Raus in die Natur. Rein ins Erlebnis

Wanderungen / Fahrten

Wanderführerlehrgang im Forsthaus Löhen

 


 


Wandern im Hönnetal

23. Oktober 2022, Wandern im Hönnetal

Morgens um 10 Uhr trafen wir uns am Bahnhof Iserlohn und fuhren von dort mit dem Auto bis Volkringhausen. Dort am Bahnhof kann man hervorragend parken.

Hier starteten wir bei tollstem Herbstwetter zu unserer sonntäglichen Wanderung.

Fast 5 km ging es stetig bergauf, bis zu 520 Meter. Wir kamen, wie fast immer hier im Sauerland, ganz schön ins Schwitzen. Belohnt wurden wir mit weiten Ausblicken, raschelndem Laub unter den Füßen und wunderschön gefärbtem Herbstwald. 

Auf der Höhe gönnten wir uns eine längere Pause.

Für ca. 2 km blieben wir auf diesem Höhenweg, dann begann langsam der Abstieg.

Wald und Wiesen wechselten sich ab, der Weg wurde nicht langweilig.

Nach ca. 10 km kamen die ersten Höhlen. Besonders die große Feldhofhöhle, in die man auch weit hineingehen kann, ist sehr beeindruckend.

Das letzte Stück zurück nach Volkringhausen ging es über einen richtig schönen Wanderweg, immer an der Hönne entlang.

In Volkringhausen, ganz in der Nähe des Parkplatzes, gibt es ein kleines, aber feines Wandercafé. Es öffnet nur an den Wochenendnachmittagen. 

Zum Abschluss und bevor wir wieder zurückfuhren, gönnten wir uns hier leckeren selbstgemachten Kuchen, Kaffee und ein alkoholfreies Bierchen.

Schön war`s!

 


 


Kohlbergtreffen 2022

Kohlbergtreffen 2022

Jedes Jahr findet am 2. Sonntag im Oktober das traditionelle Treffen der SGV-Abteilungen zum Gedenken an unsere verstorbenen Mitglieder statt. Die SGV Abteilung Dahle und der SGV Gesamtverein laden dazu ein. Bei strahlendem Herbstwetter trafen sich auch diesmal wieder Wanderer und Wanderinnen aus vielen Abteilungen.

Thomas Gemke, Präsident des SGV und des Landeswanderverband NRW und Vizepräsident des DWV, verlas die Namen verdienstvoller verstorbener Mitglieder der Bezirke des letzten Jahres.

Bettina Lugk, die Bundestagsabgeordnete des Märkischen Kreises, sprach unter anderem zur aktuellen politischen Lage.

Der Bläserchor Dahle umrahmte wie jedes Jahr das Programm.

Unsere Abteilung Iserlohn kam diesmal mit dem Bus zum Kohlberg, da sich 29 Mitglieder angemeldet hatten. Nach der offiziellen Feier fuhren wir Iserlohner zum gemeinsamen Mittagessen.

Es war eine würdevolle Veranstaltung, und danach noch ein nettes Beisammensein in der Gaststätte.

 


 


Herbstfreizeit im Harz

 

 

Zu Besuch bei den Hexen und Teufeln

 

Unsere diesjährige Herbstfreizeit zog uns in den Harz, genauer nach Schierke am Brocken.

 

Nach dem Ausladen des Gepäcks machten wir eine kleine Ortsbegehung auf dem Teufelsstieg und waren doch erschrocken, wie die Wälder im Harz aussehen. Da fast nur Fichten angepflanzt wurden, steht kaum noch ein Baum. Man kann zwar weit ins Land schauen, aber man sieht nur in abgestorbene Bäume. Überall wird gefällt, und auch schon mal ohne Vorwarnung ein Weg gesperrt.

 

Aber trotzdem wurde gewandert. Zuerst ging es mal über die Mauseklippen zur Schnarcherklippe mit Steiganlage. Dann abwärts nach Elend, und durchs Elendstal wieder nach Schierke. Wir kamen an der neuen Feuerstein-Arena vorbei, die für den Wintersport gebaut worden ist, aber auch im Sommer genutzt wird.

 

Am 2. Tag fuhren wir mit den Autos nach Werningerode-Hasserode und gingen die kleine steinerne Renne bis zum Wasserfall und Wirtschaft Steinerne Renne hoch. Nach einer Stärkung ging es weiter zum Ottofelsen und auf dem Bahnbegleitweg zurück zu den Autos.

 

Am Infopunkt Rappbodetalsperre liefen wir über die z.Z. längste Hängebrücke Deutschlands, die TITAN RT, 458 m lang und 100 m über dem Wasser. Ein sehr schönes Erlebnis. Weiter ging es nach Werningerode in den Miniaturpark. Dort bestaunten wir die 60 bemerkenswertesten Sehenswürdigkeiten des Harzes in 1:25.
Die Altstadt mit ihrem wunderschönen Rathaus wurde natürlich auch besichtigt.

 

Jeden Tag vor Augen hatten wir den Wurmberg, nun wurde er bestiegen. Eigentlich wollten wir mit der Seilbahn nach Braunlage herunter und mit dem Bus zurückfahren. Aber oben angekommen, sagte man uns, dass die Seilbahn an diesem einen Tag nicht fährt, da sie vom TÜV gewartet wurde. Also alles zu Fuß wieder herunter.

 

Anderntags wanderten wir mal auf dem Hexenstieg, sehr enttäuschend, da es ein breiter Weg war, für Fahrradfahrer geeignet. Am Trudenstein war wieder eine Steiganlage, die natürlich genutzt wurde. Am Bahnhof Drei-Annen-Hohne sahen wir uns dann die Harzquerbahn und Brockenbahn an. Das Pfeifen der Dampfloks ist ja allgegenwärtig.

 

Am letzten Tag wanderten wir den Pfarrstieg bis zum Ahrensklint hoch. Hier wieder eine Steiganlage und über die Spinne, ein schöner Rastplatz, ging es erst zu den Feuersteinklippen, die dem Schnaps in Schierke den Namen gaben, dann zum Bahnhof. Dort konnten wir zum letzten Mal die schönen Züge bestaunen.

 

 Am letzten Abend wurde den Wanderführern Christa und Karl-Heinz Urban für die Ausarbeitung der Touren gedankt. Besonders dafür, dass sie so schönes Wetter bestellt hatten!

 


 


Balver Wandertag 2022

Balver Wandertag 2022
Balver Wandertag 2022

Es standen 3 Wanderstrecken zur Auswahl.

Die kleine Wandergruppe aus Iserlohn teilte sich auf: 1/3 der Teilnehmer (mit Hund) entschied sich für die Strecke von 4 km. Ein weiteres Drittel nahm die 13-km-Stecke unter die Wanderschuhe und das Restdrittel machte sich an die 20-km-Strecke.

Man traf sich im Laufe des Nachmittags in der Balver Hütte zu Erbsensuppe und hausgemachtem Kuchen und allerlei Getränken wieder. Nach einem Pläuschchen mit Bekannten aus anderen Regionen ging es zurück nach Hause.

Der Balver Wandertag war wie immer gut organisiert, auch wenn einige Teilnehmer die erste Verpflegungsstation (die aber auch nur die 20-km-Wanderer betraf) leider nicht entdeckt haben. So hieß es durchhalten bis zur nächsten Station nach etwa 15 km.

Wir werden uns sicherlich in 2023 wiedersehen!

 


 


Tageswanderung durch den Seilerwald

Ein paar Eindrücke von der Wanderung am 11. September durch den Seilerwald bis zur...

Eigentlich sollte hier stehen: bis zur Kleingartenanlage, aber die war leider schon geschlossen.

Daher endete die Wanderung nach 14 km am Bootsverleih am Seilersee. Dort gab es ja auch was zu trinken! 

 


 


Frauentour Willingen 2022

   

Unsere diesjährige Frauentour führte uns nach Willingen im Hessischen Upland. Gerne sagen die Hessen, sie gehörten zum Sauerland, da das bekannter ist. Aber es ist dort genau so schön.

 

Unsere Pension lag in Stryck. Ein wunderschönes Seitental von Willingen. Im Moment wird dort der Skyway, die längste Hängebrücke Deutschlands, gebaut. Das ganze Gebiet um die Skisprungschanze ist gesperrt. Darum konnten wir dort nicht wandern und die Schanze besichtigen. Aber es gibt viele Möglichkeiten in Willingen zur Unterhaltung, z.B. der Abenteuer-Minigolf-Platz direkt unter dem Viadukt gelegen, ein herrliches Vergnügen. Da die Sonne es gut mit uns meinte, machten wir uns anschließend am Kneipp Tret- und Armbecken frisch.

 

Anderntags ging es mit der 8er Seilbahn K1 zum Ettelsberg, 838 m hoch. Oben angekommen wanderten wir zur großen Grube, dort wurde im 16. und 17. Jahrhundert Holzkohle hergestellt. Nach der Mittagsrast ging es auf den Kyrill-Pfad. Immer noch beeindruckend. Auf den Hochheideturm, 62 m, fuhren wir mit dem Aufzug, herunter zu Fuß, 241 Stufen. Die Sicht war hervorragend, ist ja auch der höchste Punkt von Nord-West Deutschland. Mit der Kabinenbahn ging es bergab. Unten ließen wir uns dann das Bier in der Willinger Brauerei schmecken.

 

Am nächsten Tag, immer noch schönes Wetter, trotz schlechter Ansage und Morgenrot, wanderten wir noch einmal zu Fuß auf den Ettelsberg und wieder halb herunter zum Wild- und Freizeitpark.

Die kleinen Fahrgeschäfte waren auch für Erwachsene ausgelegt, so dass wir mit der Eisenbahn, Schiffschaukel und diversen Aufzügen fahren konnten. Wir nahmen an einer Greifvogel-Schau teil.  Im Tierpark sahen wir Hirsche, Waschbären, Gemsen, einen Bären und viele andere Tiere. Ein Märchenland und Dinosaurier-Park schlossen sich an.

 

Abends gingen wir ins Don Camillo, eine ehemalige Kirche, umgebaut zum Restaurant, und wie jeden Tag zu Fuß in unsere Unterkunft.

 

Am letzten Tag wollten wir noch den Schiefer-Stollen besichtigen. Da aber von Stryck aus keine Busse nach Willingen fahren und es heftig regnete, entschlossen wir uns, doch schon mittags nach Iserlohn zurückzufahren.

 

Es war mal wieder eine wunderschöne Freizeit. Nächstes Jahr ist schon eine Neue an den Rhein geplant.

 

 


 


Rund um Evingsen, Ausklang bei Dirk Urban

 

 


 


Wanderung am Hexenteich

Über 7 Brücken mußten wir gehen
 
6 SGVer machten sich am 7.8. auf, um von Oberoesbern durch das Tal des Limbergbaches zum Hexenteich zu wandern.
Bei herrlichstem Wetter ging es am Wanderparkplatz erst einmal bergab. Die 1. Brücke ließ nicht lange auf sich warten.
Es ging bergauf und ab. Immer wieder überquerten wir den Bach über Brücken und tief eingeschnittenen Tälern. Keiner hätte hier so eine Landschaft vermutet. 
Vorbei an der Waldschule, und noch einmal hoch kamen wir zum Hexenteich. Wir erwischten die letzte Bank für unsere  Mittagsrast. Die bettelnden Kanadagänse waren sofort da, und waren recht lästig. Erst als wir weiter gingen, trollten sie sich ins Wasser zurück.
Am Teich und ein kurzes Stück den neu angelegten Liebespfad entlang, ging es nur noch berghoch wieder zurück bis zum Wanderparkplatz .
 



Tageswanderung 12 km

Sonntagswanderung am 31.07.2022 ab Seilersee

4 Wanderinnen trafen sich bei idealem Wanderwetter am Parkplatz Seilersee zur Rundtour. Leicht bedeckter Himmel und ein wenig Wind hatten die Hitze der letzten Tage vertrieben.  Los ging es!

Vorbei an der Callerbachtalsperre und den immer sehenswerten Volieren mit Hühnervolk, Pfauen und den vielen bunten Kanarienvögeln und Papageien, ging es am Minigolfplatz vorbei. Weiter am Callerbach entlang und dann rechts, hinter dem neuen, beeindruckenden Anbau des Hotels Vierjahreszeiten, hoch zum Bismarckturm. Oben angekommen mussten wir kurz verschnaufen und bewunderten dabei die tolle Aussicht. Der 1. Anstieg war geschafft.

Sehr gemütlich und wieder leicht bergab machten wir uns weiter auf den Weg. Über einen wunderschönen Waldweg kamen wir zu Feldwegen mit offenem Blick Richtung Landhausen und Hemer (ist auch der IS-Weg). Landhausen ließen wir rechts liegen, überquerten die Landstr nach Hemer, folgten dem IS-Weg weiter und kamen in das schöne Waldgebiet des NSG Abbabach.  Am Hemeraner Babywald mit der großen Schutzhütte war dann eine längere Pause fällig. Nach unserem Verzehr der Rucksackverpflegung ging es zurück nach Landhausen. Am Dorfbrunnen links vorbei folgte der 2. Anstieg über den Bemberg, anstrengend, aber überwiegend schöne Waldwege. Oben angekommen hielten wir uns rechts. Durch den Seilerwald kamen wir zurück zur Callerbachtalsperre (Seilersee).

Zur Belohnung für unsere gewanderten 12 km gönnten wir uns zum Abschluss ein leckeres Eis. 

 


 


Tagesfahrt zum Dümmer-See

Tagesfahrt zum Dümmer-See

Pünktlich um 8 Uhr setzte sich der Bus mit 28 Teilnehmern an Bord in Bewegung Richtung Dümmer-See. Dort war für 11 Uhr eine Fahrt mit einem Segelboot angemeldet, und wir waren auch fast pünktlich!
Auf dem knapp 60-minütigen Segeltörn versorgte uns der "Käpt'n" mit interessanten Informationen über die Entstehungsgeschichte des Sees.
Anschließend brachte uns der Bus nach kurzer Fahrt in den "Ströher Lokschuppen", wo Speis und Trank eingenommen werden konnten.
Kurzerhand wurde noch eine Fahrt mit der "Ströher Moorbahn" organisiert. Nach halbstündiger Fahrt - "Blumen pflücken während der Fahrt verboten!" - machte das Bähnchen eine Pause an der  Wendeschleife, und wir erwarteten den Bus mit Kaffee und von Christa selbstgebackenen Kuchen.
Bänke luden zum Ausruhen ein, ein Beobachtungsturm bot Gelegenheit, die schöne Landschaft mit Heidekräutern und kleinen Büschen und Seen zu genießen.

Und dann ging es auch schon wieder an die Rückfahrt!
Ein gemütlicher Tag zu Wasser und zu Lande ging zu Ende!

 


 


Männerwanderung zum Grillen

Es war der 19. Juli 2022, 16 Uhr.
Es war einer der heißen Tage der letzten Zeit.
Wir waren wohl deshalb nur 4 Wanderer.

Vom Gerlingser Platz aus suchten wir schnell Schatten im Gerlingser Wald. Nach einer kleinen Runde unter den kühlenden Bäumen ging es ohne Umwege Richtung Grillen bei Christa und Karl-Heinz Urban. Im Keller anstatt wie sonst auf der Terrasse genossen wir in gemütlicher Runde Leckeres vom Grill, von Christa serviert, sowie ein paar kühle Tröpfchen. Karl-Heinz sorgte mit musikalischen "alten Kamellen" für Erinnerungen aus der musikalischen Mottenkiste - Wunschkonzert! Hervorragend!

Danke Euch beiden!

 


 


Männerwanderung im Steigerwald

Wir erlebten die Folgen eines Cyberangriffs auf die weltweit agierende Knauf-Gruppe

Seit einigen Jahren gehört eine mehrtägige Männerwanderung im Steigerwalds zu unserem Programm, nicht zuletzt dank der Freundschaft unseres Wanderfreundes Harald Kahlert mit dem GF des Steigerwaldklubs Charly Scholl.

Bei den Wanderungen über die Höhen dieses Mittelgebirges, welches, grob gesagt, zwischen Bamberg, Schweinfurt, Würzburg und Nürnberg liegt, schauten wir oft auch auf das Steigerwaldvorland, welches im Westen über schwere, nährstoffreiche Gipskeuperböden verfügt. Die Böden haben nicht nur eine praktische Bedeutung für den Weinanbau am Steigerwaldtrauf, da deren wärmespeichernde Keuper (Mergel und Gips) den für den Steigerwaldwein typische Bodenkomponente im Charakter des Weingeschmacks gibt, sondern auch der Produktion von Gipsprodukten dient. Und so schauten wir nicht nur auf die Weinanbaugebiete, sondern auch auf die großen Werksanlagen der Fa. Gebr. Knauf KG in Iphofen.

Seit Jahren bei dieser Mehrtagesmännerwanderung zum Programm des ersten Tages der Besuch eines Industriebetriebes. Und so hegten wir schon lange den Wunsch einen Blick in die Produktion der weltweit in 86 Ländern mit rd. 220 Werken und 75 Rohsteinbetrieben agierende Unternehmensgruppe zu werfen. Schließlich hat jeder von uns schon mal zumindest Gips in der Wohnung oder im Haus eingesetzt. Die Produkte des Familienunternehmens, Systeme für den Trockenbau, Boden, Putz und Fassaden finden wir in unseren heimischen Baustoffhandel und Baumärkten. Es war der besondere Verdienst eines unserer Wanderfreunde, die Tür zu diesem Unternehmen zu öffnen. Erwartungsvoll fuhren wir auf das Werksgelände, noch nicht wissend, dass die Unternehmensgruppe Ziel eines Cyber-Angriffs geworden ist. Unbekannte Täter hatten die IT-Infrastruktur des Konzerns attackiert. Auch wenn der Angriff umgehend erkannt und professionell isoliert wurde, waren Teile der Systeme aus Sicherheitsgründen und für weitere IT-forensische Untersuchungen vorläufig heruntergefahren worden, was zur Beeinträchtigung der Lieferketten der Gruppe führte, so auch zu Produktionsausfällen. Uns blieb daher nur ein kleiner Rundgang, allerdings mit ausführlichen Erläuterungen, über das riesige Betriebsgelände, jedoch mit der Aussicht im nächsten Jahr einen Blick hinter die „Kulissen“ zu bekommen. Nach einer Zwischenrast in dem in Unterrimbach warteten am Abend die vorbestellten Schweinshaxen auf uns.

Vom Gasthof „Schwarzen Adler“ in Großbirkach starteten wir zu den Wanderexkursionen, zunächst nach „Bierfranken“. Gestartet wurde in Ebrach; leider war die gotische ehemalige Zisterzienserklosterkirche erneut geschlossen. Und so führte der Weg uns zunächst durch die Klosterlandschaft bei Ebrach mit einer Rast im 4 Einwohner zählenden OT Schwerb. Durch geschlossenen Laubwald brachte uns der Weg bergab zum letzten Köhlerdorf des Steigerwald, Koppenwind. Da der Wandertag durch „Bierfranken“ lief, Einkehr und Mittagsrast in der Brauerei Bayer in Theinheim. Dortige Spezialität: hausgemachter Ziebeleskäse! Dann ging es bergauf zur „Hohen Strasse“, einer vor Jahrhunderten angelegten Handelsstrasse. Zwecks Vermeidung von Brückenbauten führte der Weg über die Höhen. Herrliche Laubwälder gaben die gewünschte Kühlung beim Wandern. Durchgeschwitzt erreichten wir nach rd. 20km das Etappenziel Schönbrunn.

Der Folgetag brachte uns nach Weinfranken. Gestartet in Oberrimbach ging es zunächst langsam bergauf durch Feld und Flur, um dann durch wieder geschlossenes Laubwaldgebiet das 481m hohen Roten Kreuz zu erreichen, wo wir uns im Wanderbuch des Steigerwaldklubs Oberscheinfeld verewigten. Nun galt es die Ruine Scharfeneck zu erreichen, von wo wir eine wunderbare Sicht auf den Schwanberg und den Bollenberg hatten. Abstieg nach Oberscheinfeld, wo es sich die Seniorwirtin – trotz wegen Urlaub geschlossener Gaststätte- nicht nehmen ließ, uns Wanderer zu verköstigen. Dann ging es weiter durch Feld und Flur. Plötzlich raste uns ein Traktor entgegen. „Es brennt“ schrie uns der Fahrer entgegen! Am Horizont sahen wir Rauchschwaden aufsteigen. Ob es auf dem Feld oder am Bauernhof brannte, konnten wir nicht mehr in Erfahrung bringen. Riesige Sonnenblumenfelder begleiteten uns auf diesem Abschnitt, bis wir endlich Birklingen erreichten. Der Abschluss fand im zwischen Weinbergen gelegenen und zu Iphofen gehörenden Weingut Emmerich statt.

Auch wenn der Termin für das nächste Jahr noch nicht feststeht, so wollen wir den Besuch des Knaufwerkes nachholen, desgleichen auf dem Rückweg Bad Hersfeld besuchen.                                                                                                   

Gez. Harald Kahlert 

 


         


Frauenwanderung zum Grillen

Nach einer kurzen Wanderung durch den Gerlingserwald ging es zum Grillen auf die Terrasse bei Christa Urban. 2 Männer hatten sich bereit erklärt, 18 Frauen zu bewirten. Nach dem Essen wurde noch in alten Alben gestöbert, und manche Erinnerung an schöne Ausflüge wurde aufgefrischt.

 


 


Rund um Lössel

O3. 07. 2022 Sonntagswanderung

Heute begann unsere Wanderung mit einer kurzen Bahnfahrt bis zur Dechenhöhle.  Von dort starteten wir unseren etwas veränderten „Lösseler Rundweg.“

14 Wanderbegeisterte machten sich gut gelaunt auf den Weg. Schäfchenwolkenhimmel, klare weite Sicht und ca.  22-24 Grad waren gute Voraussetzungen für eine tolle Tour. 

Wie bei uns üblich im Sauerland ging es rauf und runter.  Nach Pillingsen hoch und zur Hilkenhöhe kamen wir ordentlich ins Schwitzen. Zwischendurch gab es aber immer wieder schattige Pausen.

Der Rundweg hat zwar längere Strecken über Asphalt, aber auch viele schöne Waldwege.

Insgesamt sind wir 13 km gelaufen und alle waren von der Wanderung begeistert.

 


 


Tageswanderung rund um den Schälk

 


 


Wanderung zur Sonnenwendfeier

Einige Eindrücke von der Sonnenwendfeier am Forsthaus Löhen.

 


 


Wanderung zum Ballotsbrunnen

Ballotsbrunnen 2022

Start der Wanderung war um 6:30 Uhr am Stadtbahnhof. Gegen 7 Uhr durften wir den Auftritt der Elfen bewundern. Bewundern im doppelten Sinn: es war kalt und der Untergrund alles andere als ein Tanzboden. Die Elfen gaben wie immer ihr Bestes!

Gestärkt mit dem Wasser des Lebens vom Ballotsbrunnen machten die Wanderer sich auf den weiteren Weg. 
Erstes Ziel war der Danzturm, wo es um 7:30 Uhr das erste Bierchen gab.
Nach gemütlicher Wanderung erreichten wir gegen 9:15 Uhr das Forsthaus Löhen, wo die Vorbereitungen in vollem Gang waren: Die Musik mit Jens Dreesman  baute auf und Bierwagen und Grills wurden präpariert, bevor sich dann allmählich auf dem gesamten Platz reges Treiben einstellte.
Es folgten einige gemütliche Stunden bei Essen und Trinken und guter Musik und bestem Feierwetter.

Der nächste Pfingstmontag kommt bestimmt!

 


 


Rund um und auf Burg Altena

So., 12. Juni 2022

„Sommerlaune“
Gemeinschaftswanderung mit CONTINUE

Mit dem überfüllten Zug erreichten wir sicher und pünktlich Altena.

Von der Lennebrücke über die Bahngleise hatten wir einen schönen Ausblick auf unser Ziel, die Burg Altena. Allerdings wollten wir nicht den fußläufigen Weg benutzen, sondern der Aufzug sollte uns den „Aufstieg“ erleichtern. Beim Zugang zum Aufzug konnte man auf spannende Art und Weise viel über Altena und die Burg erfahren.
Wir erreichten also frisch und ausgeruht den Burghof und hatten viel Zeit für Erkundungen und auch ein Mittagspäuschen.

Eine kurze Wanderung mit steilem Anstieg auf den Klusenstein vorbei am Hexentanzplatz ermöglichte sonnige Ausblicke auf das Altenaer Tal. Der Abstieg führte uns direkt zur Gaststätte Pilling mit dem unübertrefflichen „Annelieses Schnitzel“!

Gestärkt und munter gelangten wir über die Bachstrasse rund um den Burgberg zum Zentralen Omnibusbahnhof, von wo aus die MVG uns flott und wohlbehalten wieder zum Stadtbahnhof brachte.

Alles in Allem wurde diese Gemeinschaftswanderung voll und ganz dem Motto dieses Ausflugs gerecht!

 

 


 


Himmelfahrtswanderung 2022

Wie in jedem Jahr an Himmelfahrt

traf man sich am Kreishaus und machte sich auf den Weg über die Teichstrasse vorbei an den Stadtsteichen Richtung Forsthaus Löhen.
Die 17 Wanderer machten in der SGV-Schutzhütte eine kurze Rast, um dann weiter in Richtung Forsthaus Löhen zu wandern. Schon von weitem konnte man die Klänge der Himmelfahrtsveranstaltung hören.

Am Forsthaus warteten Grillwürstchen, Steaks und Spieße und kühle belebende Getränke so wie Kaffee und Kuchen auf die Wanderer.

So verlief auch diese Himmelfahrtswanderung wieder ganz nach dem Geschmack der vielen Besucher.

 


 


Wanderfreizeit in der Eifel

SGV Wanderfreizeit in der Vulkaneifel

Für eine Woche war Manderscheid unser Ziel in der Vulkaneifel.

Gleich nach der Ankunft unternahmen wir erste Erkundungen. Erst einmal den Blick auf die Doppelburgen Nieder- und Oberburg werfen, dann den Abstieg zum Burgweiher und immer an der Lieser entlang zurück.

Am anderen Tag wanderten wir über eine Hängebrücke zur „Belvedere“, einem wunderschönen Aussichtspunkt auf Manderscheid. Weiter nach vielen Auf- und Abstiegen zur Rulandhütte, eine von vielen Rastplätzen an der Lieser.

Die 3 Maare bei Daun - Gemünderener Maar, Weinfelder Maar und Schalkenmehrener Maar - waren bei herrlichstem Wetter ein Muss!

Auf dem Lieserpfad von Trittscheid liefen wir zurück bis Manderscheid. Trittsicher und schwindelfrei musste man dort schon sein, aber an ganz schmalen Stellen sind auch Seile angebracht.

Am Dombachwasserfall über die Germanenbrücke und Wolfsschlucht ging es durch den Horngraben zum Mosenberg. Vorbei an Lavagestein zum Windsborn Kratersee, und abwärts zur Heidsmühle. Diese war vom Hochwasser im vorigen Jahr stark beschädigt worden. Aber der Wirtsgarten und eine dazu gebaute Almhütte wurden bewirtschaftet.

Freitag ließen wir es mal etwas ruhiger angehen. Auf dem Määrchen-Wanderweg zum Hetschen-Maar (Hetsche=Kröte), Dürres Maar, beide ausgetrocknet, zum Holzmaar (Foto). Anschließend Weiterfahrt zum Pulvermaar.

Am letzten Tag ging es nochmal auf den Lieserpfad in Richtung Wittlingen. Nach der Hütte Weifelsjunk überquerten wir die Lieser und stiegen zur Königsbüschhütte und Altenberghütte auf. Von beiden hatten wir eine traumhafte Aussicht über das Liesertal. Zum Schluss genossen wir noch einmal einen Blick auf die Burgruinen, und dann hieß es Abschied nehmen von der Eifel.

 

 


 

 

 

 


Wanderung auf dem Neckarsteig

6 erlebnisreiche Maiwandertage auf dem Neckarsteig

 

Aufmerksam auf den Neckarsteig wurden wir durch einen Artikel im IKZ / Mai 2019. Rasch kam der Entschluss, diesen knapp 130 km langen Wanderweg, aufgeteilt in 9 Etappen, von der ehrwürdigen Altstadt Heidelberg über die bewaldeten Höhenzüge des Odenwalds bis nach Bad Wimpfen, zu erkunden. Der abwechslungsreiche Wanderweg folgt dem mäandernden Lauf des Neckars- teils auch um ehemalige sogenannte „Umlaufberge“-, führt aber auch abwechslungsreich durch kleine Nebentäler und über weitläufige Hochplateaus. So kam auf dem Neckarsteig keinerlei Langeweile auf, denn entlang des Neckartals stehen traumhafte Ritterburgen, die kleinen Dörfer und Städte am Fluss blicken auf eine jahrhundertealte Geschichte zurück. Allerdings standen uns nur 6 Wandertage zur Verfügung; so galt es an einigen Stellen Abkürzungen zu finden bzw. in Tallagen den ÖPNV zu nutzen. Dennoch bewältigten wir insgesamt 1.900 Höhenmeter bergauf. Ausgangspunkte waren zwei verschiedene Standquartiere: der „Grüne Baum“ in Neckargerach und „Zur Krone“ in Hirschhorn. Umweltbewusst erfolgte die An- und Abreise mit der Deutschen Bahn, allerdings jeweils mit Verspätungen. Als Gäste mit dabei: Charly Scholl (GF des Steigerwaldklubs, seit einigen Jahren gemeinsam mit unserem SGV-Vize Harald Kahlert Wanderführer der jährlichen Männerfreizeiten im Steigerwald) sowie am weitesten von Frankfurt/Oder angereist: Peter Fritsch (wanderte mit H. Kahlert vor 8 Jahren durch die Brenta).

Bereits der erste Wandertag hatte es in sich: Gute Trittsicherheit und festes Schuhwerk erforderte der Durchstieg über Felsblöcke mit Seilsicherungen durch die 300 m langen Margaretenschlucht, in der der Bach insgesamt 110 m an Höhe verliert, davon 85 m in acht Wasserfallstufen, deren unterste und größte 10 Meter abfällt. Die Wasserfalltreppe in der Margaretenschlucht ist der höchste Wasserfall im Odenwald und eine der höchsten in den deutschen Mittelgebirgen.

Historische Orte, wie Bad Wimpfen (freie Reichsstadt bis 1802), Eberbach (einst Reichsstadt), Gundelsheim (einst zweitgrößter Sitz des Deutschen Ordens), Heidelberg, Hirschhorn, Mosbach, Neckargemünd, Neckarsteinach besuchten die SGVer auf ihrer Wanderung. Berühmte Burgen und Schlösser, wie Burg Dilsberg mit seinem mittelalterlichen gleichnamigen Dorf, Burg Guttenberg, Burg Hirschhorn, Burg Horneck (Götz v. Berlichingen), Schloss Horneck (einst Sitz des Deutschordens), Mittel- und Vorderburg in Neckarsteinach und Burgruinen, wie die Hinterburg (Neckarsteinach), Minneburg, Burg Stolzenfels, Burg Ehrenberg kreuzte man auf dem Neckarsteig. Notwendige Erläuterungen in Bad Wimpfen, Eberbach und Hirschhorn erhielten wir durch Stadtführungen.

Am letzten Wandertag stand dann quasi die 1. Etappe des Neckarsteigs auf dem Programm. In Heidelberg ersparten wir uns die 1000 Treppen Anstieg, die zum Schloss – Ausgangspunkt des Neckarsteigs – führten. Von der Station Molkenkur führte die älteste Standseilbahn Deutschlands zum Königsstuhl, der höchsten Erhebung (570,3m) des Neckarsteigs.

Imposante Ausblicke bei herrlichem Sonnenschein belohnten stets die Aufstiege. Nicht zu vergessen ist eine ganz besondere Landschaftsidylle: das Landschaftsschutzgebiet um dem Michaelsberg mit seinen Streuobstwiesen, Weiden, Hecken Gehölzen und Weinterrassen, auf der Kuppe weithin sichtbar die Michaelskapelle. Hier gedachten wir unseres verstorbenen Wanderfreundes, Prof. Dr. Werner Möllers, der im vergangenen Jahr nach Corona seine letzte Wanderung antreten musste. Werner Möllers nahm jahrelang an den Frühjahrsmehrtageswanderungen teil und votierte noch 2020 für den Neckarsteig. So hatte die Tour am Neckarsteig den Titel: „Werner Möllers Gedächtniswanderung“.

 


 


Maiwanderung 2022

Der Mai ist gekommen und mit ihm die Wanderlust zum 1. Mai! 

Sonntagswanderung

Morgens um 10 Uhr trafen sich 17 SGVer/Innen und Hund Mogli am Bahnhof.

Es ging bei leicht bedecktem Himmel los zur heutigen Tagestour. Unser Ziel, die Sülbergdeele in Hemer-Ihmert.

Vorbei ging es an den Stadtteichen. Leider blühten die riesigen Rhododendronbüsche noch nicht. Sie sind aber voller Knospen, und bald werden sie in voller Blüte stehen und ihre wahre Pracht entfalten.

Nun ging es hoch zur „Küche“. Wir kamen ins Schwitzen. Nach einer kleinen Pause ging es weiter Richtung Ulmkequellgebiet. Dort überquerten wir 2 kleine Ulmkebachläufe und hoch ging es jetzt über kleine Wanderpfade zum Sülberg.

Die Sonne ließ sich jetzt zur Mittagszeit sehen. Nach Erreichen der wunderschönen Sülbergdeele hatten wir uns unsere Pause verdient und ließen es uns schmecken. Reibeplätzchen, Kaffee und Kuchen, aber auch Bierchen, steigerten noch die gute Laune.

Über Gut Holmecke, Schafsgottenweg und Kühler Grund ging es immer am Lägerbach entlang zurück nach Iserlohn.

14 km lang war die heutige Rundwanderung und allen hat es gut gefallen.




 


Rund um Gut Böckelühr

Ein paar Eindrücke von der Wanderung am 24. April.

 


 


Tageswanderung am 10.02.2022

Sonntagswanderung 10. April 2022

10 „Wandersleut“ trafen sich bei Sonnenschein um 10 Uhr am Bahnhof und los ging es.

Über den „4er“ Wanderweg gelangten wir oberhalb des Grüner Tals zum Eisernen Kreuz.  Sehr beeindruckend! Es ist eines der ältesten Kriegerdenkmale in Deutschland und wurde 1813 – 1815 errichtet.

Inzwischen waren Wolken aufgezogen und es wehte ein kühler Wind.

Weiter ging es unterhalb des Mühlenbergs vorbei am Roden zur Dechenhöhle. Hier, direkt am Eingang der Höhle, geht ein kurzer aber steiler Felsenweg durch den Wald zum Sonderhorster NSG. Wir kamen beim Aufstieg ordentlich ins Schwitzen.

Oben zur Belohnung erwarteten uns weitläufige grüne Wiesen und tolle Weitblicke. Die Sonne ließ sich wieder blicken, und wir genossen die warmen Frühlingsstrahlen. Passend für eine Pause stand dort eine Bank im Sonnenschein.

Später ging es über die Wiesen zum Dröscheder Berg und durch das Wohngebiet mit seinen blühenden Frühlingsgärten zurück Richtung Bahnhof.

12 km sind wir gelaufen. Wolken, kühler Wind, kurzer Hagelschauer aber auch Sonne waren unsere Begleiter. April eben!

 


 


Eine Wanderwoche auf Spiekeroog

 

Endlich wieder reisen!!!

 

Im letzten Jahr, coronabedingt, musste unsere Fahrt auf eine Insel ausfallen. Doch in diesem Jahr konnte es wieder losgehen.

 

Für eine Woche fuhr der SGV Abt. Iserlohn mit 31 Teilnehmern nach Spiekeroog. Eine wunderschöne Insel, besonders der Ort und das Naturschutzgebiet im Osten. Da vor der Insel eine große Sandbank liegt, kommt das Wasser bei Ebbe nur in einem schmalen Priel am Strand an.

 

Trotzdem ging es am ersten Tag erst einmal an den Strand, aber gen Westen, da der Wind heftig von Osten blies und den Sand vor sich hertrieb. Am anderen Tag hatte sich der Sturm gelegt und das Wandern wurde angenehmer.

 

Die Insel ist autofrei, nur die Feuerwehr hat Autos, der Inselpolizist fährt Fahrrad. Angeliefert wird nur mit Elektrokarren. Ohne Autolärm wanderten wir jeden Tag bei strahlend blauem Himmel! Der höchste Berg Ostfrieslands, der Wittdün mit 24 m, befindet sich auf Spiekeroog in der weißen Düne. Überhaupt laden die Dünenwege zum Wandern ein, sie sind wunderbar angelegt.

 

Im Nationalpark-Haus hatten wir eine Führung, bei der wir über die Entstehung der Insel und des Wattenmeers - übrigens das größte der Welt - viel erfuhren. Auch das riesige Skelett eines Pottwals, der vor Norderney gestrandet war, konnten wir bestaunen.

 

Es war eine Woche mit viel Seeluft und herrlichen Wanderungen, insgesamt etwa 50 km, die viel zu schnell wieder vorbei war, so die Bilanz der 31 SGVer.

 


 


Frauenwanderung am 08. März 2022

Ein paar Eindrücke von der Frauenwanderung von Gerlingsen nach Barendorf.

 


 


Wanderung auf dem 3 Türme Weg

In Fahrgemeinschaften fuhren wir zu einer der Einstiegsstellen des 3 Türme Weges im Hagener Stadtwald, dem Parkplatz am Stadtgarten. 

Vor uns lagen lockere 11,6 km bei bestem Wetter, bester Laune und hervorragender Fernsicht.

Auf unserer Wanderung passierten wir alle drei Türme, den Eugen-Richter-Turm, den Kaiser-Friedrich-Turm und den Bismarckturm, in dieser Reihenfolge.

Eugen Richter war der Widersacher von Otto von Bismarck, sein Turm wurde auf einem höheren Bergrücken errichtet als der von Otto von Bismarck.

Auf dem höchsten Punkt des 3 Türme Weges in 372 Metern Höhe wurde der 17 Meter hohe und damit höchste Aussichtspunkt in Hagen im Jahr 1910 errichtet, der Kaiser-Friedrich-Turm.

Bereits 1901 erbaute man den mit 24 Metern höchsten Turm auf dem 3 Türme Weg, den Bismarckturm. Der Entwurf dazu wurde seinerzeit "Götterdämmerung" genannt, und genau einen solchen Eindruck vermittelt dieses mächtige Bauwerk. 74 Stufen führen hinauf zu einer fantastischen Aussicht.

Der Rundweg ist bequem zu laufen, die Wege sind breit und wechseln sich ab mit festem Untergrund und wenigen Metern Asphalt.
Gelegenheit zur Einkehr gab es am Kaiser-Friedrich-Turm und auch später an einer Sitzgruppe mit schönem Blick auf Hagen.

Insgesamt wirklich eine empfehlenswerte Wanderung!

 


 


Vor dem Vereins-Lockdown

Zu der Zeit dieser Bilder hat noch niemand damit gerechnet, dass das erst einmal die letzten offiziellen Aktivitäten unserer Abteilung in diesem Jahr sind!

Die Wanderung war kurz - ca. 5 km lang - vom Parkplatz R-Café ein Stück Richtung Oege und dann rechts durch Wald und Felder in großem Bogen zu unserem Ziel, dem "Bahnsteig 42" im Letmather Bahnhof.

Bei Kaffee und Kuchen und anderen Kleinigkeiten ging dieser Wandertag als letzter im Jahr 2021 in die Geschichte unserer Abteilung ein, Corona sei Dank!

Alles Gute für Euch alle!

 


 


Ein Wochenende im Jugendhof

 

Späte Herbsttage im Arnsberger Wald

 

Die Wochenendfreizeit im SGV-Jugendhof Arnsberg ist für die Abteilung Iserlohn schon zur Tradition geworden. In diesem Jahr machte sich die Gruppe ab Neuhaus auf über die Waldroute zum Möhneturm. Einige Nimmermüde erklommen die 206 Stufen bis zur Aussichtsplattform und genossen den Blick über die Möhne, um dann im schon weihnachtlich dekorierten Torhaus zur Mittagsrast einzukehren. Der Rückweg wurde dann zu einer besonderen Herausforderung. Der Weg führte durch knöcheltiefen Schlamm der von der Holzabfuhr zerfurchten Strecke.

Am Abend waren die Strapazen vergessen und man erinnerte sich bei einem Bildervortrag an vergangene Freizeiten und auch an

viele Wanderfreunde, die nicht mehr dabei sind.

Der Sonntag war der Kultur gewidmet. Die SGVer besuchten das

Sauerlandmuseum mit der Sonderausstellung „Im Westen viel Neues“. Hier waren Bilder des Expressionismus von Rheinisch-Westfälischen Künstlern zu sehen. Nach dem Mittagessen im

Ratskeller machte man noch einen Rundgang über den Schlossberg. Nach dem Schlusskreis fuhren alle nach Hause mit dem Gefühl, ein erlebnisreiches und harmonisches Wochenende verbracht zu haben.

 

 


 


Kulinarische Wanderung

Mehr als 20 Feinschmecker/innen machten sich den grauen Regenwolken zum Trotz auf den Weg vom Stadtbahnhof auf verschlungenen Wanderwegen Richtung Danzturm. Ihr Mut wurde belohnt mit Stärkungen aus den Rucksäcken von Thea und Wolfgang Höll und mit alsbaldigem blauen Himmel und strahlendem Sonnenschein! Echtes Wanderwetter eben! 
Nach dem Mittagessen ging es wieder bergab bis zum Stadtbahnhof, den die Wandergruppe nach zurückgelegten 10 km wieder erreichte. Danke!

 


 


Männerwanderung Frankenalb-Panaromaweg

SGV Iserlohn: Letzte Mehrtagesstreckenwanderung in 2021

Bereits zweimal mussten Corona-bedingt die Akteure des SGV Iserlohn die Wanderung auf dem rd. 60 km langen, mit rd. 1.700m Auf- und gleichhohem Abstieg recht anspruchsvollen Frankenalb Panoramaweg verschieben. Der Weg wurde 2010 vom Deutschen Wanderverband zertifiziert. Der Wanderweg liegt östlich von Nürnberg und nördlich der A 9.  Im kleinen Ort Egensbach, Ortsteil von Offenhausen, fühlten sich die Waldstädter im Gasthaus „Stilles Bächlein“ mit einer hervorragenden kulinarischen Küche sehr wohl. Leider ist der ÖPNV in dieser teilweise dünn besiedelten Region etwas schwach, so dass man froh war, mit dem eigenen Bus die einzelnen Etappenabschnitte anzufahren bzw. in das Quartier zurückzukommen.

Für Naturliebhaber ist die Fränkische Alb mit ihren kulturhistorischen Pfaden ein abwechslungsreiches, in unseren Regionen weniger bekanntes Wandergebiet. Trotz morgentlicher Kälte und teilweisem Frühnebel lockte der herbstlich bunte Laubwald die Waldstädter, um dann mittags in spätsommerlicher Sonne auf überwiegend naturbelassenen Pfaden zu wandern. Weite Aussichten wechselten mit dunklen Quellgebieten, markante Auf- und Abstiege mit bequemen Passagen, die stillen Hochflächen der südlichen Frankenalb mit den trutzigen Burgen der Reicheneck und Lichtenegg; von letzterer lies leider der Hochnebel keine Fernsicht zum Fichtelgebirge mit dem Ochsenkopf zu. Neben den weithin bekannten landschaftlichen Sehenswürdigkeiten der südlichen Frankenalb, wie Hohler Fels und Jungfernsprung bei Happurg (immerhin am ersten Tag ein steiler Anstieg bis auf rd. 600m Höhe, der mit einer wunderbaren Aussicht auf den Happurger See belohnt wurde) waren es aber gerade die weniger spektakulären, kleinen Kostbarkeiten, wie etwa die Hinterhaslacher Heide, die diesen Wanderweg so charmant machte. Von Hinterhaslach aus führte der Weg bergab in das Kainsbachtal, wo am Mittagsziel frisch gefangene und geräucherte Forellen die Wanderer zur Mittagsrast erwarteten. Der Frankenalb-Panoramaweg führt durch das ehemalige Wirkungsgebiet des Reichsministerialen Ulrich von Königstein, der hier Anfang des 13. Jahrhunderts lebte. Er sorgte als verlässlicher Diener des hohenstaufischen Kaisers von der Burg Reicheneck aus für die Sicherheit Reisender, den reibungslosen Handel mit Bodenschätzen und die Führung der Landbevölkerung. Nach schweren Schicksalsschlägen stiftete Königstein ein Großteil seines Vermögens dem Dominikanerkloster in Engelthal, übrigens Mittagsziel der letzten Tagesetappe, die am Oberbecken (wird seit 2011 saniert) der Happurger Talsperre startete und zum „Standquartier“ führte.

Wie bei den Männermehrtageswanderungen des SGV seit Jahren üblich, stand auf dem Heimweg noch der Besuch eines kulturellen Highlights auf dem Programm: Hammelburg. Nach den herrlichen Sonnentagen begleitete Starkregen die Fahrt zur ältesten Weinstadt Frankens. Doch hatte der Himmel Einsicht mit den Wanderern und man konnte trockenen Fußes den überwiegend mittelalterlichen Ort besichtigen. Beim Besuch der spätgotischen Pfarrkirche St. Johannes Baptista gedachten die Wanderer an ihren 3 Tage zuvor verstorbenen Wanderfreund Hans-Ulrich Kausen. SGV-Vizepräsident Harald Kahlert erinnerte, dass „Uli“ vor 20 Jahren den Festzug des 101. Deutschen Wandertages in Iserlohn hervorragend organisiert hat und daraufhin der SGV-Gesamtverein einige Jahre Uli gebeten hat, auch die Festzüge der im Zwei-Jahres-Rhythmus stattfindenden Gebirgsfeste zu organisieren.

 


 


Frauentour Boppard

 

 

Warum ist es am Rhein so schön?

Das wollten 16 Frauen vom SGV Iserlohn erkunden.

Wir fuhren mit der DB nach Boppard ins Bergschlösschen, einem kleinen Hotel im Maisental, abseits der lauten Bahnstrecke. Wir wurden herzlich von Herrn Vos, dem Besitzer empfangen.

Da wir früh da waren, konnten wir den Nachmittag schon zu einem Ausflug nutzen. Es ging mit der Seilbahn zum Gedeonseck. Da hat man die Rheinschleife vor sich - ein herrlicher Ausblick! Dann weiter zum 4-Seen-Blick. Hier hat man den Eindruck, da der Rhein immer wieder von vorstehenden Bergen verdeckt wird, als sähe man 4 Seen.

Petrus schien es gut mit uns zu meinen, als wir anderntags mit der Hunsrückbahn eine Station bis Buchholz fuhren. Wir wanderten auf dem Hunsrückbahnweg zurück mit herrlichen Aussichten auf einen Viadukt, in enge Täler und kamen zum Aussichtspunkt Elfenley. Wieder die Rheinschleife vor uns ging es zurück nach Boppard.

Das Morgenrot verriet uns, dass es wohl ein nicht so schöner Tag werden sollte. Aber wir hatten Glück. Ein paar Tropfen kamen herunter, aber das war es dann auch schon. Wir wanderten auf dem Rheinburgenweg bis Bad Salzig. Unterwegs immer wieder Aussichtspunkte zum Rhein und auf die Burgen der feindlichen Brüder Sterrenberg und Liebenstein. Der Kurpark vom Bad war sehr schön, aber das war es dann. Im Ort gab es weder Wirtschaften noch Cafés, die geöffnet hatten. Wir fuhren mit der Bahn zurück und kehrten im Weinlokal „Heilig Grab“ ein, hier wurden wir eingelassen, obwohl noch Mittagsruhe war, danach wussten wir, warum es am Rhein so schön ist.

Am letzten Tag liefen wir die Rheinpromenade bis zum Marienbergerpark und zu den Römischen Ausgrabungen, die größten ihrer Art in Nordeuropa. Im Kurfürstlichen Schloss sahen wir die Wiener Caféhausstühle von Thronet, einem Sohn der Stadt. Auch andere moderne Kunst wurde ausgestellt, nah ja.

Nach dem Mittagessen ging es zurück nach Iserlohn, mit der Erkenntnis, dass im nächsten Jahr die 43. Frauenfreizeit stattfinden wird.

 


 

 


Auf dem X5 nach Altena

Steile Anstiege und lange Abstiege

So könnte man den X5 von Iserlohn nach Altena beschreiben.

Vom Stadtbahnhof aus ging es unter Führung von Peter Schneider hoch über den Rupenteich bis zum Danzturm. Danach führte der Weg ganz entspannt hinab bis Dannenhöfer.
Dort wechselte so manche Jacke vorsorglich in den Rucksack. Denn der anschließende Anstieg über den "Jägerpfad" verursachte doch trotz bedecktem Himmel und kühlen Temperaturen beim einen oder anderen Wanderteilnehmer ein paar Schweißtropfen.
Die Strecke über "Schorlemme" und "Hilkenhohler Weg" gab Gelegenheiten, die Aussicht auf unsere schöne Landschaft zu genießen.
Am Wanderparkplatz "Vorm Heu" war Zeit für eine Stärkung aus dem Rucksack. 
Danach gelangte die Wandergruppe bald zum "Wixberg". Hier begann allmählich der lange Abstieg hinunter nach Altena. Die ersten Häuser der Stadt waren bald von oben zu sehen, und schnell war dann auch die Lenne erreicht. Nach kurzer Wanderung am Fluß entlang kam nach 16 km das Ziel, der Altenaer Bahnhof, in den Blick.
Das "Café Ko" bot Gelegenheit zur Stärkung, bevor der ÖPNV die Wandergruppe wieder sicher zum Ausgangspunkt der Wanderung brachte.

 


 


Eine Wanderwoche in der Schwäbischen Alb

Schroffe Felsen und Wasserfälle

Für eine Woche fuhr der SGV Iserlohn in der Herbstfreizeit in diesem Jahr nach Bad Urach auf der Schwäbischen Alb.

Die Altstadt mit ihren wunderschönen Fachwerkhäusern wurde gleich am 1. Tag erkundet. Aber dann am 2. Tag wurde es ernst und es ging einen der Grafensteige, den Wasserfallsteig, hoch. Die Ruine Hohen Urach, vom Balkon der Pension aus immer im Blick, wurde über den Hohenurachsteig mit den  Hanner Felsen angelaufen. Vom Uracher Wasserfall - mit 37 m der Höchste auf der Alb - zum Gütersteiner Wasserfall führte uns der Weg, und immer wieder ergaben sich von den Felsen herrliche Ausblicke ins weite Land.

In Hayingen hatten wir eine Stadtführung und anschließend fuhren wir mit dem Boot in die einzig für Touristen befahrbare Schauhöhle Deutschlands, die Wimsener Höhle.

Auch Schloss Lichtenstein, bekannt durch Wilhelm Hauff, und die Nebelhöhle, eine beeindruckende Tropfsteinhöhle, in der wir ohne Führung durch gehen durften, wurden besichtigt.

Der Wettergott meinte es gut mit uns, sodass wir jeden Nachmittag im Garten der Pension Walter unsere Wanderungen ausklingen lassen konnten.

Leider geht so eine Woche immer viel zu schnell vorbei!

 


 

 


Sonntags durch Feld und Wald

Eine Sonntagswanderung
Einige Eindrücke der Wanderung vom Seilersee über Bilveringsen, Hemer Geitbecke, Krebsbach, Stübecken, Landhausen und wieder zum Seilersee zurück.

Die fünf fleißigen Wanderer legten 15 km zurück.
 


Rundweg über Sülberg-Deele

Der Rundweg begann wie üblich am Stadtbahnhof.

Von der ehemaligen Eisenbahntrasse führte die Wanderung über den Ihmerter Weg und den Mühlenbergweg vorbei am Mühlenberg Richtung Hilborn. Am Ulmkebach war der Weg leider durch Holzeinschlag unpassierbar, so dass ein Pfad durchs Gebüsch gesucht werden musste.
Aber es war nicht mehr weit bis Sülberg-Deele. Tische und Stühle erwarteten uns bereits, und auch wenn das Haus geschlossen war, standen dank Dieters Organisationstalent diverse Getränke bereit.
Beschwingt ging es dann weiter an Gut Holmecke vorbei in Richtung der SGV-Schutzhütte, besser bekannt als "Onkel Dieters Hütte".
Eine schöne Wanderung durch die heimischen Wälder bei bestem Wanderwetter endete nach 13 km wieder am Ausgangspunkt.

 


 


Wunderschön im Hasselbachtal

Dem Himmel sei Dank

dass uns der Wettergott gewogen war!
So hatten wir eine schöne Wanderung von knapp 10 km im "Grenzgebiet" zwischen Hohenlimburg und Letmathe.
Christel Marx führte uns über Schleichwege am Kornfeldrand und Wildwechsel im dichten Buschwald als auch über bequeme Wanderwege bis zum "Rübezahl". Die Baude war dank des schönen Wetters sehr gut besucht, aber wir sind letztendlich satt geworden. 
Der Humpfertturm war leider immer noch gesperrt. So waren wir dann etwas früher wieder am Ausgangspunkt unserer Wanderung.
Wir stellten fest, das man auch außerhalb der bekannten Wege rund um den Iserlohner Stadtbahnhof wunderbare Landschaften genießen kann!