Raus in die Natur. Rein ins Erlebnis

Wanderungen / Fahrten

Vor dem Vereins-Lockdown

Zu der Zeit dieser Bilder hat noch niemand damit gerechnet, dass das erst einmal die letzten offiziellen Aktivitäten unserer Abteilung in diesem Jahr sind!

Die Wanderung war kurz - ca. 5 km lang - vom Parkplatz R-Café ein Stück Richtung Oege und dann rechts durch Wald und Felder in großem Bogen zu unserem Ziel, dem "Bahnsteig 42" im Letmather Bahnhof.

Bei Kaffee und Kuchen und anderen Kleinigkeiten ging dieser Wandertag als letzter im Jahr 2021 in die Geschichte unserer Abteilung ein, Corona sei Dank!

Alles Gute für Euch alle!

 


 


Ein Wochenende im Jugendhof

 

Späte Herbsttage im Arnsberger Wald

 

Die Wochenendfreizeit im SGV-Jugendhof Arnsberg ist für die Abteilung Iserlohn schon zur Tradition geworden. In diesem Jahr machte sich die Gruppe ab Neuhaus auf über die Waldroute zum Möhneturm. Einige Nimmermüde erklommen die 206 Stufen bis zur Aussichtsplattform und genossen den Blick über die Möhne, um dann im schon weihnachtlich dekorierten Torhaus zur Mittagsrast einzukehren. Der Rückweg wurde dann zu einer besonderen Herausforderung. Der Weg führte durch knöcheltiefen Schlamm der von der Holzabfuhr zerfurchten Strecke.

Am Abend waren die Strapazen vergessen und man erinnerte sich bei einem Bildervortrag an vergangene Freizeiten und auch an

viele Wanderfreunde, die nicht mehr dabei sind.

Der Sonntag war der Kultur gewidmet. Die SGVer besuchten das

Sauerlandmuseum mit der Sonderausstellung „Im Westen viel Neues“. Hier waren Bilder des Expressionismus von Rheinisch-Westfälischen Künstlern zu sehen. Nach dem Mittagessen im

Ratskeller machte man noch einen Rundgang über den Schlossberg. Nach dem Schlusskreis fuhren alle nach Hause mit dem Gefühl, ein erlebnisreiches und harmonisches Wochenende verbracht zu haben.

 

 


 


Kulinarische Wanderung

Mehr als 20 Feinschmecker/innen machten sich den grauen Regenwolken zum Trotz auf den Weg vom Stadtbahnhof auf verschlungenen Wanderwegen Richtung Danzturm. Ihr Mut wurde belohnt mit Stärkungen aus den Rucksäcken von Thea und Wolfgang Höll und mit alsbaldigem blauen Himmel und strahlendem Sonnenschein! Echtes Wanderwetter eben! 
Nach dem Mittagessen ging es wieder bergab bis zum Stadtbahnhof, den die Wandergruppe nach zurückgelegten 10 km wieder erreichte. Danke!

 


 


Männerwanderung Frankenalb-Panaromaweg

SGV Iserlohn: Letzte Mehrtagesstreckenwanderung in 2021

Bereits zweimal mussten Corona-bedingt die Akteure des SGV Iserlohn die Wanderung auf dem rd. 60 km langen, mit rd. 1.700m Auf- und gleichhohem Abstieg recht anspruchsvollen Frankenalb Panoramaweg verschieben. Der Weg wurde 2010 vom Deutschen Wanderverband zertifiziert. Der Wanderweg liegt östlich von Nürnberg und nördlich der A 9.  Im kleinen Ort Egensbach, Ortsteil von Offenhausen, fühlten sich die Waldstädter im Gasthaus „Stilles Bächlein“ mit einer hervorragenden kulinarischen Küche sehr wohl. Leider ist der ÖPNV in dieser teilweise dünn besiedelten Region etwas schwach, so dass man froh war, mit dem eigenen Bus die einzelnen Etappenabschnitte anzufahren bzw. in das Quartier zurückzukommen.

Für Naturliebhaber ist die Fränkische Alb mit ihren kulturhistorischen Pfaden ein abwechslungsreiches, in unseren Regionen weniger bekanntes Wandergebiet. Trotz morgentlicher Kälte und teilweisem Frühnebel lockte der herbstlich bunte Laubwald die Waldstädter, um dann mittags in spätsommerlicher Sonne auf überwiegend naturbelassenen Pfaden zu wandern. Weite Aussichten wechselten mit dunklen Quellgebieten, markante Auf- und Abstiege mit bequemen Passagen, die stillen Hochflächen der südlichen Frankenalb mit den trutzigen Burgen der Reicheneck und Lichtenegg; von letzterer lies leider der Hochnebel keine Fernsicht zum Fichtelgebirge mit dem Ochsenkopf zu. Neben den weithin bekannten landschaftlichen Sehenswürdigkeiten der südlichen Frankenalb, wie Hohler Fels und Jungfernsprung bei Happurg (immerhin am ersten Tag ein steiler Anstieg bis auf rd. 600m Höhe, der mit einer wunderbaren Aussicht auf den Happurger See belohnt wurde) waren es aber gerade die weniger spektakulären, kleinen Kostbarkeiten, wie etwa die Hinterhaslacher Heide, die diesen Wanderweg so charmant machte. Von Hinterhaslach aus führte der Weg bergab in das Kainsbachtal, wo am Mittagsziel frisch gefangene und geräucherte Forellen die Wanderer zur Mittagsrast erwarteten. Der Frankenalb-Panoramaweg führt durch das ehemalige Wirkungsgebiet des Reichsministerialen Ulrich von Königstein, der hier Anfang des 13. Jahrhunderts lebte. Er sorgte als verlässlicher Diener des hohenstaufischen Kaisers von der Burg Reicheneck aus für die Sicherheit Reisender, den reibungslosen Handel mit Bodenschätzen und die Führung der Landbevölkerung. Nach schweren Schicksalsschlägen stiftete Königstein ein Großteil seines Vermögens dem Dominikanerkloster in Engelthal, übrigens Mittagsziel der letzten Tagesetappe, die am Oberbecken (wird seit 2011 saniert) der Happurger Talsperre startete und zum „Standquartier“ führte.

Wie bei den Männermehrtageswanderungen des SGV seit Jahren üblich, stand auf dem Heimweg noch der Besuch eines kulturellen Highlights auf dem Programm: Hammelburg. Nach den herrlichen Sonnentagen begleitete Starkregen die Fahrt zur ältesten Weinstadt Frankens. Doch hatte der Himmel Einsicht mit den Wanderern und man konnte trockenen Fußes den überwiegend mittelalterlichen Ort besichtigen. Beim Besuch der spätgotischen Pfarrkirche St. Johannes Baptista gedachten die Wanderer an ihren 3 Tage zuvor verstorbenen Wanderfreund Hans-Ulrich Kausen. SGV-Vizepräsident Harald Kahlert erinnerte, dass „Uli“ vor 20 Jahren den Festzug des 101. Deutschen Wandertages in Iserlohn hervorragend organisiert hat und daraufhin der SGV-Gesamtverein einige Jahre Uli gebeten hat, auch die Festzüge der im Zwei-Jahres-Rhythmus stattfindenden Gebirgsfeste zu organisieren.

 


 


Frauentour Boppard

 

 

Warum ist es am Rhein so schön?

Das wollten 16 Frauen vom SGV Iserlohn erkunden.

Wir fuhren mit der DB nach Boppard ins Bergschlösschen, einem kleinen Hotel im Maisental, abseits der lauten Bahnstrecke. Wir wurden herzlich von Herrn Vos, dem Besitzer empfangen.

Da wir früh da waren, konnten wir den Nachmittag schon zu einem Ausflug nutzen. Es ging mit der Seilbahn zum Gedeonseck. Da hat man die Rheinschleife vor sich - ein herrlicher Ausblick! Dann weiter zum 4-Seen-Blick. Hier hat man den Eindruck, da der Rhein immer wieder von vorstehenden Bergen verdeckt wird, als sähe man 4 Seen.

Petrus schien es gut mit uns zu meinen, als wir anderntags mit der Hunsrückbahn eine Station bis Buchholz fuhren. Wir wanderten auf dem Hunsrückbahnweg zurück mit herrlichen Aussichten auf einen Viadukt, in enge Täler und kamen zum Aussichtspunkt Elfenley. Wieder die Rheinschleife vor uns ging es zurück nach Boppard.

Das Morgenrot verriet uns, dass es wohl ein nicht so schöner Tag werden sollte. Aber wir hatten Glück. Ein paar Tropfen kamen herunter, aber das war es dann auch schon. Wir wanderten auf dem Rheinburgenweg bis Bad Salzig. Unterwegs immer wieder Aussichtspunkte zum Rhein und auf die Burgen der feindlichen Brüder Sterrenberg und Liebenstein. Der Kurpark vom Bad war sehr schön, aber das war es dann. Im Ort gab es weder Wirtschaften noch Cafés, die geöffnet hatten. Wir fuhren mit der Bahn zurück und kehrten im Weinlokal „Heilig Grab“ ein, hier wurden wir eingelassen, obwohl noch Mittagsruhe war, danach wussten wir, warum es am Rhein so schön ist.

Am letzten Tag liefen wir die Rheinpromenade bis zum Marienbergerpark und zu den Römischen Ausgrabungen, die größten ihrer Art in Nordeuropa. Im Kurfürstlichen Schloss sahen wir die Wiener Caféhausstühle von Thronet, einem Sohn der Stadt. Auch andere moderne Kunst wurde ausgestellt, nah ja.

Nach dem Mittagessen ging es zurück nach Iserlohn, mit der Erkenntnis, dass im nächsten Jahr die 43. Frauenfreizeit stattfinden wird.

 


 

 


Auf dem X5 nach Altena

Steile Anstiege und lange Abstiege

So könnte man den X5 von Iserlohn nach Altena beschreiben.

Vom Stadtbahnhof aus ging es unter Führung von Peter Schneider hoch über den Rupenteich bis zum Danzturm. Danach führte der Weg ganz entspannt hinab bis Dannenhöfer.
Dort wechselte so manche Jacke vorsorglich in den Rucksack. Denn der anschließende Anstieg über den "Jägerpfad" verursachte doch trotz bedecktem Himmel und kühlen Temperaturen beim einen oder anderen Wanderteilnehmer ein paar Schweißtropfen.
Die Strecke über "Schorlemme" und "Hilkenhohler Weg" gab Gelegenheiten, die Aussicht auf unsere schöne Landschaft zu genießen.
Am Wanderparkplatz "Vorm Heu" war Zeit für eine Stärkung aus dem Rucksack. 
Danach gelangte die Wandergruppe bald zum "Wixberg". Hier begann allmählich der lange Abstieg hinunter nach Altena. Die ersten Häuser der Stadt waren bald von oben zu sehen, und schnell war dann auch die Lenne erreicht. Nach kurzer Wanderung am Fluß entlang kam nach 16 km das Ziel, der Altenaer Bahnhof, in den Blick.
Das "Café Ko" bot Gelegenheit zur Stärkung, bevor der ÖPNV die Wandergruppe wieder sicher zum Ausgangspunkt der Wanderung brachte.

 


 


Eine Wanderwoche in der Schwäbischen Alb

Schroffe Felsen und Wasserfälle

Für eine Woche fuhr der SGV Iserlohn in der Herbstfreizeit in diesem Jahr nach Bad Urach auf der Schwäbischen Alb.

Die Altstadt mit ihren wunderschönen Fachwerkhäusern wurde gleich am 1. Tag erkundet. Aber dann am 2. Tag wurde es ernst und es ging einen der Grafensteige, den Wasserfallsteig, hoch. Die Ruine Hohen Urach, vom Balkon der Pension aus immer im Blick, wurde über den Hohenurachsteig mit den  Hanner Felsen angelaufen. Vom Uracher Wasserfall - mit 37 m der Höchste auf der Alb - zum Gütersteiner Wasserfall führte uns der Weg, und immer wieder ergaben sich von den Felsen herrliche Ausblicke ins weite Land.

In Hayingen hatten wir eine Stadtführung und anschließend fuhren wir mit dem Boot in die einzig für Touristen befahrbare Schauhöhle Deutschlands, die Wimsener Höhle.

Auch Schloss Lichtenstein, bekannt durch Wilhelm Hauff, und die Nebelhöhle, eine beeindruckende Tropfsteinhöhle, in der wir ohne Führung durch gehen durften, wurden besichtigt.

Der Wettergott meinte es gut mit uns, sodass wir jeden Nachmittag im Garten der Pension Walter unsere Wanderungen ausklingen lassen konnten.

Leider geht so eine Woche immer viel zu schnell vorbei!

 


 

 


Sonntags durch Feld und Wald

Eine Sonntagswanderung
Einige Eindrücke der Wanderung vom Seilersee über Bilveringsen, Hemer Geitbecke, Krebsbach, Stübecken, Landhausen und wieder zum Seilersee zurück.

Die fünf fleißigen Wanderer legten 15 km zurück.
 


Rundweg über Sülberg-Deele

Der Rundweg begann wie üblich am Stadtbahnhof.

Von der ehemaligen Eisenbahntrasse führte die Wanderung über den Ihmerter Weg und den Mühlenbergweg vorbei am Mühlenberg Richtung Hilborn. Am Ulmkebach war der Weg leider durch Holzeinschlag unpassierbar, so dass ein Pfad durchs Gebüsch gesucht werden musste.
Aber es war nicht mehr weit bis Sülberg-Deele. Tische und Stühle erwarteten uns bereits, und auch wenn das Haus geschlossen war, standen dank Dieters Organisationstalent diverse Getränke bereit.
Beschwingt ging es dann weiter an Gut Holmecke vorbei in Richtung der SGV-Schutzhütte, besser bekannt als "Onkel Dieters Hütte".
Eine schöne Wanderung durch die heimischen Wälder bei bestem Wanderwetter endete nach 13 km wieder am Ausgangspunkt.

 


 


Wunderschön im Hasselbachtal

Dem Himmel sei Dank

dass uns der Wettergott gewogen war!
So hatten wir eine schöne Wanderung von knapp 10 km im "Grenzgebiet" zwischen Hohenlimburg und Letmathe.
Christel Marx führte uns über Schleichwege am Kornfeldrand und Wildwechsel im dichten Buschwald als auch über bequeme Wanderwege bis zum "Rübezahl". Die Baude war dank des schönen Wetters sehr gut besucht, aber wir sind letztendlich satt geworden. 
Der Humpfertturm war leider immer noch gesperrt. So waren wir dann etwas früher wieder am Ausgangspunkt unserer Wanderung.
Wir stellten fest, das man auch außerhalb der bekannten Wege rund um den Iserlohner Stadtbahnhof wunderbare Landschaften genießen kann!

 


 


Gesundheitswandern mit Wolfgang Höll

Nach der anstrendenden Tagesfahrt nach Fritzlar tat den Damen und Herren ein Ausgleich recht gut!

 


 


Mehrtages-Männerwanderung im Steigerwald

Mehrtagestour nach dem letzten Lockdown

In unserem Wanderprogramm stand der Termin seit Dezember letzten Jahres, doch ob die geplante Fahrt in den Steigerwalds tatsächlich durchgeführt werden konnte, war bis vor 2 Monaten fraglich. Ende Mai konnte man dann endlich sämtliche Reservierungen/Buchungen fest machen.

Das Frankenland als Wandergebiet hat es uns schon viele Jahre angetan. Neben jahrelang Wanderungen in der Fränkischen Schweiz stattfanden, zog es uns erstmals 2010 auf den Steigerwald Panoramaweg, wo uns Geschäftsführer des Steigerwaldklubs, Charly Scholl, Seitdem verbindet uns eine langjährige Freundschaft.

Statt des gewohnten Zwischenstopps im Spessart ging es aufgrund der zahlreichen Baustellen auf der A 45 erstmals über Kassel zunächst ins Knüllgebirge. Hier hatte der Schatzmeister des Knüllgebirgsverein, Volker Siebert, eine hervorragende erste Rast vermittelt. Nach der Stärkung ging es dann daran, in Schlüsselfeld den Stahlverarbeitungsbetrieb Wilhelm Schwarz u. Co Bewegungstechnik GmbH & Co KG zu besichtigen. Schon seit einigen Jahren gehört der Besuch eines Industriebetriebes in der Region zum SGV-Programm. Umweltfreundlich werden arbeitstäglich 370 t Walzdraht auf Coils (Spulen) mit der Bahn angeliefert, das entspricht jährlich 3.200 LKW-Ladungen. Der „glatte“ Walzdraht wird entzundert, gezogen und gerippt, dann gerade „gerichtet“ und nach Länge geschnitten, die zu Lagermatten im 2-Schichtbetrieb verarbeitet werden. Nur für diesen Betrieb hält die Dt. Bahn die Schienenanbindung noch offen. Voll automatisch werden in einer Minute 3 Standard Lagermatten mit 6 Metern verschweißt.

Der Abschluss dann im wiedereröffneten Bierkeller in Unterrimbach. Vom „Schwarzen Adler“ in Großbirkach, wo man abends mit fränkischen Spezialitäten versorgt wurde, ging es zum Wandern in die Region, zum einen nach „Bier“- und zum anderen nach Weinfranken. Der Wanderweg „Blauer Flieger“, führte die Iserlohner durch Privatwälder, teilweise durch die schweren Harvester sehr zerstört und nach dem vorherigen Unwetter gut „bewässert“ mit Stauwasser. Charly Scholl führte uns nach Fritzenhofen zu einem Wanderfreund des Steigerwaldklubs, Hermann Bopp, in dessen Scheune wir eine zünftige Mittagseinkehr hatten. Eigens ein Bierfass wurde angeschlagen, dazu deftiges zu Essen. Wdfr. Bopp begleitete uns noch einige Zeit auf unserem Weg zu Deutschlands Storchenhauptstadt Uehlfeld mit 40 Storchennestern und erläuterte heimatkundliche Begebenheiten, wie z.B. das Fliegerdenkmal und die verschwundene Ortschaft Richardshof. Übrigens hatte sich Meister Adebar auch auf dem Dach unseres Wanderfreundes Bopp sein Nest erbaut und klapperte fleißig.- In Uehlfeld hatte sich ein Storchenpaar, sehr zum Leidwesen des Braumeisters, auf dem Schornstein der Zwansger-Brauerei niedergelassen!

Vom Standquartier aus führte der Weg Richtung Weinfranken. Der Weg war äußerst beschwerlich; wir benötigten für die ersten 2,5 km 1h. In der oberhalb von Großgressingen liegenden St. Rochus-Kapelle fand ein Gottesdienst statt, so dass wir unser geplantes Gedenken an unseren verstorbenen Wdfr. Werner Möllers, der mit uns all die Jahre im Steigerwald wanderte, nicht durchführen konnten. Gleiches Schicksal dann in Ebrach; die ehemalige Zisterzienserkirche war wegen eines Rundfunkkonzertes des Bayerischen Rundfunks geschlossen. Von diesem ehemaligen Abteisitz führte der Steigerwald Panoramaweg durch das rd. 108 ha große Naturwaldreservat Waldhaus mit Feuchtgebiet im Handthalgrund. Hier befinden sich die größten Schätze des Steigerwalds: die sogenannten Schaufelbuchen; mit einem Alter von 300 Jahren wahre Methusalems. Geht es nach dem Wunsch einiger Politiker, so soll hier der dritte Nationalpark Bayerns entstehen. Mit Handthal erreichte man den idyllischen Weinort mit Deutschlands höchstgelegener Weinlage. Übrigens soll in dem Ort Walter von der Vogelweise geboren sein.

 

All die Jahre machen wir auf unserer Heimfahrt einen Zwischenstopp in einer der an der A 3/A 45 gelegenen Städte. Das Hanauer Kreuz kennt jeder Autofahrer, der über die A 45 Richtung Süden fährt; aber die Brüder-Grimm-Stadt Hanau lässt man „links“ liegen. Grund genug für uns, die rd. 7,5‘ Einwohner mehr als Iserlohn zählendenden Stadt einen Besuch abzustatten. Die Innenstadt strahlte eine Sauberkeit aus, von der wir leider in Iserlohn nur träumen können. Der Gang durch die im März 1945 total zerstörte Innenstadt führte vorbei am Goldschmiedehaus zum Marktplatz mit dem Brüder Grimm Nationaldenkmal bis zur Wallonisch-Niederländischen Kirche, in der wir Dank der Rücksprache unseres Stadtführers mit dem Pfarrer die Kirche besuchen durften, um unseres binnen 4 ½ Wochen an Corona verstorbenen Wanderfreundes Werner Möllers zu gedenken. Unterwegs erinnerten immer wieder Bronzestatuen an die von den Brüdern Grimm gesammelten Märchen. Im Außenbereich der Stadt besuchten wir den Park in Wilhelmsbad mit Schloss, Brunnen, Karussell und Burgruine. Leider reichte die Zeit nicht mehr zu einem Gang durch den Park von Schloss Philippsruhe. Zum Abschluss ging es in den eingemeindeten auf der anderen Mainseite liegenden Ortsteil Steinheim. Schon jetzt steht für die Waldstädter Wanderer fest: Auch im nächsten Jahr wandern wir wieder im Steigerwald.

 


 


Männerwanderung zum Grillen

Auch die beliebte Männerwanderung konnte wieder durchgeführt werden!

Nach einer appetitanregenden Wanderung durch die Gerlingser Wälder erwartete die Wanderer eine kräftige Stärkung bei Thea und Wolfgang Höll.

 


 


Wanderfreizeit in Gößweinstein

Wanderfreizeit 10. - 17.7.2021 in Gößweinstein

 

Unsere Wanderfreizeit begann mit herrlichem Wetter am Urlaubsort Gößweinstein in der Fränkischen Schweiz. Wir machten erst einmal einen Rundgang zu den Aussichtspunkten. Nach der 3. Aussicht hatten wir erst einmal genug gesehen und gingen ins Quartier zurück, wo inzwischen die letzten 3 Mitwanderinnen angekommen waren.

 

Sonntagmorgen ging es gleich über eine Treppenanlage zur Behringsermühle, leider bei Regen. Weiter nach Tüchersfeld, hier konnten wir wegen der Nässe nicht auf die markanten Felsen steigen.

Durch die Bärenschlucht gelangten wir über die Dörfer zurück.

 Ab Montag hatten wir, allen Wettervorhersagen zum Trotz, schönes Wetter. Der Bus brachte uns nach Muggendorf, von dort führte der Weg dann steil bergauf zu einigen Aussichtspunkten. Über Claras Ruh und Muschelquelle, mit herrlich erfrischendem Wasser, zur Burgruine Neideck.

Dienstag war eine Stadtführung in Hollfeld angemeldet, ein Städtchen von 2.500 Einwohnern, aber schon über 1000 Jahre alt, sehr schön.

Nachmittags fuhren wir zur Burg Rabenstein und liefen dort einen Rundweg über die Sofienhöhle, Schneiderloch und Rennerfelsen.

Mittwoch waren mal keine Felssteige angesagt. Es ging abwärts an der Wiesent entlang bis zum Zusammenfluß der Aufseß und Wiesent in Doos, dann das Aufseßtal hoch bis zur Kuchenmühle, wo wir uns die Forellen schmecken ließen. Weiter bis Seelig durch wunderschöne Blumenwiesen.

Donnerstag wanderten wir über Leutzdorf zur Esperhöhle - einfach riesig - weiter nach Burggailenreuth zum Druidenhain, eine Art Felsenmeer.

Freitag hatten  wir zunächst eine Besichtigung der Wallfahrtskirche in Gößweinstein mit einem Orgelkonzert. Anschließend fuhren wir nach Pottenstein zur Teufelshöhle, der angeblich größten und schönsten Tropfsteinhöhle der Fränkischen Schweiz. Groß war sie! Wir wanderten noch bis Schottersmühle und fanden dort einen Imbiss, an dem wir unsere mitgebrachten Brote essen durften und nur die Getränke kaufen mußten, wir früher. Danach gingen wir  in Gößweinstein den Felsensteig und zur Burg. Da kamen dann die ersten Tropfen vom schwarzen Himmel, und es ging schnell zur Pension zurück.

Leider war die Freizeit schon zu Ende und es ging am Samstag wieder nach Iserlohn.

 


 


Sonn(en)tagswanderung im Heppingserbach-Tal

Wir hatten heute in jeder Beziehung einen wunderschönen Tag!

Zunächst kamen uns auf der engen Straße hinter Elfenfohren viele nette Autofahrer entgegen.
Dann durften wir wegen einer Wegsperrung bei Beckmerhagen unsere Wanderung ein wenig verlängern. Und wenig später genossen wir die Wanderung durch einen schönen kühlen Buchenwald, leider in der falschen Richtung. Aber wir haben den Wald genossen!
Einen schönen roten Herzchenballon haben wir aus dem Baum gerettet und ihm seine Freiheit wiedergegeben!
Vorbei an blühenden Feldern und dem Pferdchen auf Hof Hültershagen erreichten wir Heppingsen, wo wir uns in früheren Jahren die Bäuche mit herzhaftem Ziegenkäse voll geschlagen haben.
Nachdem wir Heidermühle passiert hatten, war es dann nicht mehr weit bis zu unserem Ausgangspunkt und hatten dann im Ziel 11 km zurück gelegt.
Die netten Autofahrer vom Vormittag waren auch wieder da, dieses Mal schien für einige Fahrer die Straße noch enger zu sein!
Aber auch das ging vorbei, und so durften wir auf einen rundherum wunderschönen Tag zurück blicken.

 


 


Sonnenwendfeier 2021

Die zweite Wanderung nach Corona!

Es tat so gut, so viele Menschen endlich wiederzusehen!
Da spielte auch die Kürze der Strecke keine grosse Rolle, Hauptsache wieder in Gemeinschaft wandern!

Startpunkt war wie im Wanderplan angekündigt um 18 Uhr der Stadtbahnhof. Karl-Heinz Urban führte uns auf nahezu kürzestem Weg am Fröndenberg, Hangsberg und Klippenkopf vorbei zum Forsthaus Löhen. Der grösste Durst konnte dort erst einmal gestillt werden, bevor Jens Neffin das Buffet mit Würstchen, Fleisch, Salaten und Gemüse freigab. Dann war Zeit für angeregte Unterhaltung - leider viel zu kurz! 

Schon am nächsten Sonntag sehen wir uns wieder, wenn Christa Urban ihre Tageswanderung durch das Heppingser Tal anbietet. Treffpunkt ist um 10 Uhr der Stadtbahnhof.

 


 


Endlich wieder zusammen draußen!

ENDLICH, ENDLICH!!!

 

Am 6. Juni 2021 konnte der SGV erstmals wieder mit leichten Einschränkungen nach einer langen Coronazwangspause eine gemeinsame Sonntagswanderung anbieten.

Trotz unbeständigem Wetter und grau verhangenem Himmel startete eine kleine Gruppe um 10 Uhr vom Stadtbahnhof Richtung Stadtteiche. Im feuchten Dunst wirkte der Wald ganz anders als bei Sonnenschein, man hatte das Gefühl, als atmete er nach diesen langen Trockenperioden auf. Die Rhododendronbüsche und der Ginster zeigten sich in voller Blütenpracht, die Vögel zwitscherten ihre Frühlingsrufe. Das frische Grün des Waldes und alles Blühende, nebelverhangen, tat den Augen gut.

Weiter ging es zur „Küche“ und von dort Richtung Ulmkebach, den wir auch überquerten.

Eine lange Pause machten wir in „Onkel Dieters Hütte“. Jeder hatte Rucksackverpflegung dabei. Wir hatten Spaß, aber die feuchte Luft ließ keine allzu lange Pause zu, so wanderten wir über den Bränterich und die schöne Lichtung dort weiter. Am Lägerbach entlang gelangten wir zur Straße zurück und gingen von dort aus parallel das letzte Stück über den Kühlen Grund Richtung Stadt zurück. Stolze 17 Km sind wir gewandert, kaum nass geworden, trotz schlechter Wetterprognosen und hatten richtig Spaß! 

 


 


Unterwegs im Sauerland

Wandern oder nicht?

1. November 2020

Letzte Mehrtageswanderung des SGV endet zum Lockdown!

 

Die Entscheidung fiel Wanderfreund Erwin Borgolte schwer, die im Wanderplan traditionell ausgeschriebene Mehrtageswanderung im Sauerland, endend Allerheiligen, durchzuführen. Bereits die letztjährige Mehrtageswanderung des SGV Iserlohn führte in die Medebacher Bucht, auch Toskana des Sauerlandes genannt. Nun galt es in diesem Jahr weitere markante Wanderpunkte „per Pedes“ kennen zu lernen.

Trotz teils Corona bedingter Absagen ging es mit verringerter Teilnehmerzahl für drei Wandertage in den Medebacher Ortsteil Medelon, Standortquartier das Landhotel Müller. Leider war Petrus den Wanderern nicht sonderlich wohlgesonnen: Nieselregen und feuchter Hochnebel; die positiven Wetterprognosen traten verspätet erst am Nachmittag des zweiten Wandertages ein. Der Sonne fehlte einfach die Kraft, die Nebelschwaden aufzulösen.

So erkundete man von Medelon aus den südlichen Teil der Medebacher Bucht, die Wanderung führte zum 130-Seelen Dorf Berge weiter Bergbaudorf Dreislar. Vom „Opolt“ mit seinem Gipfelkreuz (mit Gipfelbuch!) hatte man einen schönen Ausblick auf den Ort Dreislar, der lange ein eher unbedeutendes Dasein fristete. Mit der Erlangung der Bergbaurechte in der Mitte des 19. Jahrhunderts gewann die Schwerspatgrube jedoch an Bedeutung; das Werk existierte bis in das 20. Jahrhundert. Auf dem Rückweg nach Medelon erwischte noch ein Schauer die Wanderer.
Eine weitere Tour führte über den Robert-Kolb-Weg (HW 6), der in diesem Bereich auch parallel mit dem Weg der Deutschen Einheit verläuft in das zu Hallenberg gehörende Hesborn. Übrigens hatte der SGV gemeinsam mit Wanderfreunden der damals neuen Bundesländern diesen rd. 1.100 km langen Wanderweg geschaffen, den der 2. stellv. Vors. der SGV-Abt. Iserlohn gemeinsam mit einem mittlerweile verstorbenen Wanderfreund bereits vor etlichen Jahren erwandert hat. Hochnebel verhinderte mangels entsprechender Sicht den geplanten Abstecher zum Bollerbergturm. Die Mittagseinkehr im Landgasthof „Zur Sonne“ mit einer Überraschung: Die Wanderfreunde erspähten neben der Theke ein Bandonium. Rasch konnte man die Wirtin überzeugen, etwas vorzuspielen. Anschließend griff Frau Guntermann noch zur Panflöte und spielte uns Amazing Grace vor. Der Abschied fiel den Wanderern schwer! Doch auf dem Rückweg riss der Himmel auf; der 757m hohe Bollerberg wurde sichtbar; der Verzicht auf weitere musikalische Unterhaltung – Mitsingen war und ist ja verboten-  wurde durch wunderschöne sonnige Spätherbstaussichten belohnt. Zuletzt wanderten die Waldstädter durch das Orketalnach bis ins zu Winterberg gehörende Elkeringhausen.

Insgesamt muss man sagen, dass die Hygienekonzepte in den besuchten Gaststätten hervorragend waren!

Der Jahresplan 2021 des SGV Iserlohn steht kurz vor der Drucklegung. Auch im kommenden Jahr sind neben Halbtages- und Tageswanderungen auch wieder einige Mehrtageswanderungen im Programm, das hoffentlich – so die Akteure des SGV - im kommenden Jahr ohne nennenswerte Corvid19-Beschränkungen durchgeführt werden kann.

 


 


Herbstfreizeit in Prüm

Vom 13. - 20.9.2020 fuhren 12 SGVer nach Prüm in die Eifel. Das Jugendgästehaus war unser Quartier.
 
Gleich nach der Ankunft machten wir einen Stadtrundgang, der bei der Hitze in einer Eisdiele endete. Alles überragend stand die Basilika St. Salvator vor uns auf dem Hahnplatz, eine ehem. Benediktiner-Abtei aus dem 18. Jahrhundert.
 
Am 1. Tag wanderten wir auf dem Schneifel-Pfad zum schwarzen Mann, die höchste Erhebung in der Schneifel, 697,5 m hoch. Unterwegs hatten wir herrliche Aussichten in die Eifel.
In die Wolfsschlucht, einem Wintersportgebiet, ging es am anderen Tag.
 
Mit den Autos fuhren wir am 3. Tag nach Schönecken, ein Ort mit wunderschöner Burgruine, die erst einmal besichtigt wurde.
Dann führte uns der Weg durchs Altburgerbachtal zum Keltenring. Nach der Mittagsrast ging es in die Schönecker-Schweiz. Leider etwas enttäuschend, da der Weg eine Fahrradstrecke war, und dementsprechend breit. Die Felsen waren zugewuchert. 
 
Aber am anderen Tag wurden wir mit dem Geo-Rundweg "Maare und Vulkane" entschädigt. Erst erreichten wir die "Römische Villa", eine Ausgrabungsstätte einer Villenanlage und eines Speichergebäudes. Dann kamen wir zum einzigen Maar in der Schneifel, dieses war vor 200 Jahren trockengelegt worden, ist jetzt aber renaturiert und ein wunderbarer See. Nach der Mittagspause probierten wir das Mineralwasser aus einer Quelle. Dann wandten wir uns zurück nach Duppach.
 
Am Freitag ging es nach Niederprüm zum Kloster und zum Skulpturen-Park, einem 20.000 qm großem Ausstellungsgelände eines Schmieds.
Die Skulpturen waren aus Kupfer und Bronze hergestellt und in der ganzen Parklandschaft verteilt.
 
Leider war dies der letzte Abend von 3 Wanderfreunden, darum wurde dementsprechend Abschied gefeiert.
 
Die Anderen wanderten am letzten Tag ab schwarzer Mann einen Rundweg durch ein Fenn Gebiet. Über Holzstege ging es durch das Moor zum Tranchotstein, einem Vermessungspunkt von 1810.
Am Sonntag war die Freizeit leider wieder zu Ende und es ging zurück nach Iserlohn.
Christa
 
 

 

Frauentour Hirschberg 2020

 

Am Donnerstag wurden wir mit einem Bus nach Hirschberg bei Warstein gebracht. Nachdem wir Quartier bezogen hatten, trafen wir uns alle im Wirtshausgarten und tranken Sekt, der von einer Wanderfreundin gespendet worden war. Leider kamen da schon die ersten Tropfen von oben.
 
Trotzdem gingen wir aber noch eine kleinere Runde zur Köhlerhütte. Bei Sonne sicher ein wunderschöner Feierplatz.
Anderntags waren wir in der Bilsteinhöhle und zur Luchsfütterung angemeldet. Da es aber wieder heftig regnete, fuhren wir die Strecke mit dem Bus. Nach der Besichtigung fuhren wir weiter nach Warstein. Dort gab es außer der Kirche nicht viel zu sehen. Nur schrecklich viel Verkehr auf der B 55, die mitten durch die Stadt führt. Mit dem Bus ging es zurück nach Hirschberg.
 
Samstags wieder Regen, aber es wurde trotzdem gewandert. Zur Kreuzbuche und Opacher Kapelle führte der Weg. Dann hoch nach Hirschberg in ein Café. Der Regen ließ nach, und die Sonne kam heraus. Wie wunderschön war da die Gegend!
 
Am letzten Tag wanderten wir um halb Hirschberg, immer wieder den malerischen Ort vor uns. Zum Schluß allerdings mußten wir steil berghoch, zu unserem Ziel: das Mittagessen wartete! 
 
Auch wenn es viel geregnet hat, es war mal wieder eine wunderschöne, harmonische Freizeit.
 
Christa

 

 

Senioren unterwegs

Gemütliche Wanderung bei herrlichem Sommer-Sonnenwetter durch den Gerlingser Wald mit Höhepunkt im "Jagdhaus Im Kühl"