Raus in die Natur. Rein ins Erlebnis

Wanderungen / Fahrten

Gang über den Hauptfriedhof

Am 17. November gedachten einige Mitglieder der Abteilung Iserlohn bei einem Gang über den Iserlohner Hauptfriedhof unserer verstorbenen Wanderfreunde.
Stellvertretend für die vielen anderen Verstorbenen sollen die gezeigten Bilder verstanden werden. 

 


 


Besuch des Heimatmuseums

Bei der Frauenwanderung am 13. November besichtigten 26 Teilnehmerinnen unser wunderschönes Museum im Haus der Heimat.

 


 


Wanderwochenende im Jugendhof in Arnsberg

Wanderfreizeit im SGV – Jugendhof in Arnsberg vom 02. – 04. November 2018

Die Wandergruppe aus 11 Personen traf sich am Freitag gegen 17.00 Uhr im Jugendhof.
Nach Begrüßung, Zimmerbelegung und Abendessen schloss sich ein gemütlicher Abend mit Gesang und allerlei Erinnerungen an frühere Freizeiten an.

Am Samstagmorgen hieß es um 09.00 Uhr Aufbruch zur ersten Wanderung.
Die Anfahrt mit dem PKW führte uns zum Wanderparkplatz „ Fahne “ der an der L735 zwischen Oeventrop und Hirschberg liegt.

Nachdem die Anfahrt noch im Nebel lag, erwartete uns auf der Höhe (Fahne) strahlender Sonnenschein.
Die mit Raureif bedeckten Farne und Gräser und der bunte Laubwald waren ein Erlebnis – schöner kann ein Herbsttag nicht sein.

Über den „Donnerschen Weg“ führte der Weg bergab durch das Tal der Lüttmecke mit einem schönen Auwald. Über den „ Dieckelweg “ ging es dann hinauf zum Waldgasthaus Schürmann auf dem Lattenberg.
Nach dem wir uns gestärkt und unseren Durst gelöscht hatten, traten wir den Weg zurück über den „ A2 und A8 “ zum „ Donnerschen Weg “ und wieder zurück zum Wanderparkplatz „Fahne“ an.

Am Abend haben uns Christa, Karl-Heinz und Anneliese Bilder aus ihrer reichhaltigen Mediathek vorgeführt.

Am Sonntagmorgen stellten wir nach kurzer Fahrt die Autos auf dem Wanderparkplatz „ Hasenwinkel “ ab. Die Gruppe hatte sich nun um zwei Wanderfreundinnen vergrößert.

Von dort aus ging die Wanderung durch einen herrlich bunten Herbstwald bis zur Schutzhütte an „Hunzingers Tannen“.
Nach einer Stärkung mit Rotwein und Gebäck kamen wir durchs Mühlbachtal und über die Schneise zu unserem Mittagsziel, dem Landgasthof Hoffmann in Rumbeck.

Nach dem Mittagessen ging es über den Ruhrhöhenweg wieder zurück zum Wanderparkplatz „Hasenwinkel“.

Nach dem obligatorischem Schlusskreis war für alle klar: „Wir sind im nächsten Jahr wieder dabei “.

 


 


In der herbstlichen Pfalz

In der herbstlichen Pfalz – letzte Mehrtageswanderung des SGV in 2018

Nachdem die Iserlohner SGVer erstmals vor 2 Jahren die wunderschönen Spätherbsttage in der Pfalz erleben konnten, zog es sie auch in diesem Jahr wieder nach Deidesheim. In Vertretung für den leider erkrankten Wanderführer Hans Althoff sprang SGV-Vize Harald Kahlert in die Bresche.

Gleich nach der Ankunft ging es zunächst per Bahn bzw. Schienenersatzverkehr nach Freinsheim, auch als das „Rothenburg“ der Pfalz bezeichnet. Eine Führung durch malerische Gässchen u. Winkel, sowie mächtigen Stadttore entlang der mittelalterlichen Stadtbefestigung, beeindruckten die Waldstädter Wanderer. Zum Tagesetappenziel ging es Richtung Kallstadt nach Bad Dürkheim mit dem größten Weinfass der Welt, welches verständlicherweise zur Einkehr lockte. Der Folgetag führte in das Leininger Land, einem historischen Landstrich der Pfalz, benannt nach dem gleichnamigen Adelsgeschlecht. Zunächst erklomm man das nächste pfälzische Kleinod: Neuleiningen mit seiner Burgruine. Herrliche Aussichten auf das Leininger Land und die Rheinebene belohnten den Aufstieg. Nach Abstieg in das Eckbachtal vorbei an Battenberg führte der Weg zum ehemaligen Hauptsitz der Leininger, Altleiningen. In der mächtigen Burg ist heute eine Jugendherberge untergebracht. In Wattenheim erreichte man den ÖPNV, um dann zu einer Weinprobe zu G.u.J. Mühlmichel nach Kirchheim a. d. Weinstraße zu fahren. Von besonderem Interesse für die Sauerländer: Der Unterschied zwischen der Sekt- und der Seccoherstellung.

Eine Wanderung zu einem der bedeutendsten Punkte der deutschen Demokratie, dem Hambacher Schloss, durfte im Programm nicht fehlen. Neben der Historie wiederum ein herrlicher Ausblick auf die Tiefebene mit dem dahinter leider leicht im Dunst liegenden Odenwald. Nun folgte der Aufstieg zur höchsten Erhebung des Pfälzer Waldes, des rd. 673m hohen Kalmit. In der Kalmithütte des Pfälzerwaldvereins Ludwigshafen prangte übrigens das große Eichenblatt des SGV -einst das Vereinsabzeichen- und machte auf die Verbundenheit beider Wandervereine aufmerksam. Beim Abstieg nach Maikammer lockten die süßen Rotweinreben die Iserlohner immer wieder zu den Weinstöcken, uns so erfuhr man von den Einheimischen, dass es sich hierbei um die Reben im unteren Bereich der Weinstöcke handelt, die von den Erntemaschinen nicht geerntet werden können, sondern hängen bleiben.

Auf der Rückfahrt dann noch ein Zwischenstopp im Weltkulturerbe Lorsch mit seiner Königshalle, dem ältesten erhaltenem karolingischen Gebäude nördlich der Alpen. Auch dieses Städtchen, nur 2 km von der A 67 Darmstadt-Mannheim entfernt, -so der Rat des SGV-sollte auch die Leser unserer Heimatzeitung ermuntern auf der Fahrt Richtung Basel hier einmal einen lohnenswerten Zwischenstopp einzulegen. Wenn es nach dem Wunsch der Wanderer geht, so möchte man doch in 2 Jahren wieder in die herbstliche Pfalz fahren.

 


 


Wanderwoche an der Mosel

SGV-Wanderwoche an der Mosel

 

11 Iserlohner SGVer verbrachten 1 Woche in Bruttig-Fankel im Haus Mühlenruh, einer wirklich empfehlenswerten Pension!
Bei herrlichem Sonnenschein begann am Montag die Wanderung. Der Premium-Wanderweg BREVA verlangte uns schon am 1. Tag einiges ab. Auf schmalen Pfaden steil durch Felsen und Weinberge zog er sich bis Valwig. Da wegen eines Felssturzes der Apollo-Weg gesperrt war, mussten wir auf dem Fahrradweg bis Cochem weiter gehen.
Am nächsten Tag erreichten wir auf dem Moselsteig das Örtchen Beilstein.

Nach Besichtigung der Klosterkirche und des Ortes und nach einer Stärkung mit Flammkuchen und Zwiebelkuchen fuhren wir mit der Fähre über die Mosel hinüber nach Ellenz. Dort ging es auf dem Steig weiter bis Ernst und zurück in die Pension.
Am Mittwoch kam dann der Nervenkitzel: Wir gingen über Deutschlands längste Hängeseilbrücke, die Geierlay, 360 m lang und 100 m über dem Tal, ein Erlebnis der schwankenden Art, aber sehr beeindruckend. Weiter liefen wir die Geierlay-Schleife, und besuchten anschließend noch die Wallfahrtskirche in Valwigerberg.

Am nächsten Tag ging es dann auf dem Keltenweg zum Layensteig Strimmiger Berg. Über Steigeisen und Leitern kamen wir nach Mittelstrimmig, dort leider kein gastronomisches Angebot, aber einer sehr schönen alten Kirche. Zurück fuhren wir jeden Tag mit dem Bus, der für Urlauber im Pensionspreis enthalten ist, eine wunderbare Sache. Abends erwartete uns ein Grillfest im Weingut Klein-Götz.

Am Freitag fuhren wir in Cochem erst einmal gemütlich mit der Sesselbahn zum Pinner-Kreuz und genossen die Aussicht. Von da wanderten wir ein Stück die Cochemer Ritterrunde bis zur Wackelay. Ab hier begann dann vorzeitig unser Abstieg, denn es fing an zu regnen. Erst leicht, dann tat der Himmel seine Schleusen auf, aber wir hatten es nur noch 10 m zur nächsten Wirtschaft, der Federweiße und der Zwiebelkuchen schmeckten köstlich!

Am letzten Wandertag fuhren wir noch einmal nach Cochem, um erst die Reichsburg und dann in Cond den Bundesbank-Bunker zu besichtigen. Beides sehr interessant und zu empfehlen.

Nach dem Abschiedsabend, an dem der Wanderführerin Christa Urban für wenn auch anstrengende, so doch sehr interessante Wanderungen gedankt wurde, fuhren wir am Sonntag im Regen heimwärts.

 


 

 


SGV-erinnen unterwegs

Frauentour 2018 vom 16. bis 19. August
Zur 39. Frauentour fuhren wir mit dem Bus nach Weidenhausen bei Bad Berleburg. Bei herrlichstem Wetter machten wir Wanderungen um Weidenhausen, zur Schloßbesichtigung nach Bad Berleburg und mit dem Heimatverein Weidenhausen eine gemeinsame Tour nach Dotzlar. Dort nahmen wir an der 600 Jahrfeier des Ortes teil. Alle fanden die Freizeit mal wieder toll, und alle fahren auch im nächsten Jahr mit an die Mosel, wenn es dann heißt: zum 40. Mal Frauentour!
 
 


Deutscher Wandertag 2018 in Detmold

 

SGV rd. 210km per Pedes zum 118. Deutschen Wandertag in Detmold

Seit dem 101. Deutschen Wandertag, der 2001 in Iserlohn stattfand und in dessen Folge die SGVer das olympische Feier der deutschen Wanderer, den Wandertagswimpel, über 565 km nach Wunsiedel trugen, entstand der Gedanke doch auch künftig Deutsche Wandertage an zu wandern, sofern diese von Iserlohn aus im Umkreis von rd. 200 km liegen. So startete man von Iserlohn aus nach Willingen, Melle und Paderborn. In diesem Jahr stand nun die lippische Hauptstadt Detmold auf dem Programm. Insgesamt 9 Wandertage benötigten die SGVer für die 210km. Gestartet in Iserlohn-Wermingsen ging es über Hemer/Deilinghofen zunächst nach Lendringsen, wo man den mittlerweile 90 Jahre alten Mitwanderer von 2002 besuchte; nach dem Zwischenstopp führte der Weg durch das Biebertal vorbei an Oberoesbern, wo die Wanderer auf den Ruhrhöhenweg stießen, der am 1. Tag nach Neheim-Hüsten führte. Am folgen-den Tag erreichten die Wanderer zunächst den Möhnestausee, um nach Überquerung der Staumauer auf den Westfalenweg, der von Hattingen nach Altenbeken mit einer Länge von 210 km führt, zu stoßen. Insgesamt rd. 110 km wanderten die SGVer auf diesem leider nahezu vollständig asphaltierten Wanderweg mit der 2. Etappe zunächst bis Völlinghausen. Es folgten der nächste Wandertag zunächst durch die Möhneauen, vorbei an Haus Dassel, Sichtigvor mit dem barocken Deutschherrenschloss zunächst nach Belecke mit Stütings Mühle und der historischen Altstadt. Etappenziel war die einstige Hansestadt Rüthen - eine der 4 historischen Hauptstädte des Herzogtums Westphalen. Der Tag endete mit einer Stadtführung. Gut ausgeruht wanderte man am Tag 4 vom historischen Herzogtum Westphalen durch das Rüthener Hachtor in das Gebiet des früheren Hochstifts Paderborn über Meiste, vorbei an der Mittelmühle im Almetal nach Büren. Nach einem Besuch der prachtvollen barocken Jesuitenkirche ging es weiter nach Brenken. Tag 5 führte zunächst weiter durch das Almetal zur Wewelsburg, einst fürstbischöfliches Schloss und während der NS-Zeit Quartier der SS – heute Sitz des Heimatmuseums. Durch den Niedertudorfer Wald erreichten die SGVer das Etappenziel Henglarn. Die folgende Tagestour ging zunächst bei wolkenbruchartigen Regen durch die Gemarkung der westfälischen Stadt Lichtenau, die auf der Paderborner Hochfläche liegt und nach Norden an den Teutoburger Wald stößt. Im Naturschutzgebiet Sauertal mit seinen Flach- und Steilufern, Kiesbänken, Kolken, Schwalglöchern und uferbegleitenden Gehölzbeständen erreichte man Hebram-Wald. Der 7. Wandertag bot Natur pur. Nach wenigen Kilometern stieß man auf den Eggeweg, der über den Kamm des Eggegebirges, der südlichen Verlängerung des Teutoburger Walds, führt. Dieser Wanderweg, Teilstrecke des Europäischen Fernwanderweges 1, ist der erste Wanderweg Deutschlands, der vom Deutschen Wanderverband im Jahr 2004 das Gütesiegel "Qualitätsweg Wanderbares Deutschland" erhalten hat. Eggeweg und Hermannsweg werden unter der Bezeichnung Hermannshöhen vermarktet. Tagesziel war der historische Eisenbahnknotenpunkt Altenbeken, unterwegs Ausblicke auf Europas längste Kalksandsteinbrücke. Am Tag 8 wollten die Waldstädter selbstverständlich beim Empfang der Wimpelwandergruppe aus Eisenach dabei sein, die dafür rd. 220 km zurücklegten. Zur Eisenacher Gruppe gehörte die ehemalige Thüringer Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht, die bereits 2001 am Deutschen Wandertag in Iserlohn, damals als Parlamentspräsidentin, teilnahm. Sie begrüßte SGV-Vizepräsident Harald Kahlert mit den Iserlohner Wanderfreunden herzlich auf dem Detmolder Schlossplatz. Doch zunächst galt es von Altenbeken aus zum Eggegebirge mit dem Eggeweg aufzusteigen, an der Steilkante des Egge-Osthangs entlang zu wandern, und den Preußischen Velmerstot, mit 464m der höchste Gipfel im Eggegebirge, zu erreichen. Hier oben traf man die ersten Jugend- und Wandergruppen, der den Gipfel krönende Eggeturm belohnte die Wanderer mit herrlichen Ausblicken auf den Teutoburger Wald, das Eggegebirge und das Sauerland. Weiter zum Lippischen Velmerstot und Abstieg in das Silberbachtal erreichte man die Externsteine, eine markante Sandsteinformation, die zu den bekanntesten Naturschutzgebieten in ganz NRW zählt. Mit dem Wanderbus erreichte man noch rechtzeitig den Empfang der Eisenacher Wanderer. Anschließend stand der Eröffnungsabend mit unserem Ministerpräsidenten Armin Laschet auf dem Programm. Am letzten

Wandertag galt es von den Externsteinen über den Hermannsweg das Hermannsdenkmal und dann Detmold zu erreichen. In der Delegiertenversammlung lud dann SGV-Präsident Thomas Gemke, zugleich ja auch unser Landrat, zum nächsten (119.) Deutschen Wandertag in das Sauerland nach Schmallenberg/Winterberg ein, die beiden künftigen Austragungsorte stellten sich im Rahmen des Bühnenprogramms am Samstag im Schlosspark von Detmold vor. - Für die Waldstädter Wanderer stand dann noch eine Stadtführung auf dem Programm.

Selbstverständlich nahm man auch am großen Festumzug am Wandertagsonntag teil, angeführt vom SGV-Präsidenten Thomas Gemke und seinem Vize Harald Kahlert.