Raus in die Natur. Rein ins Erlebnis

Wanderungen / Fahrten

Ferien auf Sylt

Wanderfreizeit auf der Insel Sylt
Wanderfreizeit auf der Insel Sylt

Den Nordseewellen und -stürmen entgegen...

 

Es ist schon zur Tradition geworden, dass der SGV einmal im Jahr auf eine Insel fährt. Die 12. Fahrt führte uns vom 18. bis 27. April 2017 nach Sylt.

Mit dem Zug ging es über den Hindenburgdamm bis Westerland. Ein Bus stand schon bereit, der uns in das Seejugendheim Kassel brachte. Kurz vor List hatten wir unser Ziel erreicht. In einem  herrlichen Dünengelände lag die Anlage. Wir bezogen 2 der 10 Häuser, dann ging es erst einmal an den Strand.

An den folgenden Tagen ging es nach List, Kampen oder Westerland, zu Fuß oder mit dem Bus. Auch eine Inselrundfahrt mit dem Bus wurde unternommen. Die Vogelkoje, eine alte Entenfanganlage, und das Naturgewalten-Museum besichtigten wir. Eine Wanderung führte uns zum Ellenbogen, zum nördlichsten Punkt Deutschlands. Auf der Uwe-Düne in Kampen und am Roten Kliff war es so stürmisch, dass wir schnellstens wieder in den Ort zurückgingen und in der "Kupferkanne" einkehrten.

Die 9 Tage vergingen leider viel zu schnell. Im nächsten Jahr geht es nach Sellin auf Rügen, da können wir uns wieder den Wind um die Ohren blasen lassen.

 

Christa und Karl-Heinz Urban

 

Sylt ausführlich by Anneliese.docx


Ferien auf Usedom

Wo die Ostseewellen schlagen an den Strand …

 

das wollten in diesem Jahr 29 Mitglieder des Iserlohner SGV vom 16. bis 24. April 2016 unter der bewährten Leitung und Führung von Christa Urban wissen!

In den letzten Jahren haben wir einmal im Jahr eine Nordseeinsel besucht, aber bei der 11. Fahrt sollte es die Ostsee sein. Heringsdorf auf Usedom war unser Ziel, gut zu erreichen mit der Bundesbahn. In der Jugendherberge, direkt an der Promenade gelegen, waren wir bestens aufgehoben. Sie besteht u.a. aus 2 alten Villen, die wunderschön renoviert worden sind und in denen wir gewohnt haben.

Eine Woche bei strahlendem Sonnenschein unternahmen wir täglich Wanderungen an der Steilküste, aber auch an den vielen Seen im Hinterland.

An einer Führung zur Bäderarchitektur, bei der wir viel über die prachtvollen Villen erfuhren, nahmen wir gern teil.

Die Tage klangen mit Singen und Spielen und fröhlichem Beisammensein aus, bis es Sonntag mit dem Zug wieder nach Hause ging.

Als nächstjähriges Ziel steht die Insel Sylt auf Christas Plan.

Wir freuen uns schon mächtig!

Christa und Karl-Heinz Urban

 


Usedom 2016
Usedom 2016

Adventsfahrt 2015

Der Limburger Dom
Der Limburger Dom

Limburg war das Ziel

Der 29. November 2015 war gründlich verregnet, trotzdem war die Stimmung unter den 48 SGVern hervorragend. Die traditionelle Adventsfahrt 2015 führte nach Limburg.

Die beiden Stadtführer brachten ihnen die Stadt mit all ihren geschichtlichen Ereignissen, den Daten und den Anekdoten sehr nahe. Sie sahen die schöne Steinbrücke mit dem  wehrhaften Brückenturm, die wunderbar restaurierten alten Fachwerkhäuser. In der Altstadt, in den engen, kopfstein-gepflasterten Gassen wird die Geschichte der Stadt erst richtig lebendig. Über allem thront der mächtige, siebentürmige Limburger Dom. Auf steilem Felsen steht er trutzig über der Lahn und der Stadt. In den Gassen wurde zum Weihnachtsmarkt  eingeladen. Der Glühwein schmeckte gut und alle Teilnehmer waren der Meinung, es war eine schöne, gelungene Fahrt.

Anneliese Goetz

 

 


Wochenendfreizeit im Weserbergland

 

Wochenendfreizeit vom 10. bis 12. April 2015

Hannoveraner treffen sich unterm Schwanz!

Gemeint ist der Pferdeschwanz vom Denkmal des Königs Ernst-August vor dem Hannoveraner Bahnhof.
12 Iserlohner Wanderer hatte es in die Landeshauptstadt Niedersachsens verschlagen. Unter der Leitung von Ingrid und Erwin Borgolte fuhren sie für 3 Tage nach Hannover, der Stadt an der Leine.
Die Geschichte Hannovers begann bereits im Mittelalter. Im Zweiten Weltkrieg wurden große Teile der Stadt zerstört. 1947 wurde die 1. Hannover-Messe gegründet; dadurch begann ein neues Kapitel in der Geschichte der Stadt. Heute hat Hannover einen guten Ruf als Handelsstadt, ich erinnere an die Expo im Jahr 2000.
Die SGVer waren überrascht von den vielen Wandermöglichkeiten. Rechts und links ziehen sich Grüngürtel um die Stadt, wie z. B. der Hermann-Löns Park und Wälder um die Stadt. Am künstlich angelegten wunderschönen Maschsee ließ sich gut wandern, dann wurden die herrlichen Gärten von Herrenhausen angesehen. Königin Sophie ließ ursprünglich den sehenswerten Berggarten anlegen. Die Frühblüher waren allesamt in voller Blüte, aber richtig schön wird es erst in der Sommerzeit. Am Sonntagmorgen führte Bernd Borgolte die 12 Leute durch die Stadt, zuerst fuhren sie mit dem interessanten Aufzug, der in seiner speziellen Art einzigartig sein soll, auf den neuen Rathausturm. In luftiger Höhe hatten sie einen einzigartigen Rundblick auf die gesamte Stadt. Das Wetter war so klar, dass sie den Harz erahnen konnten.
2 Stunden wurde die Iserlohner Gruppe mit der Geschichte der Stadt vertraut gemacht, sie sahen die Altstadt mit ihren hübschen Fachwerkhäusern, warfen einen Blick in die Marktkirche, waren fasziniert von dem Backsteinbau des alten Rathauses. Und immer wieder standen sie vor sehenswerten Skulpturen und Plastiken. Um all die schönen Bauten und Parks ansehen zu können, war die Zeit leider zu kurz.

Es waren drei wunderschöne erlebnisreiche Tage.

Anneliese Goetz


Wanderfreizeit Juist

Wanderfreizeit 2015 auf Juist
Wanderfreizeit 2015 auf Juist

Juist – eine Insel der Entschleunigung

 

Der SGV Abteilung Iserlohn unternahm unter Führung von Christa und Karl-Heinz Urban vom 14. bis 21. März 2015 seine nunmehr 10. Reise an die Nordseeküste.

 

Mit 36 Wanderfreundinnen und Wanderfreunden ging es für eine Woche auf die Insel Juist.

Vom ersten Moment an umgab uns das Hufgeklapper der schwergewichtigen Pferde vor den Pferdefuhrwerken; denn außer Fahrrädern sind sie die einzige Transportmöglichkeit auf der Insel. Niemand hat wohl die Geräusche des Autoverkehrs des Festlandes vermisst.

Eine wunderschöne Unterkunft, das Seeferienheim, nur 250 m bis zum Strand, war für uns reserviert.

 

Wir erkundeten sowohl die westliche Seite rund ums Billriff als auch die östliche Seite am Flugplatz vorbei bis zum Kalfamer.

Rund um den Hammersee führt ein wundervoller naturbelassener Weg, und auch den neu eingerichteten Otto-Leege-Weg erwanderten wir, benannt nach dem verdienstvollen einheimischen Naturforscher.

 

Bei einer Ortsführung wurden wir in das Jahr 1906 zurückversetzt. Es wurde uns klar, wie ärmlich und hart das Inselleben gewesen sein muss, bevor die Erholungssuchenden das Badevergnügen entdeckten.

Als beherrschendes eindrucksvolles Bauwerk thront unübersehbar auf der höchsten Erhebung der Insel das Strandhotel Kurhaus Juist, erbaut 1898 und renoviert ab 1995.

 

Die Geselligkeit am Abend kam natürlich auch nicht zu kurz. Zweimal konnten wir Geburtstag feiern, und bei einem (oder auch zwei) Sanddorngrog wurden lustige Gedichte vorgelesen. Natürlich wurde auch kräftig gesungen!

 

Alle Beteiligten sind sich einig, dass sie eine ereignisreiche und wunderschöne Woche verbracht haben.

 

Und alle freuen sich schon auf das nächste Jahr!

Christa und Karl-Heinz Urban


Herbstfreizeit im Jugendhof

Arnsberg 07. bis 09. November 2014
Arnsberg 07. bis 09. November 2014

Wie in jedem Jahr machte sich auch an diesem ersten Wochenende im November eine Gruppe SGVer auf zur Wanderfreizeit nach Arnsberg.

Der Freitag Abend ist stets der Begrüßung in feucht-fröhlicher Gesanges-Runde vorbehalten.

Der Samstag steht im Zeichen einer Wanderung in der nahen und ferneren Umgebung des Jugendhofs, natürlich mit ordentlicher Beköstigung durch die heimische Gastronomie. Der Abend ist ausgefüllt mit Vorträgen und Gesang und was sonst noch alles zu solcher Gelegenheit dazu gehört...

Sonntag nach dem Frühstück wird Abschied vom gastlichen Haus genommen.
Nach einer Wanderung mit Einkehr endet wieder ein wunderschönes Wochenende traditionsgemäß mit dem "Schlußkreis".

Bis zum nächsten Jahr!


Schottlandreise

 

Schottlandreise vom 28. August bis 05. September 2014

Dieses Mal stand auf dem Reiseprogramm des SGV eine Schottlandreise.
Im Herbst 2014 starteten wir per Bus nach Amsterdem, mit der Fähre ging es weiter nach Newcastle. Dort wurden wir von unserem Reiseführer Grant Gebbie erwartet, der uns vorzüglich durch Schottland begleitete. Über den Hadrianswall kamen wir zur englisch/schottischen Grenze. Dort erwartete uns eine fröhliche Begrüßung durch einen Dudelsackspieler.
Über Jedburgh und Melrose, eine der schönsten Klosterruinen Schottlands, gelangten wir nach Edinburgh. Es ist zwar nicht die größte Stadt, aber die Hauptstadt des Landes. Eindrucksvoll bildet das Edinburgher Schloss eine imposante Kulisse. Die Wandergruppe sah die Royal Mile, das Hollroadhouse, der Ort, wo Königin Elisabeth absteigt, wenn sie Schottland besucht. Das alljährliche Kulturfestival mit vielen Hundert Dudelsackpfeifern war gerade beendet worden, man bekam noch den Abbau der Tribünen mit. Die Kathedrale St. Giles stand auch noch auf dem Programm.
Der nächste Tag brachte die Gruppe nach Linlithgow, zum Schloss, in welchem Maria Stuart geboren wurde. Zwar eine Ruine, aber sehr gut instandgehalten. Überall herrlicher Blumenschmuck, durch den Golfstrom ist das Klima sehr günstig. Die Fahrt in die Highlands, besonders der Ausflug auf die Insel Skye, wird in besonderer Erinnerung bleiben. Diese Insel ist bezaubernd schön, mit der weitläufigen Landschaft und den vielen Bergen. Auf den Fahrstrassen verirren sich öfter mal Schafe.
Das Schloss Dunvegan war zu besichtigen.
Auf der Insel gibt es einen Pub, in welchem man 411 Whiskysorten sehen kann. Das schönste Schloss Schottlands ist wohl Dunrobin Castle, das den Sutherlands gehört. Eine herrliche Parklandschaft ist dort zu bewundern. Das meistfotografierte Schloss ist Eilean Donan, eine stilvolle Brücke führt über den Fluss zum dem Castle. Es gibt unzählige Munros, so heißen die Berggipfel, diese sind alle um 999 Meter hoch, mit Abstand der höchste Berg ist Ben Nevis mit 1344 Metern.
Auf der Rückfahrt durch die Highlands wurde noch ein Abstecher zum Hochzeitsparadies Gretna Green unternommen. Noch heute werden hier Trauungen vorgenommen. Die SGVer erlebten eine "Spasstrauung" mit 2 Töchtern aus den eigenen Reihen, sie hatten viel Spass dabei.
Alle Teilnehmer waren sich am Ende der Reise einig: in dieses Land müssen wir noch einmal!

Anneliese Goetz