Raus in die Natur. Rein ins Erlebnis

Wanderungen / Fahrten

Unterwegs im Sauerland

Wandern oder nicht?

Letzte Mehrtageswanderung des SGV endet zum Lockdown!

 

Die Entscheidung fiel Wanderfreund Erwin Borgolte schwer, die im Wanderplan traditionell ausgeschriebene Mehrtageswanderung im Sauerland, endend Allerheiligen, durchzuführen. Bereits die letztjährige Mehrtageswanderung des SGV Iserlohn führte in die Medebacher Bucht, auch Toskana des Sauerlandes genannt. Nun galt es in diesem Jahr weitere markante Wanderpunkte „per Pedes“ kennen zu lernen.

Trotz teils Corona bedingter Absagen ging es mit verringerter Teilnehmerzahl für drei Wandertage in den Medebacher Ortsteil Medelon, Standortquartier das Landhotel Müller. Leider war Petrus den Wanderern nicht sonderlich wohlgesonnen: Nieselregen und feuchter Hochnebel; die positiven Wetterprognosen traten verspätet erst am Nachmittag des zweiten Wandertages ein. Der Sonne fehlte einfach die Kraft, die Nebelschwaden aufzulösen.

So erkundete man von Medelon aus den südlichen Teil der Medebacher Bucht, die Wanderung führte zum 130-Seelen Dorf Berge weiter Bergbaudorf Dreislar. Vom „Opolt“ mit seinem Gipfelkreuz (mit Gipfelbuch!) hatte man einen schönen Ausblick auf den Ort Dreislar, der lange ein eher unbedeutendes Dasein fristete. Mit der Erlangung der Bergbaurechte in der Mitte des 19. Jahrhunderts gewann die Schwerspatgrube jedoch an Bedeutung; das Werk existierte bis in das 20. Jahrhundert. Auf dem Rückweg nach Medelon erwischte noch ein Schauer die Wanderer.
Eine weitere Tour führte über den Robert-Kolb-Weg (HW 6), der in diesem Bereich auch parallel mit dem Weg der Deutschen Einheit verläuft in das zu Hallenberg gehörende Hesborn. Übrigens hatte der SGV gemeinsam mit Wanderfreunden der damals neuen Bundesländern diesen rd. 1.100 km langen Wanderweg geschaffen, den der 2. stellv. Vors. der SGV-Abt. Iserlohn gemeinsam mit einem mittlerweile verstorbenen Wanderfreund bereits vor etlichen Jahren erwandert hat. Hochnebel verhinderte mangels entsprechender Sicht den geplanten Abstecher zum Bollerbergturm. Die Mittagseinkehr im Landgasthof „Zur Sonne“ mit einer Überraschung: Die Wanderfreunde erspähten neben der Theke ein Bandonium. Rasch konnte man die Wirtin überzeugen, etwas vorzuspielen. Anschließend griff Frau Guntermann noch zur Panflöte und spielte uns Amazing Grace vor. Der Abschied fiel den Wanderern schwer! Doch auf dem Rückweg riss der Himmel auf; der 757m hohe Bollerberg wurde sichtbar; der Verzicht auf weitere musikalische Unterhaltung – Mitsingen war und ist ja verboten-  wurde durch wunderschöne sonnige Spätherbstaussichten belohnt. Zuletzt wanderten die Waldstädter durch das Orketalnach bis ins zu Winterberg gehörende Elkeringhausen.

Insgesamt muss man sagen, dass die Hygienekonzepte in den besuchten Gaststätten hervorragend waren!

Der Jahresplan 2021 des SGV Iserlohn steht kurz vor der Drucklegung. Auch im kommenden Jahr sind neben Halbtages- und Tageswanderungen auch wieder einige Mehrtageswanderungen im Programm, das hoffentlich – so die Akteure des SGV - im kommenden Jahr ohne nennenswerte Corvid19-Beschränkungen durchgeführt werden kann.

 


 


Auf dem X 5

Mit 10 gebirgserfahrenen SGV-ern/innen 16 km von Iserlohn Stadtbahnhof nach Altena Bahnhof

Bergauf 280m

Bergab 370m

Höchster Punkt 470m

Tiefster Punkt 210m

Bergab sorgt für wackelige Beine!

Keine Verluste! Gott sei Dank!

 


 


Kohlbergtreffen am 11.10.2020

Auch unter Coronabedingungen nahmen wieder zahlreiche Mitglieder des Sauerländischen Gebirgsvereins am jährlichen Treffen zu Ehren der verstorbenen SGV-Mitglieder teil.

Am frisch restaurierten Denkmal sprach unser Präsident Landrat Thomas Gemke über das Leben und Wirken einiger langjähriger verdienter Verstorbenen.
Er hob auch die Spendenbereitschaft vieler Vereine und Mitglieder hervor, ohne die die Arbeiten am Denkmal -mit einem Gesamtvolumen von 72.000 € -nicht hätten finanziert werden können.
Einen wesentlichen Beitrag zur Finanzierung leistete auch das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen.

Für dieses Ministerium ging noch einmal der Staatssekretär Dr. Jan Heinisch auf die Möglichkeiten des "Heimatfonds" zur Finanzierung derartiger Projekte ein.

Thomas Gemke bedankte sich im Namen des SGV bei Herrn Dr. Heinisch mit einer Flasche Rotwein für Abende am Kaminfeuer und einem gefüllten Wanderrucksack für Wanderungen in der feien Natur herzlich für seine Teilnahme an dieser Veranstaltung und natürlich für die großzügige Unterstützung.

Umrahmt wurde die Veranstaltung durch den CVJM-Posaunenchor Dahle und nicht zuletzt durch angenehmen Sonnenschein!
Das Teffen klang aus mit gemütlichem Beisammensein in der Gaststätte Droste in Neuenrade.

 


 


Weinfest am Forsthaus

Die Wanderung startete am Bahnhof berghoch zum Rupenteich. Wir liefen links um den Fröndenberg zur Dreiecks-Wiese. Um den Hangsberg und Klippenkopf ging es zum Löhen.

Da erwartete uns Zwiebelkuchen und Federweißer!!

Nach langer Rast ging es zurück durch die Klippen zum Bahnhof.

 


 


39. Balver Wandertag

Balver Wandertag

Am letzten Septembersonntag richtete der SGV Balve wieder den traditionellen Wandertag aus, diesmal den 39sten!

Eine kleine Gruppe vom SGV Iserlohn unter Führung von Erwin Borgolte fuhr in das schöne Hönnetal.

3 Touren standen zur Auswahl, 5km, 12km, 23km. Nach der Anmeldung vor der Balver Höhle unter Corona-Bedingungen, Mundschutz und viel Abstand zu anderen Gruppen, machten wir uns auf den Weg. Samstag hatte es viel geregnet, doch für den Sonntag war Regen erst für den Abend gemeldet. Es war überwiegend bewölkt, aber nicht kalt und nicht windig. Wir machten uns auf den Weg, es ging gut voran. Die Sonne kam sogar kurz zum Vorschein. Überraschenderweise waren die Wege nicht matschig und wie immer sehr gut gekennzeichnet. An Wiesen und offenem Gelände vorbei kamen wir hinter Beckum zu unserer Station, knapp die Hälfte der Strecke hatten wir geschafft. Dort bekamen wir den Stempel auf unserem Tourenzettel und einen sehr leckeren heißen Tee gereicht. Nach kurzer Rast, immer gruppengetrennt, wartete der Wald auf uns. Hoch und runter ging es, Sauerland eben! An Lichtungen konnten wir in der Ferne Schloss Melschede und einige Kilometer weiter auch die Melscheder Mühle erkennen. Unser Weg führte an dem Gestüt und Schloss Wocklum vorbei zum Ziel, dem Parkplatz der Balver Höhle. 

Leider gab es nach der Wanderung, coronabedingt, kein Treffen mit den anderen Vereinen und Teilnehmern. Bei Kaffee und Kuchen, Grillen und Bierchen in der schönen Balver Hütte ist diese Zusammenkunft sonst immer der Höhepunkt nach den Anstrengungen.

Hoffen wir, dass der 40. Wandertag am letzten Septembersonntag 2021 wie gewohnt mit dem Abschlusstreffen in geselliger Runde stattfinden kann.     

 


 


Herbstfreizeit in Prüm

Vom 13. - 20.9.2020 fuhren 12 SGVer nach Prüm in die Eifel. Das Jugendgästehaus war unser Quartier.
 
Gleich nach der Ankunft machten wir einen Stadtrundgang, der bei der Hitze in einer Eisdiele endete. Alles überragend stand die Basilika St. Salvator vor uns auf dem Hahnplatz, eine ehem. Benediktiner-Abtei aus dem 18. Jahrhundert.
 
Am 1. Tag wanderten wir auf dem Schneifel-Pfad zum schwarzen Mann, die höchste Erhebung in der Schneifel, 697,5 m hoch. Unterwegs hatten wir herrliche Aussichten in die Eifel.
In die Wolfsschlucht, einem Wintersportgebiet, ging es am anderen Tag.
 
Mit den Autos fuhren wir am 3. Tag nach Schönecken, ein Ort mit wunderschöner Burgruine, die erst einmal besichtigt wurde.
Dann führte uns der Weg durchs Altburgerbachtal zum Keltenring. Nach der Mittagsrast ging es in die Schönecker-Schweiz. Leider etwas enttäuschend, da der Weg eine Fahrradstrecke war, und dementsprechend breit. Die Felsen waren zugewuchert. 
 
Aber am anderen Tag wurden wir mit dem Geo-Rundweg "Maare und Vulkane" entschädigt. Erst erreichten wir die "Römische Villa", eine Ausgrabungsstätte einer Villenanlage und eines Speichergebäudes. Dann kamen wir zum einzigen Maar in der Schneifel, dieses war vor 200 Jahren trockengelegt worden, ist jetzt aber renaturiert und ein wunderbarer See. Nach der Mittagspause probierten wir das Mineralwasser aus einer Quelle. Dann wandten wir uns zurück nach Duppach.
 
Am Freitag ging es nach Niederprüm zum Kloster und zum Skulpturen-Park, einem 20.000 qm großem Ausstellungsgelände eines Schmieds.
Die Skulpturen waren aus Kupfer und Bronze hergestellt und in der ganzen Parklandschaft verteilt.
 
Leider war dies der letzte Abend von 3 Wanderfreunden, darum wurde dementsprechend Abschied gefeiert.
 
Die Anderen wanderten am letzten Tag ab schwarzer Mann einen Rundweg durch ein Fenn Gebiet. Über Holzstege ging es durch das Moor zum Tranchotstein, einem Vermessungspunkt von 1810.
Am Sonntag war die Freizeit leider wieder zu Ende und es ging zurück nach Iserlohn.
Christa
 
 

 

Frauentour Hirschberg 2020

 

Am Donnerstag wurden wir mit einem Bus nach Hirschberg bei Warstein gebracht. Nachdem wir Quartier bezogen hatten, trafen wir uns alle im Wirtshausgarten und tranken Sekt, der von einer Wanderfreundin gespendet worden war. Leider kamen da schon die ersten Tropfen von oben.
 
Trotzdem gingen wir aber noch eine kleinere Runde zur Köhlerhütte. Bei Sonne sicher ein wunderschöner Feierplatz.
Anderntags waren wir in der Bilsteinhöhle und zur Luchsfütterung angemeldet. Da es aber wieder heftig regnete, fuhren wir die Strecke mit dem Bus. Nach der Besichtigung fuhren wir weiter nach Warstein. Dort gab es außer der Kirche nicht viel zu sehen. Nur schrecklich viel Verkehr auf der B 55, die mitten durch die Stadt führt. Mit dem Bus ging es zurück nach Hirschberg.
 
Samstags wieder Regen, aber es wurde trotzdem gewandert. Zur Kreuzbuche und Opacher Kapelle führte der Weg. Dann hoch nach Hirschberg in ein Café. Der Regen ließ nach, und die Sonne kam heraus. Wie wunderschön war da die Gegend!
 
Am letzten Tag wanderten wir um halb Hirschberg, immer wieder den malerischen Ort vor uns. Zum Schluß allerdings mußten wir steil berghoch, zu unserem Ziel: das Mittagessen wartete! 
 
Auch wenn es viel geregnet hat, es war mal wieder eine wunderschöne, harmonische Freizeit.
 
Christa

 

 

Senioren unterwegs

Gemütliche Wanderung bei herrlichem Sommer-Sonnenwetter durch den Gerlingser Wald mit Höhepunkt im "Jagdhaus Im Kühl"

 


 


Um Bränterich und Eickerkopf

 


 


Wanderung nach Mesekendahl

Wieder einmal hatten wir heute eine wunderschöne Wanderung und mit dem Wetter Glück. Nur etwas zu heiß.
Es ging von der Brenscheider Kornmühle zunächst eine kleine Straße durch das Nahmerbach-Tal nach Albringwerde, von da an durch Wald.  Durch das Sterbecker Tal wieder hoch bis zur Autobahn A 45. Weiter nach Wersbecke zum Wildpark Mesekendahl. Dort stärkten wir uns erst einmal mit einer Bratwurst und einem kühlen Bier. Nach der ausgiebigen Pause ging es nur noch bergab zum Auto.

 


Seniorenwanderung

Heute war die Seniorenwanderung. Wir sind mit Anneliese ab Battenfelds-Wiese immer an der Hönne entlang und auf Schleichwegen durch Menden gewandert. Abschluß war bei Anneliese im Garten. Sie hatte Kuchen gebacken und Kaffee gab es auch. Über 2 Stunden haben wir es bei ihr ausgehalten, dann mußten wir aber zurück.
Ein herzlicher Dank an Anneliese! Sagt: Christa!
 
 


Um Kesbern und Hegenscheid

Die heutige Wanderung führte vom Wanderparkplatz Kesbern über den IS Rundweg bis zum Boxerhundeheim in Ihmert, dann rechts bis zum Hegenscheid. Der Flughafen blieb rechts liegen bis zur Straße nach Eileringsen. Ab da durch den Wald zu Gerlach im Lohsiepen. Nach einem Sonntagssüppchen und Kartoffelsalat mit Würstchen (einige brauchten dann noch ein Stück Kuchen) - und Bier wurde auch getrunken! - ging es über Voßwinkel wieder zu den Autos.
Entgegen der Vorhersage kam nur ein wenig Nieselregen vom Himmel, und das auch nur kurze Zeit, so dass die Rast im Lohsiepen draußen im Biergarten in der warmen Sonne genossen werden konnte!
Wanderer, was kann man mehr verlangen!?
 


Auf dem Drei-Franken-Stein-Weg im Steigerwald

Drei-Franken-Stein-Weg: Unsere erste diesjährige Mehrtagestour

Die Corona-Pandemie brachte unseren Wanderplan gehörig „durcheinander“, Der Virus verhinderte bisher geplante Mehrtageswanderungen. Bis Mitte Juni war es fraglich, ob die Ende Juli geplante Fahrt in das Frankenland stattfinden konnte. Doch nach den zum 15.06.2020 etwas gelockerten Hygienebestimmungen – so durften in Bayern Gruppenfahrten ab diesem Termin mit max. 20 Personen durchgeführt werden – ermöglichte es uns, in den Steigerwald zu fahren, um dort den Drei-Franken-Stein-Weg zu erwandern. Auch mit dem Reisedienst Bärbel Fischer konnte man sich hinsichtlich der Abstandshaltung und Hygienevorschriften einigen. Charly Scholl, Geschäftsführer des Steigerwaldklubs, unterstütze SGV-Vize Harald Kahlert bei der Planung, so dass trotz Corona-Einschränkungen ein interessantes Programm geboten wurde. Im Landhotel Steigerwaldhaus in Burghaslach-Oberrimbach war man wieder gut aufgehoben.

Erstes Highlight war der Besuch des mittelständischen Familienunternehmens Holzbau Schorr GmbH & Co KG in Burghaslach. Das Unternehmen, ursprünglich auf Treppenbau spezialisiert, stellt Fertighäuser in Holzrahmenbau her. Und so konnte man im Planungsbüro den Mitarbeitern über die Schulter schauen und entsprechende Erläuterungen erhalten. In der Fertigung sah man die CNC-Abbundanlage, die die Hölzer mit einem Höchstmaß an Präzision fertigt. Danach wurden die aufgelegten Hölzer beidseitig beplankt und mit Zellulosefasern setzungssicher ausgeblasen. Anschließend wurden die Fenster eingebaut und die Bauteile auf LKWs verladen. So bemühen wir uns bei unseren Männerwanderungen in das Frankenland unter Mithilfe des Steigerwaldklubs seit einigen Jahren neben dem Wandern auch einen dort beheimateten Produktionsbetrieb zu besuchen.

Dann stand für 2 Tage der Drei-Franken-Stein-Weg auf dem Programm. Die um den Drei-Franken-Stein liegenden Gemeinden Burghaslach, Geiselwind und Schlüsselfeld haben im Jahr 2000 diesen Weg initiiert. Es ist ein Rundweg von ca. 46 km Länge und führt durch die drei Gemeinden und damit durch die drei fränkischen Regierungsbezirke. Die Strecke führte abwechslungsreich durch Buchen- und Mischwald, bunte Sommerwiesen und Sonnenblumenfelder, auch immer wieder mit schönen Aussichten.
Ausgangspunkt war der neue Drei-Franken-Stein, auch als das Herz Frankens bezeichnet. Er ist Symbol für die Zusammengehörigkeit aller Franken Hier treffen die 3 fränkischen Regierungsbezirke Ober-, Mittel- und Unterfranken zusammen. Der „Alte Drei-Franken-Stein“, eine 135 cm hohe Säule aus Sandstein, gesetzt 1892, befindet sich mitten im Wald, zwischen Ebersbrunn und Kleinbirkach, nahe der Quelle der Reichen Ebrach. Hier trafen die Grenzen der drei fränkischen Regierungsbezirke bis zur bayerischen Gebietsreform 1972 aufeinander.

Neben den von der A 3 im Ebrachtal bekannten Orte an den beiden gleichnamigen Autobahnabfahrten durchquerten die Wanderer Kleinode, wie Großbirkach mit seiner romanischen Pfarrkirche oder Füttersee mit der tausendjährigen Eiche. Um übrigens den Stamm zu umarmen, benötigt man 6 Personen! Wunderschön gelegen Hohn am Berg und Aschbach, in den Orten noch gut erhaltene Gebäude mit herrlichem fränkischem Fachwerk.

Zu den Männerwanderungen im Frankenland gehört seit Jahren auf dem Rückweg noch der Besuch eines kulturellen Höhepunktes. Diesmal war es, auch auf besonderen Wunsch eines unserer Wanderfreunde, der Besuch der Keltenwelt am Glauberg im Wetteraukreis. Ca 5 km von der A 45, Abfahrt Altenstadt, entfernt, befindet sich dort das einzige Museum, in dem die keltischen Fundstücke auch „Vor Ort“ ausgestellt werden. Vorab eine informative Führung durch das Freigelände unterhalb des Museums, dessen große Glasfassade auf den in seiner ursprünglichen Lage rekonstruierten großen keltischen Grabhügel mit der anschließenden von Gräben begleiteten sogenannten „Prozessionsstraße“ gerichtet ist. 1987 waren hier die Spuren einer kreisrunden Grabenanlage, Relikte des Grabhügels, bei einem Überflug entdeckt worden. Ein zweiter, ebenfalls freigelegter Grabhügel mit der Bestattung eines keltischen Kriegers wurde durch geomagnetische Forschungen ermittelt, die im weiten Umfeld des Glaubergs erfolgten.

Übrigens hatte unsere Männergruppe erstmals eine Busfahrerin. Ihre Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft überzeugte uns Wanderer, sodass wir im nächsten Jahr gern wieder mit Bianca fahren würden. So konnte sie einen unserer Wanderer am Samstag zum zahnärztlichen Notdienst in das 40 km entfernte Uffenheim fahren und nach Behandlung wieder zu uns bringen.

Mit Charly Scholl war man sich schon einig: Auch im kommenden Jahr geht es, wenn die Pandemie es zulässt, wieder nach Burghaslach. Erste Pläne wurden schon am letzten Abend geschmiedet.

 


 


Rund um Bad Westernkotten

Die kleine Gruppe E-Biker traf sich an der Therme in Bad Westernkotten und unternahm eine Rundfahrt um Bad Westernkotten. Nach etwa 40 km hatte man sich genug Appetit "angestrampelt", um die Tour mit einem leckeren Essen zu beenden. Hier ein paar Eindrücke von diesem Tag.

 


 


Tageswanderung

Keine Ölmühle

stattdessen machten wir eine wunderschöne Wanderrunde durch unsere heimischen Wälder.
Vom Stadtbahnhof aus führte uns Christa über die alte Bahntrasse und den Ihmerter 
Weg Richtung Wolfsplatz. Das nächste Ziel war nach der Küche "Onkel Dieters Hütte", wo es Erfrischungen aus Christas Rucksack gab.
Nach kurzer Pause wanderten wir an der Fredenwiese vorbei über Meerbraucksiepen nach Kesbern, wo bei Daute eine ausgiebige Mittagspause anstand.
Mühsam setzten wir uns dann wieder in Bewegung und erreichten über Asbecke und Forsthaus Löhen die Dreieckswiese. Am Franzosenhohl vorbei waren wir dann recht schnell durch die Klippen nach 14 km Wanderstrecke wieder am Ausgangspunkt.

 


 


Rund um den Danzturm

Der Danzturm

war das Ziel unserer heutigen "Wanderung vor der Haustür".
Vom Bahnhof aus erreichten wir zunächst den Rupenteich, dessen Anblick leider keine rechte Feude aufkommen läßt.
Über Südstrasse und Frauenstuhlweg führte unser Weg auf den Unteren Kulturweg. Der gab uns wunderschöne Ausblicke auf das Grüner Tal, bevor uns der Dannenhöfer Weg zum Schmelzplatz brachte. Von dort waren wir schnell über den Danzweg auf dem Danzturm.
Nach ausreichender Stärkung wanderten wir dann über den Zickweg geradewegs wieder zurück zu unserem Ausgangspunkt.

 


 


Sonnenwendfeier am Forsthaus Löhen

Der Sommer ist da!

So wie wir den Winter verabschiedet haben, begrüßen wir nun den Sommer!
Zur Sonnenwendfeier machten wir uns ab Bahnhof auf den Weg gen Forsthaus Löhen.
Der Weg führte uns durch die Klippen zur Dreieckswiese und weiter über den "Auferstehungsweg" zum Ende des Karl-Marien-Weges an unser Ziel.
Bei leckerem Essen und hier und da einem guten Tropfen saßen wir bei gemütlichem Plausch einige schöne Stunden zusammen.
Es war eine würdige Sonnenwendfeier am warmen Sonnenwendfeuer!

 


 


Radtour von Hemer nach Wickede

Die wegen Corona verschobene Radtour konnte endlich stattfinden!
Wir trafen uns um 10 Uhr auf dem Hademareplatz in Hemer, vier E-Biker und ein "Normalo".
Von Hemer ging es auf dem Bahnradweg nach Menden, dann die Horlecke aufwärts durch das Hönne-Biotop in Lendringsen, das Biebertal aufwärts über Lürbke und Oesbern. Vorbei am "Airport Barge" durch die Schwittener Felder nach Wickede zur Ruhrbrücke und ruhrabwärts nach Fröndenberg bis zur Mündung der Hönne in die Ruhr. Hönneaufwärts bis Menden und auf dem Bahnradweg entlang der B7 erreichten wir wieder den Hademareplatz.
Nach einer ordentlichen Stärkung verabschiedeten wir uns voneinander und hofften, dass wir uns am 19. Juli gesund wiedersehen werden auf unserer nächsten Radtour von Erwitte nach Bad Waldliesborn!

 


 


Erste Wanderung nach Corona


Treffpunkt der Wanderung war um 10 Uhr am Bahnhof. Wir folgten dem Fahrradweg bis zur Hardtstr., dann ging weiter um den Mühlenberg zum Wolfsplatz, von da aus zum Eickerkopf und über den Bränterich. Nach kurzer Rast an der SGV-Schutzhütte gelangten wir zum Herdstein. Anschließend wanderten wir die Nr. 3 immer bergab bis zur Lägertalstr. Dort noch ein kurzer Anstieg und wir kamen an unser Ziel: Forsthaus Löhen. Nach Erbsensuppe und Würstchen ging es gestärkt weiter. Erst Klippenkopf, dann über den Hangsberg zum Schmelzplatz, um den Fröndenberg, durch die Klippen zum Bahnhof.

Wir hoffen alle auf noch mehr schöne Wanderungen!

 


 


Wanderfreizeit auf Norderney

Am Freitag, dem 13. März

fuhren 29 SGVer aus Iserlohn noch voller Zuversicht trotz strömenden Regens mit einem Bus nach Norderney.


Nach herzlicher Aufnahme im Schullandheim des Märkischen Kreis ging es erst einmal an den Strand. Die Wolkendecke riss auf, und es wurde zusehens besser. An den darauf folgenden Tagen erkundeten wir die Insel vom Weststrand bis zum Leuchtturm, der weissen Düne bis zum Hafen. Wir wanderten durch das Ruppertsburger Wäldchen mit seinem Bahnhof "Stell dich ein" und Cumberland-Denkmal. Auch der neue Kurpark mit anschließender Windmühle sowie die Napoleonschanze wurden erkundet, und immer wieder führte uns der Weg am Strand entlang. Es waren bis dahin wunderbare Tage! Die Bilder mögen für sich sprechen!
Bis dann am Mittwoch Morgen beim Frühstück die Nachricht kam: ihr müsst sofort von der Insel, da 2 neue Fälle von Corona aufgetreten waren!
Wir bekamen auch gleich eine Fähre, und Reisedienst Fischer Letmathe machte es möglich, für uns einen Fahrer zu organisieren, der uns von Norddeich abholte. Gegen Abend kamen wir alle wohlbehalten in Iserlohn an. Leider 2 Tage zu früh, aber dafür bis jetzt gesund und munter.

Alle sind sich einig, dass das mal wieder eine - wenn auch verkürzte - aber dennoch rundum gelungene Wanderfreizeit war, nicht zuletzt durch das Engagement und die Organisation unserer Wanderführer Christa und Karl-Heinz Urban! 

 


 


Frauenwanderung nach Letmathe

Einige Eindrücke von der Wanderung der SGV-Frauen vom Gerlingser Platz nach Letmathe.

 


 


Ein November-Wochenende in Arnsberg

Immer am zweiten Wochenende
im November fährt der SGV Iserlohn in den Jugendhof nach Arnsberg.

Der erste Tag führte durch das alte Testament bei Hellefeld. Leider war der Himmel sehr bewölkt und die Herbstfarben kamen nicht so zur Geltung. Aber am 2. Tag hatten wir Goldenen Herbst pur! Man kann die Farben einfach nicht beschreiben, die die Natur hervorbringt.

Auf dem Kloster-Rumbecker Rundweg verläuft auch ein Teil des Poesie-Pfades, ein Weg, an dem je nach Jahreszeit unterschiedliche Gedichte zu lesen sind. Auf dem Rundweg erfuhren wir viel über das Kloster und seine Besitztümer, z.B. eine eigene Mühle, Holz- und Teichwirtschaft und Viehhaltung.

Wir dankten unseren Wanderführern Manfred Schulte und Wolfgang Höll für die mal wieder sehr gelungene Freizeit.