertretend für die vielen anderen Verstorbenen sollen die gezeigten Bilder verstanden werden. 

 


 


Besuch des Heimatmuseums

Bei der Frauenwanderung am 13. November besichtigten 26 Teilnehmerinnen unser wunderschönes Museum im Haus der Heimat.

 


 


Wanderwochenende im Jugendhof in Arnsberg

Wanderfreizeit im SGV – Jugendhof in Arnsberg vom 02. – 04. November 2018

Die Wandergruppe aus 11 Personen traf sich am Freitag gegen 17.00 Uhr im Jugendhof.
Nach Begrüßung, Zimmerbelegung und Abendessen schloss sich ein gemütlicher Abend mit Gesang und allerlei Erinnerungen an frühere Freizeiten an.

Am Samstagmorgen hieß es um 09.00 Uhr Aufbruch zur ersten Wanderung.
Die Anfahrt mit dem PKW führte uns zum Wanderparkplatz „ Fahne “ der an der L735 zwischen Oeventrop und Hirschberg liegt.

Nachdem die Anfahrt noch im Nebel lag, erwartete uns auf der Höhe (Fahne) strahlender Sonnenschein.
Die mit Raureif bedeckten Farne und Gräser und der bunte Laubwald waren ein Erlebnis – schöner kann ein Herbsttag nicht sein.

Über den „Donnerschen Weg“ führte der Weg bergab durch das Tal der Lüttmecke mit einem schönen Auwald. Über den „ Dieckelweg “ ging es dann hinauf zum Waldgasthaus Schürmann auf dem Lattenberg.
Nach dem wir uns gestärkt und unseren Durst gelöscht hatten, traten wir den Weg zurück über den „ A2 und A8 “ zum „ Donnerschen Weg “ und wieder zurück zum Wanderparkplatz „Fahne“ an.

Am Abend haben uns Christa, Karl-Heinz und Anneliese Bilder aus ihrer reichhaltigen Mediathek vorgeführt.

Am Sonntagmorgen stellten wir nach kurzer Fahrt die Autos auf dem Wanderparkplatz „ Hasenwinkel “ ab. Die Gruppe hatte sich nun um zwei Wanderfreundinnen vergrößert.

Von dort aus ging die Wanderung durch einen herrlich bunten Herbstwald bis zur Schutzhütte an „Hunzingers Tannen“.
Nach einer Stärkung mit Rotwein und Gebäck kamen wir durchs Mühlbachtal und über die Schneise zu unserem Mittagsziel, dem Landgasthof Hoffmann in Rumbeck.

Nach dem Mittagessen ging es über den Ruhrhöhenweg wieder zurück zum Wanderparkplatz „Hasenwinkel“.

Nach dem obligatorischem Schlusskreis war für alle klar: „Wir sind im nächsten Jahr wieder dabei “.

 


 


In der herbstlichen Pfalz

In der herbstlichen Pfalz – letzte Mehrtageswanderung des SGV in 2018

Nachdem die Iserlohner SGVer erstmals vor 2 Jahren die wunderschönen Spätherbsttage in der Pfalz erleben konnten, zog es sie auch in diesem Jahr wieder nach Deidesheim. In Vertretung für den leider erkrankten Wanderführer Hans Althoff sprang SGV-Vize Harald Kahlert in die Bresche.

Gleich nach der Ankunft ging es zunächst per Bahn bzw. Schienenersatzverkehr nach Freinsheim, auch als das „Rothenburg“ der Pfalz bezeichnet. Eine Führung durch malerische Gässchen u. Winkel, sowie mächtigen Stadttore entlang der mittelalterlichen Stadtbefestigung, beeindruckten die Waldstädter Wanderer. Zum Tagesetappenziel ging es Richtung Kallstadt nach Bad Dürkheim mit dem größten Weinfass der Welt, welches verständlicherweise zur Einkehr lockte. Der Folgetag führte in das Leininger Land, einem historischen Landstrich der Pfalz, benannt nach dem gleichnamigen Adelsgeschlecht. Zunächst erklomm man das nächste pfälzische Kleinod: Neuleiningen mit seiner Burgruine. Herrliche Aussichten auf das Leininger Land und die Rheinebene belohnten den Aufstieg. Nach Abstieg in das Eckbachtal vorbei an Battenberg führte der Weg zum ehemaligen Hauptsitz der Leininger, Altleiningen. In der mächtigen Burg ist heute eine Jugendherberge untergebracht. In Wattenheim erreichte man den ÖPNV, um dann zu einer Weinprobe zu G.u.J. Mühlmichel nach Kirchheim a. d. Weinstraße zu fahren. Von besonderem Interesse für die Sauerländer: Der Unterschied zwischen der Sekt- und der Seccoherstellung.

Eine Wanderung zu einem der bedeutendsten Punkte der deutschen Demokratie, dem Hambacher Schloss, durfte im Programm nicht fehlen. Neben der Historie wiederum ein herrlicher Ausblick auf die Tiefebene mit dem dahinter leider leicht im Dunst liegenden Odenwald. Nun folgte der Aufstieg zur höchsten Erhebung des Pfälzer Waldes, des rd. 673m hohen Kalmit. In der Kalmithütte des Pfälzerwaldvereins Ludwigshafen prangte übrigens das große Eichenblatt des SGV -einst das Vereinsabzeichen- und machte auf die Verbundenheit beider Wandervereine aufmerksam. Beim Abstieg nach Maikammer lockten die süßen Rotweinreben die Iserlohner immer wieder zu den Weinstöcken, uns so erfuhr man von den Einheimischen, dass es sich hierbei um die Reben im unteren Bereich der Weinstöcke handelt, die von den Erntemaschinen nicht geerntet werden können, sondern hängen bleiben.

Auf der Rückfahrt dann noch ein Zwischenstopp im Weltkulturerbe Lorsch mit seiner Königshalle, dem ältesten erhaltenem karolingischen Gebäude nördlich der Alpen. Auch dieses Städtchen, nur 2 km von der A 67 Darmstadt-Mannheim entfernt, -so der Rat des SGV-sollte auch die Leser unserer Heimatzeitung ermuntern auf der Fahrt Richtung Basel hier einmal einen lohnenswerten Zwischenstopp einzulegen. Wenn es nach dem Wunsch der Wanderer geht, so möchte man doch in 2 Jahren wieder in die herbstliche Pfalz fahren.

 


 


Von Altena nch Iserlohn

Mit dem Zug ging es am Sonntag, 21.10.2018 unter der Leitung von Peter Schneider zunächst von Iserlohn nach Altena. Von dort wollte die 17-köpfige Wandergruppe den Wanderbahnhof Iserlohn wieder zu Fuß erreichen.
Vom Bahnhof Altena zog sich der Drahthandelsweg recht steil und lang über 290 Höhenmeter hinauf Richtung Hegenscheid, vorbei an Grossendrescheid und den Wixberg. Die Pause im "Windsack" hatte man sich redlich verdient! 
Mit frischen Kräften ging es steil bergab den Roland hinunter und den Sturmweg wieder hinauf durch Kesbern und als Etappenziel das Forsthaus Löhen. Es ließen sich dort tatsächlich in der Nachmittagssonne noch einige Plätze für einen kleinen Imbiß ergattern!
Der letzte Abschnitt führte über Asbecker Plätzchen und den Schmelzplatz.

Nach 15 km war der Ausgangs- und Endpunkt am Bahnhof wieder erreicht.
Die Wandergruppe hatte einmal mehr einen schönen Tagesausflug erlebt!

 


 


Balver Wandertag 2018

Wie in jedem Jahr fand wieder der Balver Wandertag am letzten Sonntag im September statt. Und wie in jedem Jahr hatten die Wanderfreunde aus Balve für eine reibungslose Organisation gesorgt. Das gilt für die Vorbereitung der Wanderstrecken als auch für Versorgung der vielen Wanderfreunde und Wanderfreundinnen aus nah und fern! 

Es standen drei Strecken zur Wahl: 22 km oder 14 km oder 5 km. Die Iserlohner 9-köpfige Wandergruppe nahm die mittlere Wanderstrecke "unter die Füße":
Von der Balver Höhle geht es zunächst durch die Glärbach, dann über den Pieperloh am Waldrand entlang ins Schnitthölzchen.  Ein recht steiler Anstieg ist angesagt, am Steinradeberg vorbei kommt man zum höchsten Punkt des Balver Waldes auf 545 m Höhe. Entlang der Waldroute bzw. des X1-Wanderweges geht es zum Kreuzungspunkt des Höhwegs zur ersten Raststation. Hier können sich die Wanderinnen und Wanderer mit kostenlosem warmen Tee oder kühlen Blonden sowie mit Mettwürstchen vom teilweise anstrengenden Anstieg stärken. Über die SGV-Aussichtsplattform, den Iserlohner Spring, durch die Gleiern führt der Weg bergab zurück zum Zielpunkt, dem Ewald-Hagedorn-Wanderheim.

 


 


Wanderwoche an der Mosel

SGV-Wanderwoche an der Mosel

 

11 Iserlohner SGVer verbrachten 1 Woche in Bruttig-Fankel im Haus Mühlenruh, einer wirklich empfehlenswerten Pension!
Bei herrlichem Sonnenschein begann am Montag die Wanderung. Der Premium-Wanderweg BREVA verlangte uns schon am 1. Tag einiges ab. Auf schmalen Pfaden steil durch Felsen und Weinberge zog er sich bis Valwig. Da wegen eines Felssturzes der Apollo-Weg gesperrt war, mussten wir auf dem Fahrradweg bis Cochem weiter gehen.
Am nächsten Tag erreichten wir auf dem Moselsteig das Örtchen Beilstein.

Nach Besichtigung der Klosterkirche und des Ortes und nach einer Stärkung mit Flammkuchen und Zwiebelkuchen fuhren wir mit der Fähre über die Mosel hinüber nach Ellenz. Dort ging es auf dem Steig weiter bis Ernst und zurück in die Pension.
Am Mittwoch kam dann der Nervenkitzel: Wir gingen über Deutschlands längste Hängeseilbrücke, die Geierlay, 360 m lang und 100 m über dem Tal, ein Erlebnis der schwankenden Art, aber sehr beeindruckend. Weiter liefen wir die Geierlay-Schleife, und besuchten anschließend noch die Wallfahrtskirche in Valwigerberg.

Am nächsten Tag ging es dann auf dem Keltenweg zum Layensteig Strimmiger Berg. Über Steigeisen und Leitern kamen wir nach Mittelstrimmig, dort leider kein gastronomisches Angebot, aber einer sehr schönen alten Kirche. Zurück fuhren wir jeden Tag mit dem Bus, der für Urlauber im Pensionspreis enthalten ist, eine wunderbare Sache. Abends erwartete uns ein Grillfest im Weingut Klein-Götz.

Am Freitag fuhren wir in Cochem erst einmal gemütlich mit der Sesselbahn zum Pinner-Kreuz und genossen die Aussicht. Von da wanderten wir ein Stück die Cochemer Ritterrunde bis zur Wackelay. Ab hier begann dann vorzeitig unser Abstieg, denn es fing an zu regnen. Erst leicht, dann tat der Himmel seine Schleusen auf, aber wir hatten es nur noch 10 m zur nächsten Wirtschaft, der Federweiße und der Zwiebelkuchen schmeckten köstlich!

Am letzten Wandertag fuhren wir noch einmal nach Cochem, um erst die Reichsburg und dann in Cond den Bundesbank-Bunker zu besichtigen. Beides sehr interessant und zu empfehlen.

Nach dem Abschiedsabend, an dem der Wanderführerin Christa Urban für wenn auch anstrengende, so doch sehr interessante Wanderungen gedankt wurde, fuhren wir am Sonntag im Regen heimwärts.

 


 

 


SGV-erinnen unterwegs

Frauentour 2018 vom 16. bis 19. August
Zur 39. Frauentour fuhren wir mit dem Bus nach Weidenhausen bei Bad Berleburg. Bei herrlichstem Wetter machten wir Wanderungen um Weidenhausen, zur Schloßbesichtigung nach Bad Berleburg und mit dem Heimatverein Weidenhausen eine gemeinsame Tour nach Dotzlar. Dort nahmen wir an der 600 Jahrfeier des Ortes teil. Alle fanden die Freizeit mal wieder toll, und alle fahren auch im nächsten Jahr mit an die Mosel, wenn es dann heißt: zum 40. Mal Frauentour!
 
 


Rund um Wildewiese

Rund um die Wilde Wiese am 02. 09.2018

Nach einer etwas längeren Anfahrt freuten wir uns, dass es endlich mit unserer Wanderung losgehen konnte.  Vorbei am Schombergturm ging  es zunächst über Röhrenspring nach Endorf-Gehren.

Heute kann sich niemand mehr vorstellen, ohne Strom zu leben. In Haus Gehren ist dies aber der Alltag, denn es ist viel zu kostenintensiv, so tief in den Wald eine Stromleitung für nur ein Haus zu legen. Doch die Idylle entschädigt für alles. Wasser plätschert in den Forellenteichen, der Hahn darf den ganzen Tag über krähen, ohne dass es den Nachbarn stört.

Nach diesem Ausflug längst vergessener Zeiten weiter über die Endorfer Hütte rauf zur Waldeshöhe. Nun war auch unser Ziel die Almhütte auf der Wilden Wiese fast erreicht.

Nach dieser schönen Wanderung mit einer Länge von ca. 14km und mit Einkehr in der besagten Almhütte ging es auch schon wieder zurück nach Iserlohn.

 


 


Wanderung von Plettenberg nach Arnsberg

Eine Streckenwanderung von Plettenberg nach Arnsberg über ca. 44 km.

 

Ausgangspunkt  unserer  Wanderung war mal wieder der  Bahnhof Plettenberg-Eiringhausen. In gemächlichem Tempo ging es vorbei an der Hohen Bremke zum Schlot. Was für ein Anstieg!!!!!

Über 300m Höhenmeter, s. auch die Auswertung.

 

Nach einer kurzen Rast weiter zu einem ziemlich berühmten Ort  im Sauerland        

 „ Kuhschisshagen“

Mit div. Erfrischungsgetränken am Dorfladen gönnten wir uns eine etwas längere Pause.

 

Jetzt bekam es die kleine Wandergruppe mit dem nächsten Anstieg zu tun. Es ging weiter Richtung Wilde Wiese bis zur „ Waldes Höhe „ ( ca. 590m über den Meeresspiegel ).    

In Stockum erreichten wir unsere Übernachtungsmöglichkeit in Coras-Cafe.

 

Nach einem sehr ausgiebigen Frühstück hieß das erste Ziel Recklinghausen ( bei Sundern natürlich ).

Nach Westenfeld ging es weiter  durch das alte Testament über das Hubertus Pöstchen und den Ochsenkopf Richtung  Arnsberg.

Nach einem sehr steilen Abstieg  ( s. auch die Auswertung ) machten  wir beim Ehmsendenkmal  mit einen grandiosen Blick über Arnsberg zum letzten Mal einen  kleinen Stopp.

 

Ps.

Das Ehmsendenkmal in Arnsberg erinnert an den Forstrat und Gründer des Sauerländischen Gebirgsverein Ernst Ehmsen. Im Jahr 1897 hat der SGV zu Ehren des verstorbenen Ehmsen dieses Denkmal errichtet.

 

In Arnsberg bedankten wir uns bei Petrus für das schöne Wetter und es ging mit der DB mit einem feucht fröhlichen  Abschied zurück nach Iserlohn.

 


 


Märkischer Wandertag 2018

Blick von der Ebbekamm-Loipe Richtung Lennetal
Blick von der Ebbekamm-Loipe Richtung Lennetal

Ein Teil der Iserlohner Wanderfreunde nahmen teil an der

W2: Naturschutzgebiet Ebbemoore/Wolfsbruch Länge: 8,5 km mit unser Kreisdirektorin Frau Dienstel-Kümper ,Strecke: Parkplatz Nordhelle, entlang NSG „Ebbemoore“, über Spinne, NSG „Wolfsbruch“ bis Robert-Kolb-Turm,

ein anderer Teil an der Tour W3 entlang Ebbekamm-Loipe, Länge: 12 kmStrecke: Parkplatz Nordhelle, über Spinne, entlang Sauerland-Höhenflug, um die Rüenhardt und über Rehberg, tolle Panoramablicke bis ins Hochsauerland.


 


Deutscher Wandertag 2018 in Detmold

 

SGV rd. 210km per Pedes zum 118. Deutschen Wandertag in Detmold

Seit dem 101. Deutschen Wandertag, der 2001 in Iserlohn stattfand und in dessen Folge die SGVer das olympische Feier der deutschen Wanderer, den Wandertagswimpel, über 565 km nach Wunsiedel trugen, entstand der Gedanke doch auch künftig Deutsche Wandertage an zu wandern, sofern diese von Iserlohn aus im Umkreis von rd. 200 km liegen. So startete man von Iserlohn aus nach Willingen, Melle und Paderborn. In diesem Jahr stand nun die lippische Hauptstadt Detmold auf dem Programm. Insgesamt 9 Wandertage benötigten die SGVer für die 210km. Gestartet in Iserlohn-Wermingsen ging es über Hemer/Deilinghofen zunächst nach Lendringsen, wo man den mittlerweile 90 Jahre alten Mitwanderer von 2002 besuchte; nach dem Zwischenstopp führte der Weg durch das Biebertal vorbei an Oberoesbern, wo die Wanderer auf den Ruhrhöhenweg stießen, der am 1. Tag nach Neheim-Hüsten führte. Am folgen-den Tag erreichten die Wanderer zunächst den Möhnestausee, um nach Überquerung der Staumauer auf den Westfalenweg, der von Hattingen nach Altenbeken mit einer Länge von 210 km führt, zu stoßen. Insgesamt rd. 110 km wanderten die SGVer auf diesem leider nahezu vollständig asphaltierten Wanderweg mit der 2. Etappe zunächst bis Völlinghausen. Es folgten der nächste Wandertag zunächst durch die Möhneauen, vorbei an Haus Dassel, Sichtigvor mit dem barocken Deutschherrenschloss zunächst nach Belecke mit Stütings Mühle und der historischen Altstadt. Etappenziel war die einstige Hansestadt Rüthen - eine der 4 historischen Hauptstädte des Herzogtums Westphalen. Der Tag endete mit einer Stadtführung. Gut ausgeruht wanderte man am Tag 4 vom historischen Herzogtum Westphalen durch das Rüthener Hachtor in das Gebiet des früheren Hochstifts Paderborn über Meiste, vorbei an der Mittelmühle im Almetal nach Büren. Nach einem Besuch der prachtvollen barocken Jesuitenkirche ging es weiter nach Brenken. Tag 5 führte zunächst weiter durch das Almetal zur Wewelsburg, einst fürstbischöfliches Schloss und während der NS-Zeit Quartier der SS – heute Sitz des Heimatmuseums. Durch den Niedertudorfer Wald erreichten die SGVer das Etappenziel Henglarn. Die folgende Tagestour ging zunächst bei wolkenbruchartigen Regen durch die Gemarkung der westfälischen Stadt Lichtenau, die auf der Paderborner Hochfläche liegt und nach Norden an den Teutoburger Wald stößt. Im Naturschutzgebiet Sauertal mit seinen Flach- und Steilufern, Kiesbänken, Kolken, Schwalglöchern und uferbegleitenden Gehölzbeständen erreichte man Hebram-Wald. Der 7. Wandertag bot Natur pur. Nach wenigen Kilometern stieß man auf den Eggeweg, der über den Kamm des Eggegebirges, der südlichen Verlängerung des Teutoburger Walds, führt. Dieser Wanderweg, Teilstrecke des Europäischen Fernwanderweges 1, ist der erste Wanderweg Deutschlands, der vom Deutschen Wanderverband im Jahr 2004 das Gütesiegel "Qualitätsweg Wanderbares Deutschland" erhalten hat. Eggeweg und Hermannsweg werden unter der Bezeichnung Hermannshöhen vermarktet. Tagesziel war der historische Eisenbahnknotenpunkt Altenbeken, unterwegs Ausblicke auf Europas längste Kalksandsteinbrücke. Am Tag 8 wollten die Waldstädter selbstverständlich beim Empfang der Wimpelwandergruppe aus Eisenach dabei sein, die dafür rd. 220 km zurücklegten. Zur Eisenacher Gruppe gehörte die ehemalige Thüringer Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht, die bereits 2001 am Deutschen Wandertag in Iserlohn, damals als Parlamentspräsidentin, teilnahm. Sie begrüßte SGV-Vizepräsident Harald Kahlert mit den Iserlohner Wanderfreunden herzlich auf dem Detmolder Schlossplatz. Doch zunächst galt es von Altenbeken aus zum Eggegebirge mit dem Eggeweg aufzusteigen, an der Steilkante des Egge-Osthangs entlang zu wandern, und den Preußischen Velmerstot, mit 464m der höchste Gipfel im Eggegebirge, zu erreichen. Hier oben traf man die ersten Jugend- und Wandergruppen, der den Gipfel krönende Eggeturm belohnte die Wanderer mit herrlichen Ausblicken auf den Teutoburger Wald, das Eggegebirge und das Sauerland. Weiter zum Lippischen Velmerstot und Abstieg in das Silberbachtal erreichte man die Externsteine, eine markante Sandsteinformation, die zu den bekanntesten Naturschutzgebieten in ganz NRW zählt. Mit dem Wanderbus erreichte man noch rechtzeitig den Empfang der Eisenacher Wanderer. Anschließend stand der Eröffnungsabend mit unserem Ministerpräsidenten Armin Laschet auf dem Programm. Am letzten

Wandertag galt es von den Externsteinen über den Hermannsweg das Hermannsdenkmal und dann Detmold zu erreichen. In der Delegiertenversammlung lud dann SGV-Präsident Thomas Gemke, zugleich ja auch unser Landrat, zum nächsten (119.) Deutschen Wandertag in das Sauerland nach Schmallenberg/Winterberg ein, die beiden künftigen Austragungsorte stellten sich im Rahmen des Bühnenprogramms am Samstag im Schlosspark von Detmold vor. - Für die Waldstädter Wanderer stand dann noch eine Stadtführung auf dem Programm.

Selbstverständlich nahm man auch am großen Festumzug am Wandertagsonntag teil, angeführt vom SGV-Präsidenten Thomas Gemke und seinem Vize Harald Kahlert.


 


Tageswanderung über Claras Ruh

Das war eine Tageswanderung bei idealem Wanderwetter!
Bei frischen Temparaturen starteten 13 Wanderwillige vom kleinen Parkplatz am Hilkenhohler Weg / Vorm Heu Richtung Nachrodt-Obstfeld, um den Lennebogen herum, um dann steil aufzusteigen oberhalb der Felsabbrüche nach "Clara's Ruh". Von dort bot sich ein großartiger Blick auf das sonnige Tal von Nachrodt. Pünktlich zu dem Anstieg wurde es wärmer und die "Kletterer" kamen ordentlich in Schweiß. Oben empfing uns eine weite Wiese mit vielen Pferden und einem einsamen Gehöft. Nach kurzer Verschnaufpause erreichten wir nach insgesamt 14 km wieder den Parkplatz.


 


Von Werdohl nach Iserlohn

Am 29.07.2018 stand mal wieder eine Streckenwanderung über 22 km für geübte Wanderer /innen an. Mit der DB zuerst  bis Werdohl, wo uns die Lenne in Empfang nahm. Über den Zuweg zum Sauerländer Höhenflug mit einen steilen Anstieg mit wunderbaren Aussichten Richtung Nordhelle, ging es nach Remmelshagen. Nachdem uns ein paar freundliche Zeitgenossen begrüßten, wanderten wir weiter zur Hönnequelle.

Eine Besonderheit bietet der Fluss in regenarmen Zeiten, wenn die Hönne ähnlich der Donauversinkung im Untergrund verschwindet, durch die Kalkhöhlen unter dem Flussbett fließt und etwa zwei Kilometer flussabwärts wieder zu Tage tritt. Durch mehrere Versuche mit Einfärbung des Flusswassers konnte das Phänomen erforscht werden.

Über den Kohlberg folgte nun Ihmert, die Fredenwiese, der Lägerbach, der durch die anhaltende Trockenheit im Moment leider ziemlich ausgetrocknet ist.

Nach der Einkehr im Forsthaus Löhen bedankten wir uns bei unserem Wanderführer für die schöne Wanderung und kehrten alle glücklich und zufrieden nach Hause.

 


 


Wanderung zur Dicken Bertha

Eine Wanderung durch den Luerwald mit Besuch der dicken Berta

Streckenlänge: 16 km

Wanderzeit mit Pausen ca. 7 Stunden

Mal wieder war unsere Wandergruppe mit 10 Mitwanderern / -innen bei tropischen Temperaturen relativ gut besucht.

Los ging es am Wanderparkplatz bei  Menden-Bremke.  In gemächlichem Tempo wanderte unsere Gruppe in den Luerwald, um einer alten Dame einen Besuch abzustatten. Es handelt sich hier um die Dicke Berta, die auf stolze 680 Jahre zurückblicken kann. Diese Eiche mit einem Umfang von 5,74 m ist im märkischen Kreis zugleich der älteste Baum.   

Durch den Wildpark Voßwinkel ging es weiter nach Arnsberg-Dreihausen, wo eine schöne Einkehr auf uns wartete. Danach hatten wir nur noch knapp 1 Stunde, um wieder zum Parkplatz zurück zu gelangen.

 


 


Männerwanderung am 17.07.2018

Das war wieder eine landschaftlich sehr reizvolle und entspannte Wanderung bei nahezu idealem Wanderwetter! Peter Schneider führte uns sieben Wanderer vom Bahnhofsplatz aus pünktlich um 16:05 Uhr auf die Strecke.  Von der alten Bahntrasse ging es auf den Ihmerter Weg, dann über den Wanderweg 2 bis zum Wolfsplatz. Dort gab es einen Ausgleich für den Flüssigkeitsverlust. Weiter führte die Wanderung auf dem Wanderweg 1 Richtung Stadtsteiche vorbei an  Sudhaus Söhne (Schlösser und Beschläge) und Oberster Stadtkirche bis zu Vasilios in der “Stadtmauer”. Nach 10 Wanderkilometern konnten endlich Durst und Hunger gestillt werden!

 


 


Bad Frankenhausen

Auf geschichtsträchtigen Pfaden

wanderten 10 Mitglieder unter der bewährten Leitung von Erwin Borgolte im Grenzgebiet von Thüringen und Sachsen-Anhalt.

Bad Frankenhausen war Ziel und auch Standquartier.
Das Städtchen hat zwei „Attraktionen“:
Zum einen beherbergt das Panorama-Museum hoch über der Stadt ein Ölgemälde auf Leinwand von wahrhaftig aufsehenerregenden Ausmaßen. Es ist 14 Meter hoch und 123 Meter lang und füllt das Obergeschoss des Museums-Rundbaus. Ein sehr beeindruckendes Werk des Malers Werner Tübke aus den Jahren 1983 bis 1987!

Zum anderen bietet die Stadt einen schiefen Kirchturm, der dem schiefen Turm von Pisa locker Konkurrenz macht. Es stimmt schon sehr nachdenklich, wenn man sich den technischen Aufwand ansieht, mit dem man versucht, den Turm zu stabilisieren. Und der Turm neigt sich weiter, 2 cm jedes Jahr!

Auch eine Wanderung zum Kyffhäuser-Denkmal zwischen Bad Frankenhausen und Kelbra stand auf dem Programm. An der Stelle der früheren Reichsburg Kyffhausen, deren Ruinen man noch teilweise sehen kann, ist im Jahr 1896 das Denkmal erbaut worden: Es zeigt hoch zu Ross Kaiser Wilhelm I. und darunter den in Stein gehauenen Kaiser Barbarossa, der wiederkommen wird, wenn die Raben nicht mehr um den Berg fliegen! Und "Kaiser Rotbart" sieht so aus als ob er es ernst meint!

Zum Abschluss machten wir der Stadt Sondershausen mit seinem Schloss und seiner hübschen Altstadt einen Besuch.

Wir danken Erwin Borgolte für ein erlebnis- und lehrreiches Wanderwochenende!

 


 


Wanderung auf dem 3-Türme-Weg in Hagen

Eine etwas besondere Wanderung, der 3 Türme-Weg in Hagen.

Dieser Weg ist der erste und einzige Premium -Wander-Weg im Ruhrgebiet. 

An der Strecke befinden sich jeweils der BismarkturmKaiser-Friedrich-Turm und der Eugen-Richter-Turm. Trotz des Schützenfestes in Iserlohn liessen es sich 10 Wanderer/innen  unserer Abteilung nicht nehmen, diesen wirklich sehr schönen Weg bei super Wetter und tollen Ausblicken zu erwandern.

Nach ca. 7 km verliessen wir den sehr gut gezeichneten Weg, um an der Hinnenwiese eine Rast einzulegen.  Die letzten 6 km konnten wir so gestärkt im „ Angriff „ nehmen.

 


 


Besuch der SGV-Freunde Letmathe

Zum Sommerfest des SGV Letmathe in und an deren gemütlicher Hütte machten sich am 24. Juni 8 Wanderer auf. Nach einer kurzen Wanderung von ca. 9 km ab dem in der Nähe gelegenen Wanderparkplatz wurden wir herzlich von Wanderfreund Wolf mit Glockengeläut empfangen! Nach ausgiebiger Stärkung mit Grillfleisch und Flüssigkeiten und anschließend selbstgebackenem Kuchen machten wir uns wieder auf den Heimweg.

Wir werden sicher im nächsten Jahr wiederkommen!

 


 


Sommersonnenwendfeier am Forsthaus Löhen

17 Wanderfreundinnen und Wanderfreunde trafen sich nach einem kurzen Gang ab Bahnhof am Forsthaus Löhen. Dort hatte Jens Neffin alles vorbereitet für die Feier des Sommersonnenwendefestes.
Die nötige Wärme spendeten Feuerfässer, Speis und Trank war für jeden Wanderer vorhanden, und Karl-Heinz Urban stimmte die Gruppe mit seiner Gitarre auf zünftige und besinnliche Lieder ein.


 


Männerfreizeit im Steigerwald

Männerfreizeit im Steigerwald
Männerfreizeit im Steigerwald

SGVer zum 3. Mal im Steigerwald

 

Auch aktuell ist es kein Vergnügen auf der A 3 Richtung Süden zu fahren; hat die A45 schon unzählige Baustellen, so behindert der 6-spurige Ausbau der A 3 den Fernverkehr noch mehr, eine Erfahrung, die auch die Waldstädter SGVer erneut machen mussten. Nachdem man hinter Würzburg das „gröbste“ überstanden hatte, ging es zunächst nach Neustadt a.d.Aisch, wo die Iserlohner Wanderfreunde unter Führung v. SGV-Vizepräsident vom Geschäftsführer des Steigerwaldklubs, Karl Scholl, empfangen wurden. Die Stadt wurde Ende des 13. Jahrhunderts von den Burggrafen von Nürnberg gegründet und später von den Hohenzollern übernommen, an deren Herrschaft noch zwei Schlösser erinnern. Zwischen den malerischen Gassen und Winkeln, den liebevoll gepflegten Parkanlagen der Altstadt verbirgt sich so manch idyllisches Plätzchen. Fachwerkfassaden, die mittelalterliche Stadtmauer und das "Nürnberger Tor" schaffen eine heimelige Atmosphäre. Leider etwas zu spät in der Stadt angekommen, konnten die Wanderer den Schlag 12 Uhr auf dem Turm des barocken Rathauses beginnenden Geißbock, der meckernd seine Runden, dreht, nicht mehr erleben.  

Hier im Aischgrund ist die Karpfenzucht mit zahlreichen Teichen, vorwiegend privat bewirtschaftet, beheimatet, ferner das einzige Deutsche Karpfenmuseum. Übrigens in Neustadt geboren: Adolf Scherzer, Komponist des deutschlandweit bekannten Bayerischen Defiliermarsches. Der SGV empfiehlt, einmal die A 3 bei Kitzingen verlassen und einen Abstecher in diese mittelfränkische Kreisstadt.

Über Höhen und durch Täler des Steigerwaldes, der insgesamt rd. 180 km lang und bis zu knapp 500m hoch ist, ging die Fahrt dann nach Oberrimbach, einem Ortsteil von Burghaslach, wo man im Steigerwaldhaus gut untergebracht war.

Der Kunigundenweg, ein insgesamt 106 km langer historischer Verbindungsweg zwischen Aub und Bamberg, war das Wanderziel der Waldstädter. In legendärer Form überliefert, soll die Rolle der hl. Kunigunde bei der Kirchengründung auf dem bei Aub gelegenen Altenberg erfolgt sein.  Der wahre Kern der Sage besteht zumindest in der uralten, historisch fundierten Verbindung zu Bamberg, die zu Lebzeiten der Kaiserin am 6.07.1009 auf dem Reichstag in Frankfurt begann und geographisch im sogenannten Kunigunden- oder Bamberger Weg greifbar wird.

So führten die in diesem Jahr gewählten Abschnitte von Markt Bibart durch ein großes FFH-Gebiet mit anschließenden Ausblicken auf die liebevolle Landschaft des Steigerwaldes zunächst nach Krassolzheim. Der durch „Wein“-Franken führende Abschnitt erreichte nach dem Iffinger Berg (482m) Schloss Frankenberg und schloss an der Kunigundenkapelle am Bullenheimer Berg, einem großen Weinanbaugebiet, ab.

Da der Kunigundenweg auch durch „Bier“-Franken führte, erreichte man über Schlüsselfeld auf einem langgezogenen mit herrlichem Mischwald bewachsenen Höhenzug Reichmannsdorf und dann Burgebach. Schon jetzt steht für die SGVer fest, im nächsten Jahr wollen wir die noch ausstehenden Etappen erwandern.

Kultur auch auf dem Heimweg. Der aufmerksame Autofahrer hat bestimmt schon an der A 45 das Hinweisschild Büdingen – historische Altstadt gesehen; Grund genug für die Waldstädter auf der Heimfahrt einen Zwischenstopp in der einzigen gotischen vollständig erhaltenen Altstadt unweit der Autobahn einen Zwischenstopp einzulegen, der sich wirklich lohnte. Schmale Gasse, mittelalterliche Fachwerkbauten, das Schloss und die erhaltene Stadtmauer reizen zum Verweilen. Ein Hinweis an die Iserlohner Schützen bzw. deren Obersten: Der älteste deutsche Schützenverein, die Büdinger Schützengesellschaft, wurde hier 1442 gegründet.

 


 

 


Rund um den Seilersee

Rund um den Seilersee  am 17.06.2018

Teilnehmer  14

Streckenlänge 15 km

Eine etwas andere „ Runde um den Seilersee "

Die ersten 2,5 km verliefen identisch wie die Wanderung am 10.06 mit der Continue.

 Ab Bilveringsen ging es über Hemer-Geitbecke weiter Richtung zum Krebsbach, bereits auf Mendener Stadtgebiet gelegen.  Dort stießen wir auf den Ruhrhöhenweg (Wanderzeichen  XR ). Dieser Weitwanderweg führt über ca. 240 km von der Ruhrquelle bei Winterberg  bis zur Mündung in den Rhein ( Duisburg - Neuenkamp ).

In der Nähe des alten Babywaldes von der Abt.  Hemer genossen wir die erste Rast.

 Nach der Pause folgte noch ein kleines Stück den XR. Oberhalb einer  alten Schiessanlage der Bundeswehr folgten wir dem Iserlohner Rundweg ( IS ). Dieser Wanderweg begleitete  uns über den Bismarkturm zurück zum Seilersee.

Wie den Sonntag zuvor liessen wir die Wanderung im Kleingartenverein Seilersee ausklingen.

 


 


Wanderfreizeit in der Pfalz

Am 10.6. fuhren 11 Wanderer und Wanderinnen nach Leistadt bei Bad Dürkheim. In unserer Unterkunft, einem Weingut, war an diesem Tag gerade ein Weinfest, an dem wir rege teilnahmen. Ab dem nächsten Tag wurde aber gewandert. Auf dem zweithöchsten Berg in der Pfalz, dem Kalmit, zum Hambacher Schloß, oder in den wunderschönen Ort St. Martin. Und überall reife Kirschen, lecker.
Eine abwechslungsreiche Woche ging viel zu schnell vorbei.

 


 


Wanderung mit Continue

Wanderung mit Continue am 10.06.2018

Streckenlänge 11 km

 

Zum 2. Mal in diesem Jahr trafen sich der ehrenamtliche Dienst der Stadt Iserlohn und unsere Abteilung zu einer informativen Wanderung mit Frau Rademacher und einer „schnellen Runde“.

Die „schnelle Runde“ ging vom Seilersee über Bilveringsen, Landhausen und Bismarckturm zurück zum Seilersee.

Die beiden Gruppen trafen sich dann im Kleingartenverein Seilersee e.V.  bei Waffeln und Bratwurst zum Erfahrungsaustausch.

Wie in der Vergangenheit war es wieder eine sehr schöne Veranstaltung.                                            

Am 07. Oktober gibt es eine Neuauflage am Forsthaus Löhen.

 


 


Von Plettenberg nach Iserlohn

Wanderung von Plettenberg è Iserlohn am 03.06.2018

Streckenlänge 33 km

Teilnehmer: 7 (gut drauf)

Es ging morgens um 8.00 Uhr in Plettenberg-Eiringhausen mit sehr guter Laune los.

Nach einem ca. 45-minütigen Anstieg über 300 Höhenmeter wussten wir, dass das „Sahnestück“ bereits hinter uns lag. Dementsprechend hielt unsere gute Laune weiter an.

Weiter ging es Richtung „Kracht“, wobei wir Altenaffeln / Affeln rechts liegen ließen.  Nach der „Kracht“ folgte der Affelner Hammer mit Richtung Garbeck.  Nach Garbeck mussten wir einen weiteren steilen Anstieg erklimmen.  In Leveringhausen erreichten wir endlich den Schultenhof, wo wir uns eine etwas längere Pause gönnten.  Manche (die Männer) waren schließlich bereits unterhopft.

Nach der Genesung ging’s weiter über Heppingsen, Ihmert und Onkel Dieters Hütte zum Stadtbahnhof Iserlohn. 

Alle haben die Strecke hervorragend gemeistert, dafür wollte ich mich bedanken.  

D. Mucker          

Nochmal ein Großes Lob auch an unsere zwei neuen Mit-Wanderer/innen.

 


 


Grenzenlose Wanderfreundschaft

SGVer besuchen polnischen Partnerkreis Ratibor

Als einziger „Erwachsenen“-Verband im MK pflegt der Sauerländische Gebirgsverein (SGV) seit der Totengedenkrede 2004 des damaligen Landrat Henryk Siedlaczek (zuletzt Sejm-Abgeordneter) am Kohlberghaus in Altena-Dahle den Kontakt in unserem polnischen Partnerkreis Ratibor. Damals wurden die SGVer zu einem Besuch des Partnerkreises eingeladen, dem 2005 immerhin 45 Mitglieder aus 6 SGV-Abteilungen des MK folgten. Das eigentliche Ziel, partnerschaftliche Kontakte zu dem polnischen Wanderverband PTTK zu bekommen, konnte aber erst 7 Jahre später verwirklicht werden.

Zum Hintergrund: die PTTK gehört ebenso wie der SGV dem Europäischen Wanderverband (EWV) an, dessen Vizepräsident Landrat a.D. Aloys Steppuhn ist.

Zunächst unterstützten die SGVer mit Sozialtransporten zuletzt insgesamt 4 „Sozialstationen“ im Kreis Ratibor. Erstmals 2013 erfolgten dann gemeinsame Wanderexkursionen mit der PTTK, neben dem „obligatorischen“ Besuch des Partnerkreises, so 2013 in das Riesengebirge, 2014 in die Westkarpaten und 2016 in die Hohe Tatra.

Als die SGVer vor 2 Jahren aus Anlass des 15-jährigen Bestehens der Partnerschaft des Kreises Ratibor mit dem MK von den Höhen Pogrzebiens auf die Mährische Pforte mit den Ausläufern der Beskiden blickten, entstand der Wunsch dieses „Grenzgebirge“ zu Tschechien kennen zu lernen. Es sollte doch noch 2 Jahre dauern, bis der Besuch, verbunden mit Wanderungen durch diese herrliche einst österreich-schlesische Mittelgebirge, stattfinden konnte.

Selbstverständlich besuchten nach einem Zwischenstopp in Gleiwitz die SGVer mit Ihrem Vizepräsidenten Harald Kahlert zunächst Ratibor, wo sie von Landrat Ryszard Winarski im dortigen Landratsamt empfangen wurden. Im persönlichen Gesprächsaustausch mit der Gruppe wurde überlegt, weitere außerhalb des Wanderns liegende partnerschaftliche Kontakte in unserem Märkischen Kreis zu vermitteln bzw. außerhalb der Verwaltung behilflich zu sein. Den ersten Abend verbrachten die Märker im Eichendorffzentrum in Lubowitz, dessen Entstehung übrigens mit auf den damaligen stellv. Vors. des Bundes der Vertriebenen in NRW, dem in unserer Waldstadt lebenden Hans-Joachim Muschiol zurückzuführen ist.

Recht angetan waren die SGVer vom anschließenden Besuch der Beskiden mit Standquartier in Wisla (Weichsel). Die gewittrige Großwetterlage über diesem Mittelgebirge erschwerte manche geplante Exkursion. Nach unfreiwilligem längeren Aufenthalt in einer Berghütte an der schwarzen Weichsel konnte man dann doch zum 1.220 m hohen Barania Góra (Widderberg) wandern. Neben einem Besuch des Schlosses des polnischen Staatspräsidenten in Wisla ging es nach Bielsko-Biała; die geplante Wanderung auf der Szyndzielnia musste nach Erreichen des Gipfels aufgrund eines großen Unwetters abgebrochen werden. Das gleiche Schicksal erwischte die SGVer beim Besuch der drittgrößten tschechischen Stadt Ostrava, wo nach einer Stadtbesichtigung eine Wanderung auf dem höchsten Gipfel der Mährisch-schlesischen Beskiden, dem 1.323m hohen Lysá hora geplant war. Doch die polnischen Wanderfreunde konnten das Programm schnell improvisieren, so dass es zur Besichtigung des Bergbaumuseums im Landek-Park, das zu den größten seiner Art in Europa gehört, ging. Nach so viel schlechtem Wetter sollte auch eine Belohnung folgen: Der Blick auf den 995m hohen Velká Čantoryje, einem der Wislaer Hausberge, gehörte zum Ausblick des Standquartiers. Gipfel mit Aussichtsturm liegen an der polnisch-tschechischen Grenze. Der Kammweg gestattete herrliche Ausblicke auf die umliegenden Höhen. Da es die Sonne endlich gut meinte, fiel dann der Abschied von Wisla recht schwer, doch zuvor wurden erste gemeinsame Pläne zu einem Gegenbesuch der Ratiborer Wanderfreunde im kommenden Jahr nach Iserlohn und dem Märkischen Kreis geschmiedet.

 


 


Pfingstmontag 2018

Die kleine Wandergruppe des SGV Abt. Iserlohn traf sich bei echtem Pfingstwetter am Pfingstmontag um 7 Uhr am Stadtbahnhof, um dann zügig Richtung Ballotsbrunnen zu laufen. Dort traf sie mit anderen Mitgliedern und natürlich Freunden und Bekannten zusammen. Mit dem lebensverlängernden Gesundheitswasser gestärkt, schlugen wir den Weg zum Danzturm ein, wo doch schon eine ganze Menge Leute saßen und standen und auf die Musik wartete. Unser Ziel war jedoch das Forsthaus Löhen, das wir nach 10 km auf "Umwegen" über Dannenhöfer und Brakeler Hütte gegen 10:30 Uhr erreichten. Hier stärkten wir uns mit Würstchen und Spießbraten und kühlem Gerstensaft -Jens Neffin sei Dank- und genossen den wunderbaren Trubel, der dort herrschte! Den Heimweg bestritt jeder für sich je nach Lust und Kondition. Ein voll und ganz gelungener Pfingst-Wandertag!